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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Hautretusche

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Hier erfahren Sie, wie Sie den Stempel und den Reparaturpinsel einsetzen, um Problemstellen der Haut des Modells zu retuschieren und das Hautbild allgemein zu verbessern.

Transkript

Das Stempel-Werkzeug und das Reparatur-Werkzeug eignen sich auch hervorragend, um Haut zu retuschieren. Und das zeige ich jetzt einfach mal hier. Und dazu erstelle ich mir zuerst eine neue leere Ebene. Diese Ebene nenne ich einfach mal "Haut". Ich könne sie natürlich auch "Haut-Retusche" nennen, damit man auch wirklich weiß, um was es da geht. So, und jetzt gibt es ja im Wesentlichen so einen Kopierstempel und hier oben den Reparatur-Pinsel beziehungsweise auch den Bereichsreparatur-Pinsel. Wir starten jetzt einfach einmal mit dem Bereichsreparatur-Pinsel, kontrolliere, ob die Einstellungen "Alle Ebenen aufnehmen" aktiviert sind und "Inhaltsbasiert" auch aktiviert ist, und jetzt kann ich Problemstellen einfach einmal so, eigentlich ja wegklicken, muss man schon fast sagen. Und Photoshop sucht sich die Bereiche aus, die entsprechend dazu passen. Einfach aus der Umgebung, außen rundherum. Und das funktioniert hier gerade für solche Hautstellen wirklich sehr sehr gut, die werden einfach ja korrigiert. Kann einfach drüberfahren und diese Bereiche, wo jetzt kleine Probleme vorhanden sind, einfach ja wegreparieren. Wenn man da ein bisschen mehr Kontrolle haben will - hoppala, rückgängig, wollte eigentlich die Leertaste haben- also wenn ich ein bisschen mehr Kontrolle haben will, dann kann ich da jetzt das Werkzeug wechseln, und zwar auf den Reparatur-Pinseln. Den ein bisschen kleiner machen, von den Einstellungen wieder kontrollieren, dass "Aktuell und darunter" beim Aufnehmen aktiv ist und "Ausgerichtet" auch aktiv ist, und jetzt kann ich hier über die Bereiche gehen, mit gedrückte Alt-Taste die Hautquelle auswählen, von wo ich jetzt Haut aufnehmen will, zum Beispiel von hier, und diese Haut kann ich dann hier nach unten übertragen und kann so jetzt ja drauf losarbeiten und da jetzt diese Stellen korrigieren, die Stelle hier korrigieren, auch diese Stelle hier korrigieren, das Gleiche hier drüben und auch da unten, genauso hier in diesem Bereich und in diesem Bereich, und kann dadurch so drauf losarbeiten und gewisse Hautpartien einfach korrigieren, vielleicht auch ganze Haare wegnehmen. Wenn hier irgendwo ein Haar durch das Gesicht läuft, so wie hier, kann ich das natürlich auch wegbauen. Da würde ich jetzt aber in diesem Fall mit einer eigenen Ebene arbeiten, "Haar", damit ich hier vielleicht, falls es nicht so perfekt ist, wieder zurückgehen kann. Also den Pinsel in der Größe anpassen, Alt-Klick und hier nach oben fahren, so, und dann hier nach unten fahren, mit dem Alt-Klick wiederum Hautpartien aufnehmen, immer aufpassen, dass man hier jetzt keine Wiederholungen bekommt. Also wenn ich von immer dieser Stelle die Haut aufnehme und überall hinstemple, dann wird man das irgendwann erkennen. Also mit einem Alt-Klick aus verschiedenen Positionen, aus verschiedenen Regionen die Farben aufnehmen, in diesem Fall die Haut aufnehmen, dann kann man drauf losarbeiten. Hier in diesem Bereich, bei der Lippe, muss man natürlich ein bisschen aufpassen und ein wenig mehr Gefühl an den Tag legen und mit kleineren Pinselstrichen arbeiten, dann kann man die nämlich einfach wieder rückgängig machen wenn Sie nicht so glorreich waren, wie in diesem Fall, genau, Command+Z. Da wieder einen ganz ganz kleinen Pinsel nehmen, Alt-Klick, und hier dieses Härchen, das man wahrscheinlich nicht mehr sehen wird, einfach rausbauen, genau. Dann kann man hier jetzt überlegen, ob ich das wegnehmen will, ist da wahrscheinlich gar nicht so wichtig, weil hier ohnedies sehr viele einzelne Haare sind. Was ich aber machen werde ist, dass ich hier die Haare ungleichmäßig, ich nenne es mal, abschneide. Das heißt, ich gehe mit diesem einen Haar bis hier hin und dieses zweite Haar kann ich bis hier hin abschneiden und dann wirkt es nicht so, als würde ich das mir einem Strich wegretuschiert haben. Eine weitere Technik, die sehr praktisch ist, ist dass ich jetzt Bereiche überblenden kann. Ich erstelle mir da mal eine neue Ebene und nenne die jetzt "Falten". Eigentlich müsste man sie "Fältchen" nennen, weil das sind ja nicht wirklich Falten. Und wenn ich hier jetzt mit diesem Werkzeug, also mit dem Reparatur-Pinsel oder auch mit dem Bereichtsreparatur-Pinsel drübergehe, dann wird dieses Fältchen 100% weggenommen. Das heißt, das ist jetzt komplett weg. Ich kann auch bei diesen Reparatur-Werkzeugen die Deckkraft nicht direkt einstellen im Werkzeug. Das ist immer eine 100%-Reparatur. Wenn ich jetzt aber, weil ich immer auf einer eigenen Ebene bin, die Deckkraft steuern will, dann kann ich einfach die Deckkraft dieser Ebene wegnehmen. Also wenn ich die Ebene ein- und ausschalte, sieht man, dass ich hier jetzt diese Fältchen wegretuschiert habe. Das Gleiche könnte man jetzt übrigens auch einfach hier für die Augen machen, aber auch da wäre es wahrscheinlich sinnvoll, dass ich eine eigene Ebene nehme, aber in diesem Fall nehme ich da jetzt einfach diese zwei Fältchen ein bisschen raus, so. Das kann in dem jetzigen Fall auch wirklich eher grob sein, denn im nächsten Schritt nehme ich die Ebenen-Deckkraft raus beziehungsweise runter. Das heißt also, wenn ich hier jetzt die Deckkraft der Ebene runternehme, gehe da mal so auf ja 20%, 30%, dann sieht man, dass jetzt diese 100%-Retusche da so leicht rübergelegt wurde und dadurch der Helligkeitsunterschied wieder nicht so stark ist. Wenn ich es etwas mehr haben will, kann ich mit der Deckkraft weiter raufgehen, dann nehme ich hier diese Fältchen schon etwas mehr raus, wenn ich es noch mehr haben will, kann ich noch mehr raufgehen. Vorher-Nachher, das wäre jetzt aber schon wieder fast ein wenig zu viel. Also ich gehe da so um die ja 50%, das sollte schon in etwa passen, und habe da jetzt die Fältchen quasi zurückgenommen, indem ich die 100%-Retusche abgemildert habe, indem ich einfach die Deckkraft reduziert habe. Genau. Das ist also hier eine sehr sehr praktische Möglichkeit, um jetzt solche Falten zu reduzieren. Jetzt klicke ich wieder auf die Haut-Retusche-Ebene, gehe so in diesen Bereich hier, mit gedrückter Alt-Taste nehme ich mir hier die Farbe auf und pinsele da mal drüber mit dem Reparatur-Werkzeug, Reparatur-Pinsel. So das passt, hier dieses Härchen, das nehme ich einfach mal weg, das kann ich auch wegnehmen und kann da jetzt einfach einmal so drübergehen, so. Praktisch ist es auch immer ein Vorher-Nachher zu haben, das heißt, ich mache da einen Alt-Klick auf die unterste Ebene, Vorher-Nachher, Vorher-Nachher, dann werden nämlich alle anderen Ebenen ausgeblendet und mit dem Alt-Klick danach wieder eingeblendet, also Vorher-Nachher, Vorher-Nachher. Und jetzt habe ich immer die Möglichkeit, falls ich irgendwo ja zu stark reingegangen bin, oder falls jetzt eben dieses kleine Muttermal bestehen bleiben soll, dass ich mir das einmal suche, das war auf der Ebene. Jetzt kann ich das Radiergummi-Werkzeug holen, so, den ein bisschen kleiner, und diese Korrektur hier wieder rausmalen. Das heißt, von dieser Ebene habe ich jetzt diesen einen Punkt wieder wegradiert. Genau. Und deshalb, weil ich eben auf verschiedenen Ebenen bin, bin ich sehr sehr flexibel unterwegs und kann jetzt wirklich sehr schnell Bereiche wieder wegnehmen, die ich zu viel rausretuschiert habe, oder Bereiche wiederum reinarbeiten, die ich jetzt drinnen haben möchte. Ich würde wirklich empfehlen auf verschiedenen Ebenen zu arbeiten, dann kann ich nämlich flexibel Bereiche reingeben oder auch wieder rausnehmen, wenn ich zum Beispiel hier dieses Haar wiederum durch das Gesicht haben möchte, dann ist das hier auf dieser Ebene, und ich bin dadurch wirklich sehr flexibel beim Bearbeiten.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Fotografen kennen – von Camera Raw über Auswahlen, Ebenen und Masken bis hin zu Retusche und Filtern.

5 Std. 26 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2017

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