Lightroom Classic CC und Lightroom 6 Grundkurs

HDR-Bild berechnen

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Zusätzlich ermöglicht es Lightroom, ein HDR-Bild aus einer Belichtungsreihe zu berechnen. Dabei entsteht eine Aufnahme mit einer äußerst hohen Dynamik.
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Transkript

Ich kann hier in Lightroom aus mehreren Aufnahmen, also aus einer Belichtungsreihe, ein HDR-Abbild erstellen. HDR steht für "High Dynamic Range" und bedeutet, dass man aus verschiedenen Belichtungen, also einer dunklen Belichtung für die hellen Bereiche, einer normalen oder zu hellen Belichtung für die dunklen Bereiche - das können auch mehrere Belichtungen sein -, dass ich aus diesen Belichtungen ein gemeinsames Bild mit einem hohen Dynamikumfang erhalte oder berechnen lasse. Was bringt das jetzt? Das bringt, wenn ich hier jetzt zum Beispiel diese drei Bilder habe, und ich drück' hier mal auf "N", dann sieht man, dass ich hier in der dunklen Aufnahme die Details in den hellen Bereichen habe, also hier in der Glasscheibe, und hier in der hellen Aufnahme hab' ich die Details in den dunklen Bereichen. Schauen wir uns einmal an, was es da für Möglichkeiten gibt. Und zwar kann ich über "Foto", "Stapeln" gehen, und ich kann sagen: Hey, Lightroom, schau einmal automatisch nach der Aufnahmezeit und staple mir hier meine Bilder. Und wenn man jetzt mit HDR fotografiert, dann hat man hier auf der Kamera meistens eine Belichtungsreihe eingestellt. Das heißt, es werden sehr schnell hintereinander mehrere Belichtungen aufgenommen und deshalb kann ich hier jetzt bei der Zeit zwischen den Stapeln einen sehr, sehr geringen Wert nehmen; eben so um die drei Sekunden, wie hier eingestellt waren. Und Lightroom sucht mir jetzt die passenden Stapel zusammen. Ich klicke da mal auf "Stapeln", und sage hier jetzt COMMAND-A, dann "Foto", "Stapeln", und kann hier jetzt sagen, ich möchte mal "Alle Stapel ausblenden". Jetzt sieht man, dass ich hier jeweils Stapel mit drei Bildern habe. Diese Stapel möchte ich zur Bearbeitung heranziehen. Und zwar nehm' ich mir einmal hier dieses Bild, drücke hier auf die Nummer drei, nehme hier diese drei Bilder, drücke auf die Taste "N" und sehe eben, dass ich jetzt genau diese Stapel habe, also eine normale Belichtung. Da ist es jetzt in den Scheiben etwas zu hell, im dunklen Bereich etwas zu dunkel. Ich habe aber auch diese zu helle Aufnahme - die ist jetzt in den Scheiben zu hell, aber hier im dunklen Bereich optimal für die Details -, und eine dunkle Aufnahme, wo ich in den Scheiben wirklich die Details habe, und der dunkle Bereich ist mir einfach zu dunkel. Ist halt so. Aber genau das will ich ja haben. Deshalb nehm' ich jetzt diese drei Bilder, mit einem Rechtsklick kann ich sagen: "Zusammenfügen von Fotos". Und da gibt es jetzt den Punkt "HDR", also "High Dynamic Range". Da drück' ich jetzt drauf, und Lightroom erstellt mir da jetzt mein Panoramabild. Da gibt es jetzt verschiedene Optionen. Und zwar "Automatisch ausrichten", das heißt, die Bilder werden jetzt zusammengefügt, also ausgerichtet, dass keine Überlappungen sind; darunter ein "Automatischer Tonwert", also Lightroom erstellt mir automatisch schon eine Einstellung, wie es jetzt glaubt, dass das Bild passen könnte. Da sieht man jetzt die Stärke der Geistereffekt-Beseitigung. Wenn ich das jetzt ausschalte, also auf "Keine" stelle, dann kann es jetzt vorkommen, dass bewegte Bereiche, so jetzt hier diese Personen, dass hier jetzt so Geisterüberlagerungen kommen, so ein durchscheinender Effekt. Das kann auch sein, wenn es jetzt Autos sind oder Fahrräder oder auch Blätter in einem Baum. Ich kann eben hier jetzt über die Stärke der Geistereffektbeseitigung - ich nehme einfach mal den mittleren Wert -, kann ich jetzt sagen, dass Lightroom diesen Bereich, der jetzt einfach sich bewegt, aus anderen Bildern heranziehen soll, also aus diesen drei Bildern das Beste auswählen soll. Wenn ich hier sage: "Überlagerung für Geistereffektbeseitigung anzeigen", dann sieht man, ich habe hier jetzt diesen Bereich, der aus einem anderen Bild herangezogen werden soll. Wenn ich da jetzt sage: "Niedrig", dann wird eher dieser Bereich nicht ganz so stark herangezogen zur Berechnung. Man sieht, das ist jetzt nur ein ganz, ganz kleiner Bereich. Wenn ich da jetzt sage: "Hoch", dann wird ein größerer Bereich und eine stärkere Beseitigung der Geistereffekte für dieses Bild hier von Lightroom herangezogen. Da sieht man, das ist jetzt ein ganz, ganz großer Bereich. In meinem Fall nehm' ich da jetzt "Niedrig", das reicht wirklich, dass ich nur diesen kleinen Bereich hier habe. Nachdem Lightroom jetzt die Vorschau erstellt hat und mir diese Überlagerung angezeigt hat, also hier dieser Bereich wird herangezogen, kann ich jetzt sagen: "Zusammenfügen". Und jetzt wird hinter meinen drei Bildern, oder es können ja auch mehr sein, also hinter meinen Bildern für mein HDR-Bild wird jetzt Lightroom das neue HDR-Abbild erstellen und dahinter eben einfügen. Das Spannende daran ist, dass dieses neue HDR-Abbild - dieses hier -, ich mach' das einmal groß, ein DNG ist, also ein Digital Negative. Und dieses HDR-Abbild kann ich natürlich noch in Lightroom nach Lust und Laune bearbeiten. Man sieht aber hier im rechten Bereich, dass hier automatisch eine Korrektur der Tonwerte vorgenommen worden ist, also Lightroom hat das etwas heller erstellt. Die Lichter nach unten gezogen, die Tiefen nach oben, das Weiße etwas heller, das Schwarze etwas niedriger. Wenn mir das so gefällt, ist das gut. Wenn ich das selbst einstellen will, kann ich da einfach einen Doppelklick drauf machen und hab' hier jetzt die Werte zurückgestellt. Ich beginne jetzt einmal damit, dass ich den Weißabgleich anpasse. Ich mach' das ein bisschen kühler. Jetzt möchte ich die Belichtung ruhig ein bisschen heller haben...so... Die Tiefen möchte ich etwas aufhellen. Schwarz kann ruhig dunkler sein, damit ich hier auch einen Kontrast habe. Das Weiß zieh' ich einmal daher, und die Lichter zieh' ich ein wenig zurück, als erste grobe Einstellung. Dann möchte ich auch noch die Klarheit anheben. Nicht übertreiben, aber... gut, kann man machen. Ich geh' mal mit der Klarheit her, und jetzt möchte ich die Bereiche, die hier so hell sind, ein wenig abdunkeln. Und dazu geh' ich hier jetzt auf meine Korrekturpinsel, mach' das ein wenig kleiner und pinsele hier mal meine Korrektur rein. Also so...ich hab' hier mit der Taste "O" die Überlagerung eingeblendet. Mit der Taste "O" blend' ich das aus, und jetzt kann ich hier die Lichter zurücknehmen, also ganz gezielt. Ich könnte hier auch die Belichtung zurücknehmen, wenn ich das will. Ich mach' das jetzt einfach mit den Lichtern. Da könnte ich, wenn ich will, die Sättigung noch hochheben, oder auch die Sättigung ein wenig zurücknehmen. Ich geb' da ein bisschen mehr Sättigung rein. Das passt so weit. Jetzt erstelle ich mir einen neuen Pinsel für diese Bereiche hier oben, drücke wieder auf die Taste "O" für Überlagerung, hier im unteren Bereich, also hier, "Überlagerung für ausgewählte Maske anzeigen". Shortcut ist eben "O". Ich pinsel hier diesen Bereich da mal rein. So...genau... Mach' jetzt den Pinsel ein wenig kleiner mit dem Scrollrad, pinsel' hier diese Säule noch an...genau. Auch in diesem Bereich, hier so rein...genau... Mal' ich da auch rein... Pinsel wieder ein bisschen größer... Hier auch...genau... In diesen hinteren Bereich, da fahr' ich auch rüber...so... Wieder auf die Taste "O", und jetzt kann ich da für diese Bereiche noch die Klarheit anziehen. Da kann ich die Tiefen noch etwas mehr aufhellen, wenn ich das will, und so mein HDR-Bild einfach einstellen. Diese Korrektur beende ich jetzt einmal. Und jetzt möchte ich noch die stützenden Linien etwas anpassen. Dazu geh' ich in den unteren Bereich und habe hier die Objektivkorrektur, kann da einmal auf "Automatisch" klicken, vorher nehm' ich aber das "Zuschnitt beschränken" raus, sage hier "Automatisch"; dann sieht man, wie Lightroom hier diese Korrektur macht. Jetzt wechsle ich in die Freistellung, und ziehe den Punkt da so rein, das hätte ich wahrscheinlich wirklich auf "Automatisch" belassen können beziehungsweise auf "Zuschnitt beschränken". So ist das eigentlich ganz okay. Ich drücke hier auf "O" für Overlay, also Überlagerung, dass ich hier diese Überlagerung sehe, da nehm' ich hier diese... ...zieh' das hier ein bisschen mehr rein, dass das auch eher symmetrisch ist. Und ich schau' hier auf diesen Schnittpunkt, das passt so. Jetzt drück' ich hier auf "Fertig". Das ist mir jetzt vielleicht ein bisschen zu eng. Drück' hier wieder auf "O" für Überlagerung oder ich möchte das eigentlich noch enger haben vielmehr, also geh' ich mal da her, drück' hier auf "Fertig", hab' hier eine sehr, sehr spitze Variante oder eine sehr, sehr hohe Variante. Ich erstelle mir davon eine virtuelle Kopie...COMMAND-T, möchte da als Variante diesen rechten Bereich noch dabei haben, damit das jetzt nicht ganz so symmetrisch ist. Ich geh' auf "Fertig", das schaut so ganz gut aus. Jetzt klick' ich einmal schnell auf die F6-Taste oder blende mir hier im unteren Bereich den Filmstreifen ein, markiere hier beide Bilder, damit ich jetzt über die Option "Automatisch synchronisieren" eine Schärfung für beide Bilder vornehmen kann. Ich zoome da mal ein, blende mir den Filmstreifen wieder aus...so... geh' da mal rein...dann brauch' ich einmal eine Rauschreduzierung... Dann möchte ich die Details schärfen. Mit gedrückter ALT-Taste kann ich mir hier diese Überlagerung anzeigen lassen, der Radius kann eher gering bleiben, dass die kleinen Details geschärft werden. Und der Betrag kann eher höher werden...so... Dann ein leichtes Maskieren, damit die Flächen nicht mitgeschärft werden, den Betrag vielleicht ein wenig zurücknehmen, und hier bei der Rauschreduzierung geh' ich dann noch mit einer stärkeren Rauschreduzierung rein. Dann zoom' ich da raus, drücke auf die Taste "N", ich habe ja hier beide Bilder offen, und bin eigentlich mit diesem Ergebnis wirklich sehr, sehr zufrieden. Also aus Lightroom heraus HDR-Bilder zu erstellen, ist wirklich sehr schnell und einfach möglich.

Lightroom Classic CC und Lightroom 6 Grundkurs

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8 Std. 13 min (85 Videos)
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