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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

Helligkeit und Kontrast korrigieren

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Helligkeiten und Kontraste lassen sich sehr gut über die Korrekturebenen Helligkeit/Kontrast, Tonwertkorrektur und Gradationskurven steuern.

Transkript

Eine, der Hauptanwendungsgebieten von Korrekturebenen ist es zunächst erst mal die Helligkeiten zu kontrollieren, also Kontraste anzupassen, zu dunkele Bereichen aufzuhellen, oder helle Bereiche etwas abzudunklen. Und dafür werden wir uns als erstes mal hier das Histogramm einblenden. Das finden Sie alternativ hier auch unter "FensterHistogramm". Und ich ändere mal hier die Darstellung. Ich hätte gerne alle Kanäle angezeigt und aktualisiere mir die Darstellung. Aber man kann auch die Kanäle in Farbe anzeigen, dass man sie hier schnell gut voneinander unterscheiden kann. Und bei diesem Bild sehen wir jetzt, wir haben hier eine eher mittlere Belichtung, ein paar Highlights sind dabei. Im Blau sind auch sehr weiße Bereiche dabei, aber so gerade die dunklen Farbtöne, die kommen selten vor. Als Tipp, man kann auch hier mit dem Auswahlwerkzeug so einen Rahmen ziehen und dann sieht man jetzt hier beispielsweise, ob da ein guter weißer Abgleich ist. Was hier wirklich gegeben ist. Die drei Balken liegen ja alle komplett übereinander und dadurch weiß ich, dass hier jetzt wirklich grau ist. Und ich sehe auch das Helligkeitsspektrum. Wir können hier andere Bereiche anwählen und können dann eben ganz gut erkennen, dass wir hier zum Beispiel deutlich mehr Rot und Grün, als Blau haben, was eben dann auch den entsprechenden Farbton hier bestimmt. Wir fangen mal an mit einer ganz einfachen Korrektur von Helligkeit und Kontrast. Hiermit kann ich sozusagen die Helligkeit im Bild ändern und in früheren Photshop-Versionen war das im Prinzip so ein bisschen mit Vorsicht zu genießen, denn wenn ich hier mal sage "Früheren Wert anwenden", dann arbeitet Photoshop jetzt so, wie etlichen Versionen. Wenn ich jetzt die Helligkeit verändert habe, dann sieht man, dass das gesamte Histogramm verschoben wird. Und ja, ich habe natürlich dann hier kaum noch Tiefe, kaum noch dunkle Bildbereiche. Wir sehen jetzt hier den Tonwert, hier unten sieht man Statistiken. Die Tonwerte 0 bis 38 kommen nur noch 0 Mal im Bild vor. Also kein Pixel liegt mehr beim Tonwert 0 bis 38. Umgekehrt kann das natürlich schnell passieren, dass ich viel zu viel dunkle Bereiche jetzt hier bekomme und die Glanzlichter im Bild entsprechend fehlen. Also damit muss man ein bisschen vorsichtig umgehen, auch mit dem Kontrast hier, der spreizt das Ganze von der Mitte. Es sei denn, man möchte so ein abgesoftetes Bild. Es kann ja auch manchmal sein, dass man sagen möchte, okay, ich will hier einen Hinterleger für Text haben und das Bild soll sich nur noch so ganz wenig hier durchzeichnen. Dann ist "Helligkeit/Kontrast" mit diesem früheren Wert okay. Setzen wir das nochmal zurück und sagen jetzt, früheren Wert wollen wir nicht verwenden. Dann ist es tatsächlich so, dass Helligkeit und Kontrast ähnlich arbeiten, wie an der Gradationskurve. Hier also sozusagen das Gamma verändern. Und wir sehen jetzt hier funktioniert das Ganze ganz anders. Wir spreizen jetzt hier die Tonwerte in die Tiefen und verdichten das Ganze in den Lichtern. Das ist genau das Gleiche, was eine Gradationskurve macht, wenn ich Sie jetzt hier in diesem Spektrum bewege. Also das, was ich jetzt hier mache, sozusagen diesen Punkt nach links oben und nach rechts unten schieben, das ist das, was wir jetzt hier machen mit Helligkeit und Kontrast, wenn "Früheren Wert verwenden" ausgeschaltet ist. Also schnelle Anpassungen kann man damit schon eigentlich ganz gut machen. Man hat eben nur nicht so viel Einfluss auf die Eigenschaften, wie mit der Gradationskurve. Löschen wir mal Helligkeit und Kontrast und schauen uns mal die zweite Variante an, nämlich hier die Tonwertkorrektur. Auch die wird sehr, sehr häufig benutzt und die hat den Vorteil, dass wenn ich jetzt sehe, dass ich kaum richtige Lichter und kaum echte Tiefen habe, dass ich die jetzt hier entsprechend wegretuschieren kann und kann jetzt sagen, der Tonwert hier, dieser Tonwert, der ist jetzt ungefähr 230. Das ist jetzt mein neues Weiß im Bild. Das heißt, wir sehen auch, wie die Tonwerte hier ab dem Tonwert so 230, jetzt langsam nach rechts, Richtung Weiß wandern. Und jetzt habe ich hier wesentlich hellere Bereiche im Hintergrund in der Wand. Und ich kann hier auch für echte Tiefe sorgen. Sie sehen, das Bild hat nicht so richtig Tonwerte hier im Bereich der Tonwertstufen 0 bis 16. Da gibt es nur 183 Pixel. Nochmal versuchen. Ja, nur bis 21 war das. Dementsprechend kann ich jetzt diesen Regler ein Stück weit nach rechts ziehen und wir sehen, jetzt bekomme ich mehr Tonwerte in den Tiefen. Und dann haben wir hier noch den Regler, den wir eben auch hatten, wenn wir Helligkeit und Kontrast, beziehungsweise Helligkeit geändert haben. Dann kann man jetzt hier sehen, ich kann sozusagen die Gradation noch anpassen und hier sagen, okay, ich möchte die tiefen Tonwerte heller spreizen und die Lichter dadurch etwas verdichten, oder umgekehrt. Ich möchte das Bild etwas dunkler haben. Dann verdichte ich jetzt sozusagen hier die dunklen Tonwerte und spreize hier die hellen. Da das Bild ein 8 Bit-Bild ist, sehen wir jetzt auch hier die Einschränkung. Ein Tonwert 197 kommt in meinem Bild jetzt nicht mehr vor. Da muss man einfach aufpassen, dass man nicht zu viele Tonwertabrisse hier hat. Man sieht, jetzt kommen ganze Tonwertbereiche von 195 bis 200, kommen im Bild hier nicht mehr vor. Das will man natürlich so ein bisschen vermeiden. Also in dem Fall entweder mit 16 Bit-Bildern arbeiten, dann kann Photoshop sozusagen aus den 64000 Graustufen, die zur Verfügung stehen, jederzeit diese 265 neuen berechnen. In der Tonwertkorrektur gibt es jetzt hier unten noch einen weiteren Regler. Ich setze die nochmal zurück. Ich habe mit diesem die Möglichkeit zu sagen, dass ich keine dunklen und keine hellen Bereiche mehr brauche. Das heißt, wenn ich die benutze, sieht man jetzt hier, dass meine hellsten Tonwerte hier sozusagen ein Grau sind und meine dunkelsten ein, ja, dunkles Grau, aber kein Schwarz mehr. Das kann man manchmal benutzen bei Druckern, die so richtig mit dunklen Bereichen nicht zurechtkommen. Da kann man sagen, wir hellen sozusagen die dunklen Bereiche auf, dass ich jetzt hier im Dunklen beim Drucker, dann eben nachher die Zeichnung sehe, oder manche Laserdrucker können so helle Bereiche nicht belichten. Da ist dann keine Zeichnung mehr drauf. Und da kann ich jetzt sagen, ich dunkle sozusagen die hellen Bereiche ab. Also in meinem Bild kommt jetzt kein Weiß mehr vor. Häufigste Anwendung für sowas, ist eben, ja, entweder Videofarben, wo man sagt, im Video möchte man Farbwerte zwischen 100 und 235. Man spricht sozusagen von einem sicheren Luminanz-Videofarbraum. Das wäre eine Anwendung dafür. Oder eben auch bei Druckern, wo ich weiß, dass ich hier bestimmte Tiefen und Helligkeiten gar nicht drucken kann. Dann kann ich das hier auch anpassen. Ein bisschen vorsichtig muss man umgehen mit diesen Reglern. Das kann man manchmal so ganz schnell machen, indem man sagt, okay, aber ich denke mein dunkelster Farbton liegt hier. Aber da täuscht man sich tatsächlich sehr häufig und schneidet im Bild doch sehr, sehr viel ab. Also man verliert damit schnell, wenn man nicht aufpasst sehr viele Tonwerte. Ich wäre also vorsichtig und benutze stattdessen lieber diese Regler. Zu guter Letzt, der eigentliche Favorit, den man gut benutzen kann, die Gradationskurve. Man muss nur ein bisschen vorsichtig damit umgehen. Mit den Gradationskurven kann man etwas machen, was mit der Tonwertkorrektur nicht möglich ist. Ich kann den Kontrast verändern. Als Beispiel hier, wie der, der Tonwertkorrektur, das ist der mittlere Regler, der macht nichts anderes, als das, was ich hier jetzt mache, indem ich sozusagen einen mittleren Anfasser generiere und leicht nach links oben und rechts unten schiebe. Aber hier kann ich jetzt eben was zusätzlich machen. Ich lösche den Anfasser nochmal. Ich kann zum Beispiel sagen, ich möchte die hellen Bildbereiche aufhellen, aber ich möchte die dunklen Bildbereiche abdunkeln. Das heißt, hiermit bekomme ich deutlich mehr Kontrast. Das ist so ein bisschen das, was der Kontrastregler in der Korrekturebene "Helligkeit und Kontrast" macht. Das heißt, hier kann man jetzt eben sagen, okay, Weiß möchte ich nicht anfassen, Schwarz auch nicht, aber die dunklen Bereiche, die drücke ich jetzt hier zusammen, die werden noch dunkler und die hellen Bereiche werden noch heller. Umgekehrt der Fall, wäre eine solche Art der S-Kurve, wo ich die dunklen Bereiche aufhelle und die hellen Bildbereiche abdunkle, dann bekomme ich hier eher so einen grau-verwaschenes Bild. Es kommt hier immer so ein bisschen auf die Bildaussage drauf an, die man treffen möchte, wie dann auch die Korrektur nachher auszusehen hat. Aber hiermit kann man dann eben sehr speziell hingehen und über viele Anfasser entsprechende Kurven steuern. Und das Ganze kann man natürlich auch über Vorgaben machen. Es gibt hier Vorgaben, beispielsweise für eine Crossentwicklung, eine Kontrastverstärkung, einfach eine Aufhellung, oder auch um ein Negativbild zu erzeugen. Im Endeffekt wird hier die Kurve, gut das ist keine Kurve, aber die Linie einfach umgedreht. Sehr praktisch in den Gradationskurven ist diese kleine Hand, denn mit der kann ich einfach hier hingehen und sagen, diesen Bildbereich aufhellen. Das heißt, der nimmt sich dann exakt diese Helligkeit auf die ich klicke und jetzt möchte ich das Holz hier abdunkeln. Dann klicken wir hierhin und dadurch wird hier ein neuer Anfasser gesetzt. Da muss ich also nicht so genau aufpassen, wo ich mich hier auf der Kurve befinde, denn man sieht jetzt sozusagen, wenn ich hier rüberfahre, welche Helligkeit an dieser Stelle dann sozusagen im Bild vorhanden ist. Und da können wir jetzt zum Beispiel sagen, hier die ganz dunkle Breite, da möchte ich richtig Kontrast rein haben. Ziehen wir jetzt hier noch weiter nach unten. Vielleicht hier diese dunklen Bereiche, die ich hier hatte von dem Holz, es doch ein bisschen wieder aufhellen. Da kann man jetzt dann entsprechend vorsichtig mit experimentieren. Das sind auf jeden Fall die Werkzeuge hier, um Helligkeiten zu bearbeiten. Sprich, Helligkeit/Kontrast, Tonwertkorrektur und Gradationskurven. Damit kann ich sozusagen den Kontrast und die Helligkeit im Bild wunderbar steuern.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

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6 Std. 4 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.03.2017
Laufzeit:6 Std. 4 min (60 Videos)

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