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Composing mit Photoshop: Deep Impact

Himmel einfügen

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Der Himmel kann auf einfache Art und Weise aus einer Datei eingefügt werden. Farbe und Helligkeit lassen sich durch Anpassung der Dynamik sowie die Verwendung einer Gradationskurve verändern.
04:21

Transkript

Bevor wir jetzt den Himmel hier ins Bild bringen - da kann man ja durchschauen, da kann man den Himmel reinbringen - lege ich noch einmal eine neue Ebene an und nenne auch die hier "Risse Decke". Das ist etwas, was ich auch wieder nur andeuten möchte, denn hier können Sie wieder viel Zeit verbringen, um kleine Risse in die Decke zu malen. Ich bin immer noch bei meiner Pinselspitze von vorhin. Es ist immer noch die gleiche. Es ist immer noch die, die wir hier in den "Pinselvorgaben" gewählt haben, eine von diesen beiden. Sie können beide nehmen, das spielt überhaupt gar keine Rolle. Das ist der "Naturschwamm". Mit dem kann man das wunderbar machen. Sehr kleine Pinselspitze, Deckkraft 30 Prozent. Damit müssen wir jetzt hier solche feinen Risse reinmalen, mit schwarzer Farbe - schauen Sie sich das an - male ich einfach krakelige Risse rein, die einmal ein bisschen dicker, einmal ein bisschen weniger dick sein dürfen. Einfach nur, um anzudeuten, dass wir hier Risse in der Decke haben, im Putz haben. Natürlich, wo sonst? Da müssen natürlich solche Risse entstehen, speziell bei solchen kleinen Einbuchtungen wie hier. Gerade da ist eine Kraftspitze aufgetreten, genau hier haben wir natürlich auch bevorzugt Risse. Da haben wir jede Menge davon. Sie sehen, dass ich noch ein bisschen schlampig war, was diese Kante betrifft. Da dürfen Sie sich noch mehr austoben, als ich das hier gerade gemacht habe. Da kann man ruhig hier ringsum an die Decke malen, überall diese feinen Risse, die durchaus auch einmal ein bisschen krakeliger weglaufen dürfen, dann wieder unterbrochen sind. Da können Sie jede Menge von diesen Rissen reinmalen. Übertreiben Sie es nicht, machen Sie lieber zu dünne und zu wenige, als zu viele und zu schwarze und zu dunkle und zu dicke, also ganz, ganz subtil und vorsichtig hier. Das wird der Decke auf jeden Fall sehr, sehr gut tun. Gucken wir es uns einmal auf die Entfernung an. Da sieht man jetzt schon auf diese große Entfernung - also diesen verhältnismäßig großen Abstand, den wir jetzt gerade haben - dass diese Risse hier auf jeden Fall sehr, sehr gut tun. Das kann man machen. Da können Sie sich richtig austoben. Dann hatte ich gesagt, müssen wir den Himmel einfügen. Klar, ich möchte natürlich hier durchschauen. Auf jeden Fall. Ich möchte hier den Himmel durchsehen, den besorge ich mir aus der "Bridge". "Wolken" heißt der Himmel - von mir aus können wir den genau so nehmen. Da sehen Sie auch, dass die Sonne hier von der rechten Seite draufscheint. Das muss natürlich auch so sein, denn genau so haben wir das Loch ja angelegt. Also öffnen wir das und gehen noch einmal hier in unser Bild hinein, denn ich möchte es direkt unter dieses Loch drunter legen; werde also gucken, dass die Lochdatei hier nicht aktiviert ist, ansonsten würde es nämlich darüber angelegt, sondern die "Glut". Darüber kommt dieses Loch. Es ist noch nicht benannt, aber das ist die Originaldatei, die müssen wir nicht benennen. Die Gruppe ist ja benannt. Also klicke ich diese "Glut" an, dann gehe ich wieder zu den "Wolken" und verschiebe das Ganze hier rüber, ziehe es erst einmal hier herein. Man sieht: Man kann jetzt tatsächlich wunderbar rausgucken. Das ist jetzt Ihre Sache, ob Sie sagen: Ich möchte es ein bisschen kleiner haben, möchte das Ganze ein wenig skalieren. Ob mit oder ohne Smart-Objekt, oder ob Sie es einfach nur beschneiden wollen. Ich finde Skalieren ganz gut. So, dass man da rausgucken kann, weil so sehe ich sowohl blauen Himmel als auch Wolken, da brauche ich weiter nichts zu machen. Das sieht ganz prima aus. Ich habe jetzt den Eindruck, also könnte man tatsächlich hier nach draußen schauen. Das funktioniert also. Wir müssen bei solchen Geschichten immer darauf achten, möglichst viele Details in ein Bild reinzubringen, so dass es wirklich realistisch aussieht. Hier ist z.B. noch ein kleines Detail, das nicht realistisch ist. Das nehme ich kurz weg mit einer Ebenenmaske, schwarze Farbe, Pinsel - ganz egal, welcher - ein bisschen größer darf er vielleicht sein, 100 Prozent Deckkraft. Und ich nehme das weg, diese Ecke, weil die darf natürlich nicht überstehen. Aber ansonsten können wir den Himmel schon beinahe so lassen. Was mir noch nicht so richtig gefällt ist die Tatsache, dass der Himmel teilweise noch ein bisschen dunkel ist und teilweise auch noch nicht die richtige Farbe hat. Das darf ein bisschen blauer sein. Ich benenne ihn also erst einmal "Himmel" und gebe ihm jetzt eine Korrektur, und zwar am besten, würde ich sagen, nehmen wir ein bisschen "Dynamik" dazu. "Dynamik" geht im Gegensatz zur "Sättigung" auf die weniger gesättigten Farbflächen. Also "Dynamik", allerdings nur für den Himmel, dann wird der ein bisschen blauer hier in der Mitte. Wunderbar. Vielleicht können wir ihn noch ein klein wenig aufhellen. Das würde ich auch versuchen. Ich glaube nicht, dass noch viel geht, sonst fressen uns hier diese weißen Wolken weg, aber eine Kleinigkeit geht bestimmt noch mit einer "Gradationskurve", die auch natürlich eine "Schnittmaske" bekommt. Hier versuche ich einmal die "Lichter" noch ein bisschen heller zu machen, die "Schatten" ein klein wenig dunkler. Ich glaube, das geht, das kann man schon machen. Damit ist der Himmel in diese Datei eingefügt.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

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2 Std. 8 min (26 Videos)
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