Beautyfotografie und Retusche

Hautunreinheiten entfernen

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Pickel, Fältchen und Unebenheiten entfernen Sie am besten zerstörungsfrei auf einer eigenen Retuscheebene. Im Mittelpunkt steht das Reparaturpinsel-Werkzeug.

Transkript

Es gibt ja unheimlich viele Retuschetechniken auf dem Markt. Ich werde euch auch noch einige in diesem Training erklären, wie z.B. die Frequenztrennung usw. Meiner Meinung nach wird aber auch viel zu oft eine Wissenschaft draus gemacht. Bei den meisten Bilder reicht wirklich eine ganz einfache Retusche. Damit meine ich eine leere Ebene und auf dieser leeren Ebene kann man dann retuschieren. Und wie das geht, zeige ich auch jetzt. Dazu erstelle ich mir eine leere Ebene und nenne diese Ebene jetzt einfach mal Retusche. Und auf dieser Ebene wollen wir jetzt Pickel entfernen, Störungen entfernen usw. Wir können dafür mehrere Werkzeuge nehmen. Den Reparaturpinsel, das Ausbessern-Werkzeug geht in der Zwischenzeit auch schon, wenn man inhaltsbasiert wählt, dass man auf allen Ebenen retuschiert. Also obwohl mein ein leere Ebene hat, kann man trotzdem Pickel entfernen. Dazu muss man einfach nur bei dem Aufnahmebereich des jeweiligen Werkzeuges immer wählen, dass man die aktuelle Ebene retuschiert und die darunterliegenden oder eben alle Ebenen. Der Kopierstempel ist auch noch ein sehr sehr beliebtes Werkzeug, gerade bei den Anfängern. Ich empfehle ihn bei einer Hautretusche allerdings nicht, es sei denn Ihr habt extrem viel Gefühl, denn der Kopierstempel ersetzt 1:1. Wenn Ihr das nicht gut genug macht, habt Ihr wiederholende Hautmuster. Der Reparaturpinsel und das Ausbessern-Werkzeug, das verrechnet Ton- und Farbwerte und sorgt in der Regel für bessere Ergebnisse. Ich werde jetzt mit dem Reparaturpinsel arbeiten, d.h. mit gedrückter ALT-Taste gebe ich immer meine Quelle vor. Dazu muss ich jetzt hier erstmal auf den Reparaturpinsel gehen. Nicht auf den Bereichsreparaturpinsel, der macht alles automatisch. Jetzt halte ich die ALT-Taste gedrückt, klicke auf einen sauberen Bereich, ich lasse die ALT-Taste los und kann jetzt hier drübermalen. So kann ich jetzt die Haut retuschieren. So wie jetzt z.B. bei der Stirn, da gibt es eigentlich nicht viel zu retuschieren, bzw. es fällt unheimlich schwer, hier Differenzen wahrzunehmen. Es kommt jetzt auch immer darauf an, wie viel Zeit wir uns eingeplant haben für eine Retusche. In meinen Augen sollte man sich immer viel Zeit nehmen für eine Beauty-Retusche. Das verdient eine Beauty-Retusche meiner Meinung nach, denn man kann wirklich so viele Details erkennen, und die gilt es zu retuschieren. Bei einer Porträt-Retusche, da nehme ich mir auch gerne mal nur fünf Minuten, aber bei einer Beauty-Retusche, also je sauberer, je fleißiger Ihr arbeitet, umso schöner wird natürlich das Ergebnis. Man kann natürlich auch wild mit Filtertechniken arbeiten, in der Hoffnung, es sieht gut aus. Ich bin eher für Fleißarbeit. Jetzt kann ich hier durchgehen und alles retuschieren. Als kleinen Tipp noch, nutze ich sehr gerne, ich wandle die Aufnahme sehr gerne in eine Schwarz-Weiß-Ebene um, am liebsten mit dem Kanalmixer, um mein Auge auf Strukturen zu konzentrieren. Das bedeutet, ich setze hier auf monochrom, nehme den Rotkanal ein wenig runter, also die Hautfarbe, dafür den Blaukanal hoch, und jetzt sehe ich ganz gut die Hautstruktur - geben wir hier noch ein wenig Grünkanal rein - und kann mich jetzt besser auf Strukturen konzentrieren und weniger auf Farben. Ich werde also nicht abgelenkt. Ich gehe dann trotzdem noch auf die Retuscheebene, schaue, das wirklich nur die aktuelle und die darunterliegende Ebene betroffen ist. Also nicht alle Ebenen, sonst retuschiert Ihr das Schwarz-Weiß mit rein. Und jetzt kann ich hier ganz normal retuschieren und Ihr seht, ich gehe jetzt hier sehr ins Detail. Also lasst euch Zeit, hört ein Hörbuch nebenbei oder was auch immer. Bildet euch weiter mit Hörbüchern. Lasst Euch was vorlesen, lasst Euch eine Fußmassage verpassen. Es ist eigentlich völlig egal. Aber was ich persönlich nicht empfehle, ist, dass man da irgendwie große Bereiche aufnimmt und voll über das ganze Bild malt. Ich finde Bilder immer sehr wichtig, wenn man die im Internet veröffentlicht ist immer auch mit einer Chance verbunden, dass es vielleicht die richtige Person sieht, neue Kontakte entstehen. Und wenn die Retusche nicht sauber ist, ist es immer sehr sehr schade. Ihr gebt euch ja auch in der Fotografie hoffentlich Mühe und deswegen solltet Ihr Euch auch in der Retusche Mühe geben. Und jetzt nicht sagen, ist ja nur Retusche, ist ja nur Photoshop, ich bin eher Fotograf. Irgendwie gehört gehört das dann doch alles zusammen. Ihr seht, wie ich jetzt hier retuschiere, immer in sehr sehr kleinen Schritten. Und dann kann es auch mal sein, dass man so eine 1/2 oder 3/4 Stunde an so einem Bild sitzt, bis dann letztendlich alles gut ist. Auch hier sind ein bisschen Differenzen in den Tonwerten. Die versuche ich hier anzugleichen und wenn ich euch jetzt mal den Vorher-Nachher-Vergleich zeige, dann seht Ihr schon, was sich hier tut. Also das ist keine schwierige Arbeit, ich glaube, das Schwierige ist nur die Geduld zu entwickeln, sich auch mal länger hinzusetzten. Und wenn Ihr diese Geduld eben nicht habt, dann macht etwas nebenbei. Konsumiert etwas nebenbei. Fernsehschauen wird schwierig, weil Ihr braucht ja Eure Augen. Aber was Ihr nicht braucht, sind Eure Ohren. Deswegen könnt Ihr das sehr gut, vielleicht mit etwas verbinden. Mehr will ich euch jetzt gar nicht groß dazu sagen. Mein Haupttipp war, dass man sich eben Zeit lässt. Mir war wichtig, dass Ihr das hier mal im Detail seht. Das ich dann doch hier sehr detailliert rangehe und dann wird die Haut auch richtig schön. Ihr müsst es nicht im Schwarz-Weiß-Modus machen. Könnt Ihr auch in Farbe machen. Wie gesagt, ich mach´s immer in der Schwarz-Weiß-Darstellung, weil ich mich da sehr gut auf die Strukturen konzentrieren kann. Solche Äderchen oder Fältchen unter dem Auge, bei einer natürlichen Beauty-Retusche lasse ich die auch oft. Das muss man jetzt nicht unbedingt machen. Wie gesagt, es kommt immer darauf an, wie viel Zeit Ihr verbringen wollt. Wer ist die Zielgruppe? Was für einen Stil hat die Aufnahme? Und dann entscheidet Ihr auch etwas nach Geschmack, ob Ihr das machen wollt. Wir schauen uns das Ganze im Vorher-Nachher-Vergleich an, ohne diese Schwarz-Weiß-Ebene. Dann seht Ihr jetzt schon die ersten Korrekturen. Es wurde noch gar nicht so viel gemacht, aber ich denke, das ist schon ganz praktisch, das waren jetzt ungefähr sechs, sieben Minuten, vielleicht sogar weniger und ich denke, dass kann man in Kauf nehmen. Wenn man hier noch zehn Minuten dran hängt, dann hat man schon ein schönes Ergebnis. Man braucht dann auch nicht unbedingt diese Weichzeichnungstechniken, Filtertechniken, Frequenztrennung. Das sind alles gute Techniken, die man einsetzen kann, aber man braucht sie oft gar nicht.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
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