Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Hautweichzeichnung durch Frequenztrennung

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Frequenztrennung ist eine moderne Methode zur Hautweichzeichnung, die Ihnen eine hohe Kontrolle über das Maß der Weichzeichnung gewährt. Beherrschen Sie diese Methode und Sie meistern jedes Hautbild.
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Transkript

Frequenztrennung ist eine moderne Methode zur Haut-Weichzeichnung, die Ihnen eine hohe Kontrolle über das Maß der Weichzeichnung gewährt. Meistern Sie diese Methode und Sie meistern wirklich jedes Hautbild. So sieht das Ganze aus, und ich zeige Ihnen mal, wie das hier vorher ausgesehen hat. Das ist eine Arbeitszeit von, ich würde mal sagen, so 20 Minuten bis zu einer halben Stunde. Die meiste Zeit wird hier darauf verwendet, dann die einzelnen Störungen zu retuschieren, aber die Haut-Weichzeichnung, die ist sehr schnell passiert. Dann starten wir hier zunächst mit einer Ebenen-Kopie über Steuerung+J beziehungsweise Apfel+J. Dann wandeln Sie hier die Ebene in einen Smart Object um, damit sie über den gaußschen Weichzeichner, den wir hier gleich anwenden, hier im Nachhinein die volle Kontrolle haben. Das sollte so einigermaßen gut weichgezeichnet sein, so um die 7 bis 8 Pixel passt hier ganz gut bei dem Bild. Und dann hole ich mir eine erneute Hintergrundkopie. Ich schiebe die hier ganz nach oben. Diese Ebene hier unten, die nenne ich zunächst einmal "Low". Da sind die dunklen Bildbestandteile enthalten, und die werden hier weich gezeichnet und die nenne ich hier "High". Hier habe ich die Kontrastdetails drin, und die bringen mir dann später wieder Zeichnung in die Haut. Was ich jetzt noch machen muss ist, mir hier einen Unterschied herauszurechnen, und das mache ich wie immer über die Bildberechnung. Ich muss hier die Ebene "Low" anwählen, von der ziehe ich hier meine Berechnungsgrundlage. Ich gehe hier in den RGB-Modus. Im Normalmodus würde das Ganze jetzt hier so aussehen. Da sehe ich, wie sieht diese Low-Ebene hier momentan aus und könnte die High-Ebene dementsprechend anpassen. Wenn hier der Haken bei "Umkehren" nicht gesetzt ist, dann sehen wir  hier eigentlich ganz genau das, was auf der Low-Ebene hier passiert, nämlich, dass hier weich gezeichnet wird. Aber wenn wir das Ganze hier umkehren und den Ebenenmodus hier auf "Addieren" setzen - per "Default" steht das hier auf "0" - "1", oder gerne auch mal "3", dann kann ich mir hier die einzelnen Strukturen im Gesicht wieder herausarbeiten. Ich nehme jetzt hier mal einen Skalierenwert von 2 und bestätige das Ganze dann mit "OK". Das sieht jetzt ganz ähnlich aus wie ein Hochpassfilter, und auch der Hochpassfilter würde mir Details zurückbringen, aber auf der Hochpassebene kann ich nicht retuschieren. Auf dieser grauen Ebene, da kann ich sehr wohl retuschieren, alles was ich jetzt hier noch tun muss, ist das Ganze hier in einen kräftigen Mischmodus zu versetzen, nämlich in "Lineares Licht", und dann sehen Sie schon, habe ich hier diese Details wieder zurückgewonnen. Auf der Low-Ebene - wenn ich jetzt hier in den gaußschen Weichzeichner gehe - da kann ich mir jetzt den Grad einstellen. So wäre es natürlich zu überzogen. So gehe ich zu viel von den Poren hier zurück. Aber, wenn ich hier mit dem gaußschen Weichzeichner etwas spiele, dann kriege ich hier eine schön "abgesoftete" Haut, die noch alle Poren enthält. Ich gehe jetzt hier einmal so auf 10 Pixel hoch. Das ist das Schöne daran, wenn ich hier ein Smartobjekt, einen Smartfilter nutze, den kann ich nachträglich jederzeit anpassen. Jetzt geht es hier an die Feinarbeit. Jetzt zoome ich hier noch einmal auf 300 Prozent heran. Und auf dieser High-Ebene, da werde ich jetzt retuschieren mit dem Reparaturpinsel. Die Größe, die muss ich immer ein bisschen anpassen. Ich habe die Kante "Mittelhart" gewählt und hier oben habe ich jetzt nur aktuelle Ebene aktiviert. Und, wenn ich hier jetzt retuschiere, dann bleibt die Hautweichzeichnung, die ja auf der Low-Ebene darunter stattfindet, die bleibt erhalten, und hier kann ich jetzt wirklich ganz schnell - in Windeseile - die ganzen Störungen hier  herausfiltern. Es gibt auch einen kleinen Trick, wie man das Ganze hier etwas besser sichtbar machen kann. Dazu wandeln Sie das Ganze in eine Schwarzweiß-Ebene um über eine Einstellungs-Ebene Schwarzweiß, legen hier drüber noch eine Gradationskurve und stylen dann das Ganze mal wirklich extrem auf. Die Farbe verleitet immer ganz gern dazu, dass man manche Bereiche übersieht. Aber jetzt sehe ich hier ganz deutlich, wo sich jede kleinste Störung befindet und kann aus meiner High-Ebene mit der gedrückten Alt-Taste - mit dem Werkzeug - die Bildinformationen wieder aufnehmen und die dann hier verrechnen lassen. So muss ich hier wirklich jede kleine Störung abarbeiten. Aber Sie sehen schon, wie homogen das Hautbild dadurch wirkt, weil diese Haut-Weichzeichnung nicht auf der gleichen Ebene stattfindet sondern auf einer anderen. Das ist das Schöne an der Frequenztrennung: Ich trenne die Haut-Weichzeichnung von der Haut-Retusche und nehme die Lichter und die Tiefen - die letztendlich die Störungen ausmachen - alle separat vor. Wenn Sie sich so durch das ganze Bild gearbeitet haben, – je genauer Sie das machen, desto schöner wird natürlich Ihr Ergebnis - dann können Sie diese zwei Ebenen hier wieder ausblenden. Sie dienten ja nur um zu verdeutlichen, wo sich die Störungen befinden, damit man das schöner sehen kann. Das Vorher/Nachher überzeugt: Die Haut hat einen leichten Schimmer bekommen, ist leicht abgepudert, und die Störungen werden dadurch wirklich wunderschön, und die Haut bleibt porig. Das muss also das Ziel sein, wenn Sie hier eine Frequenztrennung durchführen: Die Glätte der Haut mit einer sehr reinen, porigen Struktur.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

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5 Std. 3 min (47 Videos)
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