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Lightroom 6 und Lightroom Classic CC: Neue Funktionen

HDR zusammenfügen

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Auch ein HDR-Bild kann jetzt direkt in Lightroom zusammengefügt werden. Dieser Film zeigt Ihnen alle notwendigen Schritte und Besonderheiten.
09:41

Transkript

Auch eine HDR-Aufnahme können Sie jetzt direkt in Lightroom erstellen. Sie benötigen also bei der Erstellung von Einzelaufnahmen zu einem Bild mit größerem Kontrastumfang nicht mehr den Umweg über Photoshop oder über andere Programme. Sie sehen hier, an den Informationen meiner Rasteransicht, dass ich hier einen Belichtungsumfang von bis zu 10 Blenden bei dieser Aufnahme benutzt habe um den Vordergrund und den Himmel adäquat abbilden zu können. Ich werde jetzt, da ich hier es mit bewegenden Wolken zu tun habe, das sieht man auch wenn ich jetzt hier mal etwas durchgehe durch die Einzelbilder, nicht alle Bilder benutze, sondern nur jedes zweite, damit es nachher einfacher wird, die sogenannten Geisterbilder aus einem Bild zu extrahieren und zu eliminieren. Als aller erstes werde ich mir also die Einzelbilder auswählen. Ich starte da mal mit dem hellsten Bild, und nutze dann mit gedrückter Steuerungs- oder Command-Taste einfach jedes zweite Bild in dieser Belichtungsreihe. Die einzigen Anpassungen, die ich für diese Bilder mache, sind im Entwickelnmodul die Objektivkorrekturen. Denn eventuelle Belichtungskorrekturen werde ich beim HDR nachträglich durchführen, da ich auch hier ja eine DNG-Datei erhalte, die ich nachträglich noch in all ihrem Umfang bearbeiten kann. Jetzt aktiviere ich die Profilkorrekturen und die chromatische Aberration, die eventuell hier an Lichtkanten an den Bäumen oder Gebäuden auftreten kann. Das habe ich automatisch synchronisiert, dass alle Bilder so entwickelt wurden, und jetzt gehe ich entweder übers Bibliotheksmodul oder über das Entwickelnmodul, nicht mehr den alten Weg über Photoshop, und sage, dass ich dort ein HDR Pro zusammenfügen möchte und dort an den Parametern spielen möchte. Nein, ich möchte einfach ein Bild mit größerem Kontrastumfang aus Einzelbildern direkt in Lightroom erstellen. Dafür nutze ich das neue Menü, Zusammenfügen von Fotos und dort die HDR Funktion. In diesem HDR Menü wird mir jetzt ein Vorschaubild erstellt, auf Basis dessen was ich hier angegeben habe. Ich nehme jetzt den automatischen Tonwert raus. Ich möchte keine weitere Korrektur, und auch noch nicht eine sogenannte Geistereffektbeseitigung, also die Beseitigung von Geisterbildern wenn sich bewegende Objekte im Bild befunden haben. Und dann lassen wir est mal eine erste HDR Vorschau erstellen, und kucken uns die Optionen dann im Weiteren nochmal an. Das ist die erste Vorschau. Jetzt schauen Sie mal was der Unterschied ist, ob ich die automatische Tonwertkorrektur aktiviere oder nicht aktiviere. Hierbei wird nämlich gleich ein HDR-ähnlicher Effekt erzeugt, das basiert auf den Entwicklungseinstellungen die in Lightroom direkt vorgenommen werden. In diesem Fall, und das werden Sie auch gleich sehen, werden natürlich die Tiefen, also die Schatten nach oben gezogen, und die Lichter abgesenkt nach unten gezogen. Sie können hier nichts falsch machen, denn diese automatische Tonwertkorrektur wird Ihnen gleich in Lightroom auch abgebildet, und Sie können sämtliche Einstellungen, die jetzt zu diesem Vorschaubild geführt haben, noch nachträglich bearbeiten. Sie machen also keinen Fehler dadurch, dass Sie hier automatischer Tonwert anklicken, obwohl das natürlich etwas vorbelastet ist, die ganzen Autokorrekturen haben ja meistens nicht so einen guten Ruf. Aber dennoch, hier können Sie's lassen, ich lasse es jetzt auch mal drin, um Ihnen gleich zeigen zu können, wie sich das im Entwickelnmodul und in den Einstellungen abbildet. Und dann kümmern wir uns mal um die überlagernden Bilder. Hier ist ja das meiste im Bild statisch, aber die Wolken, haben wir eben gesehen, haben sich bewegt. deshalb wäre es hier sinnvoll Geisterbilder, also Überlagerungen von Wolken zu entfernen. Sonst verwischt sich das Ganze ein bisschen. Das ist bei diesem Wolkenbild jetzt auch nicht so schlimm, aber schauen wir uns das mal an. Ich klicke erst mal auf niedrig, und kann Ihnen dann eine weitere Option zeigen, nämlich die hier unten, die Überlagerung für Geistereffektbeseitigung - schönes Wort - anzeigen. Was ist das Ganze? Hierüber können Sie kontrollieren, welche Bildteile überhaupt benutzt werden, um diese Geisterbilder zu entfernen, also in welchen Bildteilen nur Bereiche aus einen der Belichtungen benutzt wird. Die Vorschau dauert hier beim ersten mal etwas lange, aber wir schauen uns gleich an was das genau bedeutet. Sie sehen hier die etwas modifizierte Vorschau. Ein bisschen sieht man das an diesen Wolken hier oben, dass die sich gändert haben. Sie sehen es aber auch gleich wenn ich einfach mal die Überlagerung für die sogenannte Geistereffektbeseitigung anzeigen lasse. Das sind die Bereiche, in denen hier unter diesen Einstellungen eine Bewegung festgestellt wurde und die jetzt nur aus einem Bild extrahiert wurden. Da kann man gleich sagen, wieso nimmt man nicht gleich die hohe Einstellung, also versucht das so weit wie möglich zu eliminieren? Das kann ich Ihnen zeigen, und ich lasse dabei gleich mal diese Option an. Sie können dann nämlich sehr schnell in einen Bereich, wo es nicht mehr genug Tonwerte gibt aus den einzelnen Bildern, um einen fließenden Übergang zwischen den Tonwerten in diesem HDR Bild zu erstellen. Schauen wir uns das mal an. Auch diese Vorschau lasse ich rechnen, und dann sehen wir ziemlich genau gleich den Unterschied. Hier sehen Sie, welche kompletten Bereiche jetzt benutzt werden für diese Geistereffektbeseitigung, also für die Beseitigung der überlagernden Bildanteile wird jeweils nur ein Bild benutzt. Wie sieht das denn aus, wenn ich mal diese Überlagerung wegnehme? Dann sehen Sie, dass Sie hier ganz klare Kanten sehen. Das ist also nicht unbedingt immer die beste Lösung hier die höchste Einstellung zu nehmen. Für mein Bild würde es eigentlich fast reichen, dass ich sage, na ja, die Wolken können gerne ein bisschen verwischen, das ist bei diesem Wolkenbild völlig o.k. oder wenigstens mit einer niedrigen Einstellung hier zu arbeiten. Gut, lassen wir's mal dabei. D.h. ich arbeite mit einer niedrigen Korrektur der Geisterbilder und werde jetzt gleich das als HDR zusammenfügen, um Ihnen dann noch zu zeigen welche Einstellungen Sie in den Entwicklungseintellungen vornehmen können. Nachdem die Vorschau erstellt ist, habe ich auch die Option, das Ganze jetzt letztendlich zusammenzufügen. Sie haben übrigens die Möglichkeit, Sachen zu kontrollieren indem Sie hier wirklich auch reinzoomen. Dies verhält sich so ähnlich wie in der Bibliothek zwischen der Vollbild- und der Eins-zu-Eins-Ansicht. Sie sehen allerdings hier, dass ich nicht wirklich in die Eins-zu-Eins-Ansicht komme. Weshalb? Weil das Vorschaubild hier beschränkt ist auf 2048 Pixeln in der Breite, also das was wir auch als Smart-Vorschau-Abmessung haben. Das wird aber dann interessant, wenn Sie z.B. mit einem kleineren Vorschaubild arbeiten, was vielleicht so aussieht. Sie können dieses Fenster sowohl für Panorama als auch für HDR skalieren. Und dann macht es schon einen Unterschied, ob ich das Ganze so oder so betrachte. O.k., genug der Worte, jetzt wollen wir's mal zusammenfügen d.h. ich erstelle aus den Einzelbildern die ich ausgewählt habe ein HDR Bild mit vergrößerten Kontrastumfang also ein Kontrastumfang der aus vier ursprünglichen Belichtungen über 10 Blenden zustande gekommen ist. Aus der Belichtungsreihe ist jetzt ein HDR Bild entstanden, was sich an die Belichtungsreihe anfügt im Katalog. Ich klicke einmal drauf, und hier sehen wir das HDR Bild was wir eben schon in der Vorschau gesehen haben inklusive der automatischen Tonwertanpassung. Und diese kann ich jetzt nicht nur überprüfen, - ich gehe jetzt mal in die Entwicklungseinstellungen - sondern kann dieses auch noch nachträglich verändern. Sie sehen hier meine Objektivkorrekturen, die ich vorher vorgenommen habe für jedes Einzelbild. Die sind natürlich auch nach wie vor gültig für dieses Gesamtbild. Aber wir sehen vor allem in den Grundeinstellungen oben was für die automatische Tonwertkorrektur gemacht wurde. Dort wurden nämlich Entwicklungs- einstellungen vorgenommen, die für HDR typisch sind. Die Lichter wurden extrem abgesenkt auf 100% sehen Sie hier. Die Tiefen, also die Schatten wurden angehoben. Wenn ich das beides mal per Doppelklick wieder auf null setzen würde, dann sehen Sie, was für ein langweiliges Bild wir hier haben, was mit HDR nichts zu tun hat. Aber da ich hier das Potenzial aus vier Einzelbelichtungen und 10 Blendenstufen habe, kann ich wirklich eine Menge hier rausholen. Und ich kann jeden dieser Regler auch nachträglich noch bearbeiten. Ich kann z.B. steuern, habe ich ein richtiges Schwarz im Bild. Das kann ich mit gedrückter Alt-Taste am besten machen, und hier dafür sorgen, dass ich auf jeden Fall ein Schwarz im Bild erzeuge. Jetzt erst kommen die ersten Pixelchen. Und so bekommt das Bild trotzdem mehr Tiefe. Ich kann entscheiden, ob ich auch ein Weiß im Bild brauche, das wird aber bei dieser Abbildung ein wenig kritisch. Ich kann die Belichtung generell nachsteuern, die Klarheit erhöhen, um das Weiche, den weichen Charakter der oft bei HDS entsteht, dadurch dass ich die Lichter und Tiefen so gegenläufig entwickele, etwas mehr ins knackige zu ziehen. Und was auch immer gern genommen wird, ist die Dynamik, also die Farbigkeit ein wenig anzuheben. Damit ist aber jetzt nicht schluss. Das entspricht ja ungefähr dem, was ich normalerweise in HDR Tools auch machen kann. Jetzt gehe ich mal in die HSL Einstellung und steuere hier das Bild, das ja noch nach wie vor ein DNG ist, also eine Raw-Datei, und kann hier intensivst die Blautöne z.B. nochmal etwas absenken, damit das intensiver ist. Also ich habe das gesamte Spektrum der Entwicklungseinstellung, und bin damit in den HDR Einstellungen zwar nicht so umfangreich in den Steuerungen als wenn ich das Ganze nach Photoshop zur HDR Profunktion übergeben hätte, aber wer mich nach meinem persönlichen Geschmack fragt, ich habe mit diesen Einstellungen sowieso nie so viel anfangen können, und mir reicht es völlig, wenn ich die mir gewohnten Tonwertsteuerungen von Lightroom benutzen kann, um ein Bild mit einem höheren Kontrastumfang zu einem HDR zu entwickeln. Und das ist jetzt mit Lightroom 6 möglich.

Lightroom 6 und Lightroom Classic CC: Neue Funktionen

Entdecken Sie die neuen Möglichkeiten von Lightroom 6 / Lightroom CC, unter anderem die Gesichtserkennung, Panorama- und HDR-Funktion.

1 Std. 45 min (27 Videos)
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