Calvinize V

HDR-Tonung

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Möchten Sie mehr Details in den Schatten und mehr Zeichnung in den Lichtern, so bietet sich der Filter HDR-Tonung an. Wie Sie diesen Filter für jpg-Aufnahmen einsetzen und damit einen abgeschwächten HDR-Look erzeugen, sehen Sie in diesem Video.

Transkript

Nun möchte ich euch zeigen, wie ich den Filter HDR-Tonung nutze. Das ist nämlich ein toller Filter oder eine tolle Funktion, wenn man den Look des Bildes etwas ändern möchte, wenn man mehr Details in den Schatten haben will, mehr Zeichnung in den Lichtern, und vielleicht auch manchmal so einen leichten surrealen Touch. Der Filter oder der Befehl HDR-Tonung war mit Sicherheit erstmal für HDR-Aufnahmen gedacht, aber man kann ihn auch bei einem JPEG anbringen. Und das zeige ich euch jetzt. Zuerst einmal, wo findet man diesen Befehl? Ich werde mal die Ebene duplizieren, und werde dann über Bild Korrekturen auf den Befehl HDR-Tonung klicken. Und da seht ihr schon den ersten Nachteil bei diesem Filter: Er möchte das Dokument reduzieren. Wir haben jetzt leider keine andere Wahl. Wir müssen Ja klicken, sonst funktioniert das Ganze nicht. Ich werde euch später im praktischen Teil aber noch eine Lösung zeigen, wie man das quasi umgehen kann. Wir klicken jetzt erstmal Ja und dann möchte ich euch diesen Filter erklären. Dieser Filter ist erstmal dafür da, die Kontraste und Helligkeitsinformationen im Bild anzupassen. Wenn man ihn zum ersten Mal öffnet, dann ist da ein Preset voreingestellt, das meistens dazu führt, dass man ganz schnell wieder weggeht von diesem Filter. Daher werde ich als Erstes dieses voreingestellte Preset ändern. Ich werde erstmal die Sättigung ein bisschen rausnehmen. Wenn das Bild im Gesamten etwas zu hell geworden ist, dann kann ich hier auch noch ein bisschen die Belichtung korrigieren. Und hier oben steht jetzt Leuchtkonturen. Das ist jetzt quasi fast schon dieser Tonemapping-Effekt. Hier kann ich experimentieren und kann überlegen, ob ich eher feine Details möchte oder eher einen kontrastreicheren Look. Und hier kann ich dann auch die Stärke variieren. Diese Regler, die fasse ich jetzt auch mal größtenteils nicht an. Es gibt zwei Regler, die bei diesem Dialog für mich von Entscheidung sind. Das ist einmal der Gamma-Regler, den ich meistens nach rechts bringe, denn der sorgt dafür, dass das Bild jetzt überall eine Zeichnung bekommt, sowohl in den Tiefen als auch in den Lichtern. Dadurch wirkt das Bild leider etwas flauer, etwas flacher. Wir können auch noch hier Details gewinnen. Ich übertreibe erstmal. Wie ihr seht, da geht einiges, gerade bei den Steinen am Rucksack, auf den Jeans sieht es sehr gut aus. Doch wir wollen mal nicht übertreiben und ich werde es jetzt mal etwas mäßiger anwenden. Die Sättigung kann ich hier doch noch ein bisschen rausnehmen. Ich kann mir dann auch nochmal eine Kurve einblenden, mit der ich auch nochmal arbeiten kann. Das werde ich jetzt aber in dem Fall nicht machen. Ich bleibe eigentlich nur bei diesem Gamma-Regler, Belichtung und Detail. Ich kann dann die Lichter noch ein klein wenig schützen. Vielleicht die Tiefen noch ein klein wenig aufhellen. Und dann bestätige ich den ganzen Effekt und habe jetzt definitiv ein Bild mit viel, viel mehr Details. Das Problem ist jetzt, dass ich den Effekt nicht steuern kann. Ich kann also nicht einfach mal die Deckkraft reduzieren. Denn so wie er jetzt im Bild zu sehen ist, würde er mir nicht gefallen. Das ist einfach etwas zu extrem. Ich müsste jetzt also mit Photoshop nachbereiten. Ja, und wie man jetzt eben diesen Effekt so kombiniert, dass man ihn später als separate Ebene hat, das zeige ich jetzt im praktischen Teil. Dann gehen wir jetzt mal an die Praxis. Und ich möchte euch zeigen, wie man diesen Befehl, diesen Filter auch so anwenden kann, dass man die Deckkraft reduzieren kann. Und dazu dupliziere ich wieder die Ebene. Jetzt gibt es eigentlich zwei Wege. Einen Weg, den viele nutzen, ist der, dass sie jetzt ein Smartobjekt quasi aus der Ebene machen. Und wenn man jetzt denkt, dass man darauf jetzt diesen Dialog anwenden kann, um ihn dann jederzeit wieder verändern zu können, dann liegt ihr falsch. Also wenn man jetzt HDR-Tonung anwenden möchte, muss man trotzdem runterreduzieren. Der Trick liegt jetzt eigentlich darin, dass man in dieses Smartobjekt hineingeht mit einem Doppelklick, darauf dann den Dialog HDR-Tonung anwendet. Das mache ich jetzt mal, mit irgendwelchen Einstellungen, die sollen jetzt erstmal ganz egal sein. So in etwa. Dann diese Datei jetzt einfach nur schließen, über Datei Schließen. Speichern drücken. Und dann ist diese Veränderung mit im Smartobjekt enthalten. Und dann kann ich auch hier die Deckkraft problemlos reduzieren. Das ist eine Möglichkeit. Ich nutze selbst meistens eine andere, weil eben gerade die Anfänger diesen Weg oft für sehr schwierig empfinden. Sie wissen einfach nicht genau, was ein Smartobjekt ist, mit diesem Hineingehen. Deswegen zeige ich euch noch einen anderen Weg. Ich habe mal jetzt eine Ebene erstellt, eine Ebene kopiert. Und wende jetzt darauf diesen Dialog HDR-Tonung an. Und sagt mir jetzt einfach, okay, Photoshop will runterreduzieren. Wir sagen mal OK, mach das mal. Und jetzt konzentrieren wir uns überwiegend auf unsere Einstellungen. Das heißt, wir bringen ein bisschen mehr Details rein, den Gamma-Regler ein bisschen nach rechts, die Belichtung vielleicht ein klein wenig runter. So in etwa, vielleicht noch ein bisschen mehr Details. Bis uns das Ganze dann gefällt. Nehmen wir hier mal die Lichter. Noch ein bisschen mehr Zeichnung rein. So in etwa. Und dann drücken wir OK. Und den Weg, den ich jetzt persönlich mache, ist folgender. Ist für mich einfacher zu verstehen. Ich erstelle mir eine Auswahl von dem kompletten Bild und kopiere mir dieses Bild in die Zwischenablage über Bearbeiten Kopieren. Das Bild ist nun in der Zwischenablage Und jetzt gehe ich einfach ein paar Schritte zurück. Im Prinzip sind es, glaube ich, nur drei Schritte, oder vier sogar, bis ich wieder bei meinem Ebenenstapel bin, und sage ich einfach nur Das finde ich etwas schneller und einfacher zu verstehen für viele. Sucht euch selbst den Weg raus, den ihr gehen wollt. Jetzt seid ihr ja zumindest in der Lage, und könnt hier noch die Deckkraft ein klein wenig reduzieren. Und so habt ihr die Möglichkeit, in ein Bild mehr Details zu bringen. Gerade jetzt da hinten in den Bäumen sieht man jetzt, dass man auf einmal wieder den Stamm sieht, die ganzen Schatten, wo man vorher oft gedacht hat, die sind vielleicht verschwunden. Auch hier jetzt im Holz, die ganzen Schatten sind aufgehellt. Und es entsteht so ein leichter HDR-Effekt. Ich würde diesen Effekt definitiv in der Deckkraft etwas reduzieren. Als erweiterter Tipp könnt ihr noch die Ebene duplizieren, mal auf 100 Prozent setzen und dann vielleicht sogar mit einer Füllmethode Weiches Licht kombinieren. Was ich dann meistens noch mache, ist, auf dieser Ebene die Sättigung etwas rausnehmen. Machen wir mal über Bild Das ist jetzt ein bisschen was für eher Fortgeschrittene. Und dann hat man eigentlich in wenigen Sekunden viele Details drin in dem Bild. Ich kann die ganzen Ebenen anpassen, wie ich den Effekt haben möchte, und definitiv auch noch die Effekte in eine Gruppe stecken und dann ausmaskieren und so weiter. Also dieser HDR-Tonungs-Befehl, der ist schon verdammt gut, egal wie ihr ihn jetzt anwendet. Gebt diesem HDR-Tonungs-Filter aber ein Bild, eine gute Grundlage, ein Bild, wo sehr viele Schatten und Lichter sind, wo schon sehr viele Details drin sind, dann wird er auch verdammt gut funktionieren.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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