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HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

HDR-Verfahren in Photomatix Pro

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Photomatix Pro bietet unterschiedliche Berechnungsverfahren. Sie erhalten einen Überblick über verschiedene Methoden und erfahren, wie Sie sich die Entscheidung mit Presets erleichtern können.
06:26

Transkript

Nachdem die Vorverarbeitung dann abgeschlossen ist, meldet sich Photomatix Pro zurück mit dem Hauptbildschirm der Applikation. Auf diesem Hauptbildschirm können wir einige Parameter für die HDR-Berechnung setzen. Wir können zunächst einmal oben links im Hauptfenster das Verfahren einstellen, dass wir auswählen wollen, um die HDR-Berechnungen durchzuführen, und dann innerhalb eines Verfahrens gibt es bestimmte Methoden, die im Verfahren angewendet werden können. Zunächst mal ein Wort oder zwei zu dem Verfahren selbst. Da gibt es zunächst das Tonemapping, und ein weiteres Verfahren ist die Fusion. Wir fangen mal beim unteren an: Fusion benutzt in der Regel aus den einzelnen Bildern in der Belichtungsserie den jeweils korrekt belichteten Bereich dieser Bilder, und schmilzt dann, sozusagen fusioniert diese korrekt belichteten Bereiche zusammen in ein Bild. Das ist das Verfahren der Fusion. Tonemapping ist dann wichtig, wenn wir mit Geräten arbeiten, beispielsweise unsere Monitore, die nicht in der Lage sind, den hohen Dynamikumfang, der in einem solchen HDR-Bilder drinsteckt, für das menschliche Auge wiederzugeben. Da sind die technischen Voraussetzungen nicht gegeben, die uns das erlauben würden. Das sind dann Monitore für den Hausgebrauch. So wie Ihr ihn zu Hause stehen habt, und ich ihn zu Hause stehen habe. Nur ganz ganz wenige Geräte können den kompletten Dynamikumfang eines HDR-Bildes wiedergeben. Aber was dann passieren muss, um eine vernünftige Darstellungsform zu finden, ist, es muss in irgendeiner Form gesagt werden, ein Pixel innerhalb des HDR-Bildes mit dieser Ausprägung, also der Lichtwert in dem Pixel, die Farbe in den Pixel, die Sättigung in dem Pixel und so weiter, entspricht dem Pixel xyz auf einem Monitor. Und diese Methode, von jedem Pixel innerhalb des HDR-Bildes umzurechnen auf einen darstellbares Pixel im Monitor, dieses Verfahren nennt sich Tonemapping. Jetzt hat man innerhalb dieser beiden Verfahren die entsprechenden Methoden, und innerhalb der Methoden gibt es dann unterschiedliche Parameter, die wir setzen können. Also bspw. im Tonemapping gibt es die Methoden "Details Enhancer", "Contrast Optimizer" und "Tone Compressor", und, wie der Name schon sagt, hier ist der Schwerpunkt auf den Details innerhalb der Aufnahme oder Belichtung, hier auf den Kontrast und hier auf den Tonwerten. Wenn ich dann eine Methode wähle, -- ich mache das jetzt mal für den "Contrast Optimizer" -- ändern sich damit dann auch die Parameter innerhalb der Methode. "Tone Compressor" sieht dann so aus, und dann wieder zurück zum "Details Enhancer", das sieht dann so aus. Gleiches gilt für die "Fusion". Wenn ich die "Fusion" auswähle, habe ich hier mehrere Methoden, die ich selektieren kann. Auch dort ändern sich dann in der Regel die Einstellungsbereiche und die Parametrisierung der einzelnen Methode innerhalb der Verfahren. Wenn ich mit Einzelbildern arbeite, was Photomatix zulässt, dann funktioniert nur das Tonemapping, weil Fusion, wie ich es eben gesagt hatte, sucht sich aus der Belichtungsserie die korrekt belichteten Bereiche heraus und fusioniert diese zusammen. Wenn ich nur ein Bild habe, geht das halt nicht. Deswegen funktioniert die Fusion nur bei Belichtungsreihen oder mehr als einem Bild, und Tonemapping kann aber auch auf Einzelbilder angewendet werden. Woher weiß ich denn jetzt, welchen Parameter, welches Verfahren ich auswählen muss? Welche Methode ich innerhalb dieses Verfahrens auswählen muss, und wie ich denn die Parameter hier einzustellen habe, so dass ich mein Bildergebnis erreichen kann. Gute Frage, nächste Frage. Dazu hat Photomatix aber eine ganz gute Lösung zurecht gestellt, wie ich finde, hat auf der rechten Seite in Hauptbildschirm schon einige Presets, sozusagen, zur Verfügung gestellt. Wenn man sie anklickt, beispielsweise hier auf einen Standard, dann zeigen die, welches Verfahren liegt hinter diesem Standard, mit welcher Methode wurde dieses Bild errechnet und mit welchen Parametern wurde dieses Bild entsprechend innerhalb der Methode berechnet. Wenn ich mich dann da weiter durchklicke, dann hat Photomatix hier einen Standard, hier gibt es ein Preset, das heißt "Ausgewogen". Und dann sehen wir auch schon von "Standard" nach "Ausgewogen" hat sich das Verfahren in der Methode geändert. Standard" war noch der "Details Enhancer" und "Ausgewogen" ist bereits der "Contrast Optimizer" mit den entsprechenden Parametern dann eingestellt. So kann ich also anhand einer visuellen Repräsentation der Parameter entscheiden, welches visuelle Ergebnis, was ich eigentlich erreichen möchte mit meinem Bild kommt dem am nächsten, und dieses wähle ich dann einfach aus, ohne mir groß vorher Gedanken zu machen zum Verfahren, zur Methode und den entsprechenden Parametern. Wähle ich beispielsweise jetzt für dieses Bild mal den malerischen Look, und sage, das gefällt mir schon ganz gut. Schauen wir "Malerisch 2" noch mal an. Das ist schon etwas heller in den Tiefen und hat auch schon eine höhere Sättigung, gefällt mir jetzt nicht besonders, also für meinen Geschmack nicht so gut, das hier schon eher, obwohl wir hier noch mal reinschauen können, da haben wir eine schöne Sättigung drin. Lange Rede, kurzer Sinn, hier sind die Presets, mit denen ich immer starte. Ich suche mir das aus, was für mein Gefühl am besten zu dem Bild passt und fange dann an, auf der linken Seite die Parameter entsprechend zu setzen.

HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Begleiten Sie den HDR-Fotoworkflow von der Planung der Belichtungsreihe bis zum Bild. Zum Einsatz kommen unter anderem Photoshop, Photomatix, die Topaz-Filter und Lightroom.

2 Std. 36 min (33 Videos)
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