Photoshop CC Grundkurs

Helligkeit anpassen

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Photoshop verfügt über einige unterschiedliche Korrekturebenen, welche Funktionen bereithalten, um die Helligkeit eines Bilds wie gewünscht anzupassen.

Transkript

Zum Anpassen der Helligkeit in einem Bild gibt es verschiedene Korrekturebenen, die mir dabei helfen können. Schauen wir uns einmal an, was es gibt. Und zwar gibt es hier oben "Helligkeit und Kontrast". Da ist ja schon das Wort Helligkeit enthalten. Ich klicke also einmal drauf und sage: Ich möchte jetzt die Helligkeit anpassen. Nach rechts: Das Bild wird heller, nach links: Das Bild wird dunkler. Genau, das war es eigentlich schon. Also hier kann ich wirklich nur die Helligkeit entsprechend anpassen, ohne das irgendwie noch feiner einzustellen. Man kann natürlich auch auf "Automatisch" klicken. Photoshop berechnet jetzt bei diesem Bild: Was wäre jetzt das optimale Ergebnis? Und für Photoshop ist das jetzt das optimale Ergebnis, also 20 Werte mehr bei der Helligkeit, minus 37 beim Kontrast. So hat es vorher ausgeschaut, so schaut es jetzt aus. Eigentlich ein gutes Ergebnis. Ich lösche jetzt diese Ebene, und gehe jetzt auf den nächsten Punkt, der für die Helligkeitsanpassung sehr interessant sein kann, nämlich die Tonwertkorrektur. In der Tonwertkorrektur, ich mache mal das Bedienfeld ein wenig kleiner. In der Tonwertkorrektur kann ich jetzt mit diesen eins, zwei, drei Reglern, die Helligkeit vom Bild anpassen. Wenn ich jetzt den mittleren Punkt nach links ziehe, dann sieht man, wie jetzt die mittleren Bereiche entsprechend heller werden. Wenn ich diesen mittleren Punkt nach rechts ziehe, dann sieht man, wie der mittlere Bereich dunkler wird. Wenn ich das zurücksetzen will, klicke ich hier wieder auf diesen Button. Was kann ich jetzt mit dem rechten Regler machen? Wenn ich den jetzt nach links ziehe, dann sieht man wie das Bild irgendwie ein wenig heller wird. Aber was passiert hier eigentlich? Und zwar sieht man das relativ gut, wenn man beim Ziehen die Alt-Taste gedrückt hält. Wenn ich darauf klicke, hier ist schon etwas komisch rot. Das komisch rot heißt, dass im Rot-Kanal, dieses Bild sozusagen komplett weiß ist. Wenn ich das jetzt noch weiter nach links ziehe, dann sieht man, wie hier immer komischere Farben kommen, sage ich mal. Der Bereich, der jetzt komplett weiß ist, also hier in diesem oberen Bereich, da zeigt mir jetzt diese Regler-Position oder diese Überlagerung an, dass jetzt in allen drei Kanälen hier sozusagen die Farbe ausgerissen ist und jetzt nur mehr an diesem Punkt weiß vorhanden ist. Das gleiche geht übrigens auf der anderen Seite, mit diesem Schwarz-Regler, wo ich dann auch sehe: Alles was schwarz wird, ist dann komplett schwarz in den Kanälen. Was sagt mir das eigentlich? Wenn ich den Regler jetzt nach links ziehe, ich sage mal hier in dieses Tal rein, dann sind alle Werte von hier bis hier rechts herüben sozusagen komplett weiß. D. h., ich setze den Weißpunkt jetzt neu. Alles, was vorher sozusagen einen Grauteil gehabt hat, ist jetzt weiß. Denn, was ich hier oben sehe, das ist das Histogramm. Das ist die Helligkeitsverteilung der Pixel in meinem Bild. Das sagt jetzt nichts anderes aus, dass ich hier jetzt einige Pixel ganz dunkel habe, schwarz, hier einige Pixel so im mittleren Bereich und hier im hellen Bereich. Also ganz rechts ist Weiß, ganz links ist dunkel, so wie man es hier unten in diesem Verlauf sieht. Also im hellen Bereich hier habe ich eine große Spitze. Und diese große Spitze ist ziemlich sicher hier dieser Himmelbereich. Und auch hier im Wasser werden da einige Punkte sein. Und ich kann jetzt sagen: Ich möchte z.B. bis hier irgendwo den Bereich einstellen. Jetzt ist alles, was hier darüber ist, komplett weiß. Also alles, was vorher dieses sehr, sehr helle Grau war, bis zu Weiß, wird jetzt wirklich weiß. Also dieser Bereich wird komplett weiß und der Rest wird entsprechend aufgeteilt. Das ist hier mit einer Tonwertkorrektur entsprechend zum Einstellen. Man kann sich übrigens mit diesem kleinen Symbol hier die Korrektur sozusagen aktualisieren lassen, und das Histogramm schaut dann wieder entsprechend flach aus. Gut, ich lösche jetzt diese Einstellungsebene noch einmal, und gehe jetzt weiter zur Gradationskurve. Und die Gradationskurve ist eigentlich das Werkzeug, oder die Einstellung, die unter allen anderen Einstellungen in Photoshop liegt. Also Gradationskurven sind eigentlich überall, allerdings nur in angenehmeren oder weniger angenehmeren Interfaces verbaut. Und die Gradationskurve ist einmal hier unten sehr, sehr ähnlich zur Tonwertkorrektur. D.h., ich kann auch hier mit gedrückter Alt-Taste den Weißpunkt nach rechts ziehen, genau, gleich wie bei der Tonwertkorrektur. Und man sieht, dass eigentlich jetzt dieser Punkt hier verschoben wird. Also ich verschiebe hier diesen Punkt sozusagen dann nach rechts. Das Gleiche ist natürlich auf der schwarzen Seite möglich. D. h., ich kann hier jetzt den Schwarzpunkt nach rechts ziehen. D. h., alles, was jetzt von hier bis hier war, ist jetzt komplett schwarz. Aber wie denkt jetzt so eine Gradationskurve? Und wo ist eigentlich die Kurve? Denn aktuell ist das ja immer nur eine Gerade. Wenn ich jetzt diese Kurve, oder diese Gerade, so herüberschiebe, dann sieht man eine Diagonale. Und diese Diagonale ist das Ursprüngliche, oder die ursprüngliche Einstellung. Und die heißt jetzt nichts anderes, dass jetzt ein Wert, der genau dieses Grau hier unten hat, ein 50-Prozent-Grau, darauf, hier herübergespiegelt wird, und in der Ausgabe auch wiederum genau dieses Grau ist. Wenn ich genau an dieser Originallinie bin. In dem jetzigen Fall ist das aber so, dass jetzt dieses 50-Prozent-Grau, hier herauf, ich klicke da einmal rein. Dann sieht man, der Eingabewert ist 127. Das ist genau die Hälfte von 256, weil ich hier jetzt 255 Abstufungen plus Null habe, also 256 Abstufungen. Der ist jetzt 127, dieser Grauwert. Und dieser Grauwert, hier herauf, wird der neue Grauwert hier drüben, "Ausgabe: 72". D. h., der war vorher sehr, sehr hell, hier, und wird jetzt bei der Ausgabe eher dunkel sein. Und deswegen ist hier jetzt sozusagen ein dunkleres Ergebnis. Und wenn ich eine Kurve jetzt ziehen will, dann setz ich einfach einen Punkt hier herein, ziehe den Punkt jetzt nach oben und das heißt jetzt: Alle Elemente, alle Farben oder alle Helligkeitswerte, die vorher hier auf dieser Linie waren, werden jetzt heller. Denn vorher war ja dieses Grau, von dem ich auch zuerst gesprochen habe, ich gehe einmal da herüber. 127 oder 126 war vorher auch 126, ist jetzt aber 158. Also dieser Mittelbereich ist um einiges heller geworden. Hier. Und so sieht man jetzt, wird jetzt auch im hellen Bereich alles heller, und im dunklen Bereich alles heller. Nur hier im dunklen und hellen Bereich weniger stark. Und ich kann jetzt eine Gradationskurve auch dazu nehmen, dass ich z.B. einen Kontrast anhebe. Und Kontrast heisst jetzt nichts anderes als, dass jetzt der helle Bereich heller wird und der dunkle Bereich, dazu klick ich auf die Kurve, und zieh sie nach unten, der dunkle Bereich wird jetzt dunkler. Und das ist dann automatisch mehr Kontrast. Also auch so etwas ist mit der Gradationskurve möglich. Wenn ich jetzt einen Punkt nicht mehr haben will, dann nehm ich den einfach, und ziehe ihn hier jetzt heraus. Und kann ich den zweiten auch rausziehen und habe jetzt keine Veränderung, weil ich eine Gerade habe. Also mit der Gradationskurve kann ich hier auch verschiedene Helligkeitsanpassungen sozusagen durchführen. Ja, und die letzte Möglichkeit oder eine Möglichkeit, die man noch verwenden könnte, ist jetzt hier unter "Belichtung". Und bei der Belichtung kann ich jetzt sagen: ch möchte das Bild heller haben oder dunkler. Und hier hab ich auch verschiedene weitere Einstellungen, ich kann jetzt die Gammakorrektur durchführen, d. h., ich kann auch die Kurve verändern, das ist nichts anderes als würde ich jetzt in der Gradationskurve die Kurve verändern und den Versatz, da kann ich auch sagen, da soll jetzt der dunkle Bereich heller werden. Dann sieht man, alles was schwarz war ist jetzt grau, und ich habe verschiedene Einstellungen. Hier diese Belichtung verwende ich eigentlich eher selten, denn all diese Einstellungen, die ich mit Belichtung machen kann, kann ich natürlich auch in den Gradationskurven machen. Und wenn man jetzt weiter schauen würde, dann würde man sehen, dass man eigentlich in einigen von diesen weiteren Einstellungen auch ein Tool findet oder eine Möglichkeit findet, dass man das Bild heller macht. Es ist nämlich so. In Photoshop kann ich jetzt nicht nur mit einem Werkzeug genau nur eine Aufgabe lösen, sondern ich kann verschiedenste Werkzeuge so verwenden, dass ich eine Aufgabe in diesem Fall "Aufhellen" löse, ich kann aber auch immer mit verschiedenen Tricks sozusagen zum Ergebnis kommen. Was ich damit sagen will: Es gibt in Photoshop einfach nicht den perfekten Weg oder immer einen richtigen Weg, sondern es gibt immer verschiedene Wege, die ans Ziel führen.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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