HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

HDR-Funktion von Lightroom CC nutzen

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Lightroom CC besitzt eine eigene HDR-Funktion. Der Trainer demonstriert die Erstellung eines HDR-Bilds mit entsprechenden Farbanpassungen und Belichtungskorrekturen.
09:34

Transkript

Lightroom hat jetzt die Bildserien importiert, und ich möchte mir speziell die obere Bildserie zunächst mal anschauen, bevor wir die aber nach Photomatix zur HDR-Konvertierung übergeben, würde ich Euch gern die neue Funktion in Lightroom CC HDR vorstellen, die seit der letzten Version integriert ist. Dazu wählen wir die Bildserie zunächst einmal aus. Linke Maustaste auf dem ersten Bild der Serie wählt das Bild aus, und dann mit gedrückter Shift-Taste ein Linksklick auf dem letzten Bild der Bildserie wählt dann die komplette Bildserie aus. Jetzt habt Ihr mehrere Möglichkeiten, die HDR-Funktion anzusteuern, einmal über die Menüzeile: "Foto" "Zusammenfügen von Fotos" "HDR" oder rechte Maustaste auf einem dieser Vorschaubilder, öffnet das Kontextmenü, und dort gibt es dann auch den Punkt "Zusammenfügen von Fotos" und dort dann eben "HDR", oder Ihr wählt den Shortcut CTRL+H. nachdem Ihr die Bildserie ausgewählt habt, das mache ich jetzt mal : CTRL+H. Dann startet die Vorschau für das Zusammenfügen von HDR. Und hier kann man einige Optionen auswählen. Zunächst mal wäre da das "Automatisch ausrichten", wenn Ihr die Bildserie aus der Hand fotografiert habt, oder Verwacklungen am Stativ hattet, aus irgendwelchen Gründen, dann könnte hier diese Fehler korrigieren lassen, und könnte Lightroom bitten, einen automatischen Tonwert vorschlagen zu lassen. Das haben wir ausgewählt, um uns das nachher mal anzuschauen. Und dann könnt Ihr die "Geistereffectbeseitigung" anstoßen und die Stärke entsprechend einstellen. Geistereffekte entstehen dann, wenn man bewegte Gegenstände in den Bildserien hat, während der Aufnahmen beispielsweise Autos, die durchs Bild fahren, oder Menschen, die durch Bild gehen, oder in der Landschaftsfotografie passiert es häufig, dass bei Wind bspw. Äste und Blätter bewegt sind, und das gibt dann diese unschönen Geistereffekte, die man beseitigen lassen kann, und Intensität, mit der das passiert, kann man hier einstellen: "Niedrig", "Mittel" und "Hoch". Ich habe jetzt mal "Keine" selektiert, weil wir keine bewegten Gegenstände im Bild haben, und sagen dann hier "Zusammenfügen". Lightroom läuft dann los, sieht man hier in der oberen Ecke -- am Fortschrittsbalken erkennen wir, wie weit Lightroom mit dieser Konvertierung im Augenblick ist und Lightroom ist auch schon fertig, hat das Bild ans Ende der Bildserie angehangen. Da ist es, und das schauen wir uns jetzt mal an, dadurch, dass wir einen Doppelklick darauf machen, öffnet sich das Bild, und in allen hellen Bereichen und in allen dunklen Bereichen haben wir genügend Zeichnung. Wenn wir uns erstmal anschauen wollen, wie Lightroom die Tonwerte jetzt gesetzt hat, dann gehen wir ins Entwickeln-Modul. Einmal Linksklick oben auf das Wort "Entwickeln" oder den Shortcut "D" bewegt Euch ins Entwicklen-Modul. Dann können wir hier im Tonwertbereich sehen: So hat Lightroom nun die Einstellungen vorgenommen, für die erste Tonwertkonvertierung. Das ist okay, aber das gefällt mir persönlich noch nicht so sehr, und deswegen schauen wir mal, was wir jetzt noch am Bild machen können. Auf mich macht das Bild einen eher flachen Eindruck, und ich versuche jetzt mal ein bisschen Tiefe ins Bild zu bekommen, dadurch, dass ich den Schwarzregler zum Beispiel ein bisschen zurücknehme und die Belichtung auch noch mal minimal reduziere, etwa so, und so habe ich nach wie vor in den Bereichen Zeichnung. Es ist ein bisschen dunkler geworden, dann regle die Tiefen ein wenig hoch, um in den Bereichen, in denen die Zeichnung verloren ging, jetzt die Zeichnung wieder zurückzuholen. Das soll dann auch so OK sein. Ich könnte mir jetzt für die geänderten Werte nochmal Weißpunkt und Schwarzpunkt anschauen. Kann ich mir automatisch vorschlagen lassen, wie das dann aussehen würde. Dazu kann ich die Shift-Taste drücken, und ein Doppelklick auf das Wort "Weiß" setzt mir automatisch den Weißpunkt für die veränderten Einstellungen oben. Gleiches kann ich machen für Schwarz, also Shift-Taste drücken, doppelklicken auf "Schwarz", und es wird der Schwarzwert vorgeschlagen, der ist aber wieder zurückgenommen worden, den wir eben hochgezogen hatten. Den schiebe ich auch wieder zurück, weil mir diese Voreinstellung nicht gefällt. Ich belasse es deswegen so. Das Bild hat so für mich etwas mehr Tiefe, und das gefällt mir so ganz gut. Wir schauen uns jetzt die Präsenz an im Bild und speziell die Dynamik und die Sättigung. Der Unterschied zwischen Dynamik und Sättigung ist schlichtweg der, das Dynamik an den Farben ändert, die noch nicht hoch gesättigt sind, und die Sättigung einfach an allen Farben, unabhängig davon, ob sie jetzt schon hoch gesättigt sind oder nicht, die Farbwerte dann noch korrigiert. Ich schiebe jetzt zunächst mal für die noch nicht gesättigten Farben, hole ich ein ein bisschen nach vorne. Bei etwa 60, 65 ist das okay. Und regle dann aber die Sättigung nochmal etwa im Bereich 10 bis 15 zurück, um ein harmonisches Farbsättigungsverhältnis im Bild zu bekommen. Das reicht mir zunächst mal an den Grundeinstellungen. Ich könnte vielleicht noch mal in die Klarheit hinein schauen, um zu sehen, ob ich das Bild noch ein bisschen knackiger machen kann. Da muss man allerdings aufpassen, wenn ich die Klarheit zu hoch regle, dann entstehen schon an den Rändern hier Farbsäume und Halos. Da müssen wir aufpassen, dass das nicht zu viel wird, deswegen gehe ich nochmal ein ganz kleines Stück zurück -- ist immer noch zu viel -- belasse es bei etwa 10, das gefällt mir dann so. Jetzt würde ich mich gerne auf die grüne Farbe im gesamten Bild mich konzentrieren und möchte deswegen alle anderen Farben, die hier dominant im Bild sind, wie z. B. hier oben das Dach, dass ist so ein bisschen orange, gelblich, rot und die Tonne hier im Bild, die nehmen mir zu viel Aufmerksamkeit weg, aus dem Bereich, auf den ich mich eigentlich konzentrieren möchte. Deswegen versuche ich die noch mal ein bisschen zu korrigieren, diese Sättigungswerte für speziell diese Farbtöne nochmal zu reduzieren, und dazu wechsele ich in den "HSL"-Dialog, in den Bereich "Sättigung" dort und kümmere mich zunächst um die Tonne, die ist ein bisschen orange, rot und regle das ein bisschen nach unten. Wir müssen aufpassen, dass wir hier nicht die Farbe im Rost verlieren. So in etwa wäre das schon okay. Dann könnte ich auch noch den gelblichen Teil ein bisschen zurückregeln, obwohl mir das, so wie ich gerade sehe, nicht viel bringt, deswegen stelle ich den wieder zurück. Doppelklick auf das Wort "Gelb" stellt den Regler wieder in die Ausgangsposition. Ich schaue noch mal, wie sich das verhält mit dem Rot-Regler. Ganz minimal kriege ich noch den Rot-Ton hier oben aus dem Dach heraus. Den Orange-Regler regle ich noch ein bisschen nach, dann würde ich sagen, so ist das schon in Ordnung. Jetzt wollen wir dem Grünen aber unsere Aufmerksamkeit geben, und geben dem Grün deswegen noch ein bisschen an Farbsättigung mit. Das gefällt mir so schon ganz gut. Wir müssen ein bisschen aufpassen auf die Stoßstange hier. Da sind die Blauwerte sehr hoch. Das könnten wir ein Stück weit zurück regeln. Machen wir das mal. So ist das schon in Ordnung. Hier unten haben wir einen kleinen Lila-Stich, den nehmen wir auch noch raus, in etwa so, und damit haben wir dann ein Bild was farblich für mich mal passt. Wir könnten sogar noch ein bisschen mehr Grün, die Intensität noch ein bisschen erhöhen. Das haben wir jetzt gemacht. Dann gehe ich mal in den Detailbereich, und schaue mir die Details an. Da steht das auch schon ganz gut, Hier kann man sehr gut Details erkennen. Da schaue ich zunächst mal hin und schärfe das Bild mal ein wenig nach. Nie mehr als 70 bis 80, dann kriegen wir ziemlich hohes Rauschen ins Bild hinein. Also ich nehme den Radius noch ein bisschen zurück, dass wir wirklich nur die kleinsten Details nachschärfen. Die Detailkonturen kann ich hier nochmal ein bisschen anheben, Da haben wir ein bisschen Rauschen ins Bild bekommen, dadurch, dass wir nachgeschärft haben, gebe ich in der Rauschreduzierung mal ein ganz klein wenig hinzu, so dass wir das Rauschen, was generiert wurde, dann auch wieder neutralisieren. So soll mir das jetzt zunächst mal reichen. Effekte und ähnliches will ich jetzt nicht weiter hineinholen. Ich schaue noch mal in die Kamerakalibrierung rein, weil die Rotwerte sind mir immer noch ein bisschen zu hoch hier oben, und nehme deswegen die Sättigung aus dem Primärwert Rot noch mal ein bisschen raus, in etwa so, dass mein Fokus auf dem Bereich hier liegt. Okay, so lasse ich das zunächst mal, ohne jetzt noch groß spezielle lokale Änderungen über unsere Werkzeuge oben zu machen, ist das mein Bild, was aus dem Konverter der neuen HDR-Funktion in Lightroom CC entsteht. Genau wie das Bild, was bei der Photomatix HDR-Konvertierung entsteht, kann auch jetzt dieses Bild in den weiteren Workflow für die HDR-Konvertierung übernommen werden.

HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Begleiten Sie den HDR-Fotoworkflow von der Planung der Belichtungsreihe bis zum Bild. Zum Einsatz kommen unter anderem Photoshop, Photomatix, die Topaz-Filter und Lightroom.

2 Std. 36 min (33 Videos)
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