HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

"High Dynamic Range" - was ist das?

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Der Film erläutert das wesentliche Merkmal einer HDR-Aufnahme: den hohen Dynamikumfang. Anders als bei normalen LDR-Bildern können Tiefen und Lichter in gleichermaßen hoher Detailgüte wiedergegeben werden.
04:26

Transkript

Ok, beginnen wir mal mit dem Begriff HDR als solches. Was ist eigentlich HDR, wofür steht HDR und was heißt das? HDR kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt High Dynamic Range. Die Bilder bezeichnet man mit HDRI in der Regel, High Dynamic Range Images, im Gegensatz zu LDR. Das sind Low Dynamic Range oder LDRI, Low Dynamic Range Images, also Bilder mit niedrigem Kontrastumfang. HDR steht für hohen dynamischen Umfang, hohen Kontrastumfang in den Bildern. Will heißen, dass Bilder in diesem Format einen sehr hohen Kontrast, sehr viel Detailgüte in den hellen Teilen einer Belichtung haben und sehr viel Detailgüte in den dunklen Teilen einer Belichtung haben. Unsere LDR-Bilder, die aus der Kamera kommen -- wenn der Motiv-Kontrast und der Motiv-Dynamikumfang sehr groß ist, haben unsere Kameras Schwierigkeiten, diesen hohen Dynamikumfang sauber abzubilden. Dann sind entweder die hellen Bereiche ausgebrannt, so dass dort keine Details mehr zu erkennen sind, oder in den Schattenbereichen, in den dunklen Bereichen der Bilder, sind dann die Schwarztöne überwiegend, so dass dort die Details ebenfalls verschwinden. HDR-Bilder können heutzutage mit Spezialkameras aufgenommen werden, die aber nur in professionellen Unternehmen eingesetzt werden in der Regel, auch sehr teuer sind. Zum weiteren können wir aber auch HDR-Bilder über unsere Computer generieren, also CGI. Relevante Software ist am Markt verfügbar, die generiert uns HDR-Bilder. Aber wir sind auch in der Lage, mit unserer Kamera eigene Belichtungsreihen herzustellen, d. h., wir machen mehrere Aufnahmen, die sowohl in den hellen Bereichen Details haben als auch in den dunklen Bereichen Details haben. Das sind dann mehrere Bilder, und diese Bilder würden wir dann miteinander verschmelzen in einer Software. Die schauen wir uns dann im Verlauf des Videotrainings weiter an. Wenn wir es mit einem HDR-Bild zu tun haben und das dann darstellen wollen auf unseren Monitoren, dann ist das sehr schwierig, weil unsere Monitore nicht geeignet sind, Bilder in diesem hohen Dynamikumfang darzustellen. Also müssen wir uns einen Weg überlegen, wie wir ein HDR-Bild auf unseren Monitoren darstellen können. Dazu werden dann die Pixel im HDR-Bild angeschaut und dann abbildbar zurückberechnet auf ein für den Monitor darstellbares Format. Dieser Prozess nennt sich Tonemapping. Was heißt jetzt HDR für den Fotografen? Es tun sich neue Bearbeitungsumfelder auf für den Fotografen. Der Kreativität sind dort keine Grenzen mehr gesetzt. Ich kann praktisch jedes Motiv abbilden mit dieser speziellen Technik, und durch die Nachbearbeitungsprozeduren dann dieses Bild auch in einem sehr schönen Format präsentieren. Es gibt verschiedene HDR-Formate am Markt. Wenn die euch mal über den Weg laufen, dann könnt Ihr die an den Dateinamen-Endungen unterscheiden. Da gibt es zunächst die Radiance-HDR-Formate, die an der Dateiendung ".hdr" oder ".pic" zu unterscheiden sind. Es gibt Portable-Float-Map-Formate. Das ist die Dateiendung ".pfm" für Portable Float Map oder ".pbm" für Portable Bitmap. So wird das auch manchmal bezeichnet. Dann haben wir die TIFF-Formate, die Ihr auch kennt, mit entweder ".tif" oder ".tiff" Und das Open-EXR-Format mit ".exr" an der Dateinamen-Endung. Diese Dateiformate unterscheiden sich im Wesentlichen in der Methode, wie die Dateistrukturen, die in den Dateien abgebildet werden, zusammengesetzt sind. Dort geht es dann um die Kodierung der einzelnen Bildinhalte, die Komprimierung der Bildinhalte, aber auch um Farbraum, Farbtiefe und natürlich den entsprechenden Dynamikumfang.

HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Begleiten Sie den HDR-Fotoworkflow von der Planung der Belichtungsreihe bis zum Bild. Zum Einsatz kommen unter anderem Photoshop, Photomatix, die Topaz-Filter und Lightroom.

2 Std. 36 min (33 Videos)
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