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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Hautbild verbessern

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Das Verbessern des Hautbildes ist wichtig, um unschöne Marmorierungen oder leichte Unebenheiten auszugleichen. Hier sehen Sie einen einfachen und schnellen, trotzdem hocheffektiven Weg, um das Hautbild zu verbessern.
06:58

Transkript

Wenn wir uns mal das Gesicht von unserem Model betrachten, dann sieht das eigentlich ganz prima aus, da brauchen wir nicht besonders viel an Retusche reinzustecken, ein bisschen vielleicht, ja, könnte man tun, aber eigentlich ist das Gesicht gar nicht mal wirklich problematisch was die Gesamtbearbeitung betrifft, schaue ich mir aber hier die Töne unter den Armen an, schau ich mir mal das hier an, und vor allem auch natürlich hier unten das Schienbein, abgesehen mal von der Farbe, wo sich das Grün einspiegelt, da müssen wir an diesem Hautbild schon ein paar Sachen ändern. Ich möchte es gerne in zwei Schritten tun, das eine ist die Grobretusche, die ist relativ schnell erledigt, indem man beispielsweise solche kleinen Leberflecken, oder auch eine solche Narbe wegretuschiert. Das ist schnell gemacht, da brauchen wir auch nicht lange drüber reden. Ich lege eine neue Ebene an, hole mir das Bereichsreparatur-Pinsel Werkzeug, und klicke diese kleine Schaltfläche an, damit das, was ich hier reinmale, aus allen darunter liegenden Ebenen aufgenommen wird. Das bedeutet, ich muss wirklich nur noch drüber malen, genau so - genau so - und habe damit dann alles an Korrekturen in dieser Ebene drin. Wunderbar, funktioniert! Den lasse ich stehen, oder den kleineren lasse ich mal stehen, ich möchte sie ja nicht perfektionieren, ich möchte sie einfach nur ein klein bisschen schöner haben. Da stelle ich gerade fest, dass es unter Umständen an der Maske liegt, die noch ein bisschen durchsichtig ist, denke, das ist auch tatsächlich der Fall, ich klicke die Maske mal an, jawohl, da müssen wir noch kurz mit dem Abwedler ran, der muss auf Lichter gestellt sein, 50% der Kraft dürfte ausreichen, und dann haben wir hier diese Problemchen, und auch hier diese kleinen Probleme hier, relativ schnell wegbelichtet - so! Wir können das also wieder anklicken, und plötzlich sieht es hier gut aus, wie gesagt, abgesehen von der Farbe. Die Grobretusche - das wäre es eigentlich schon. Vielmehr gibt es als Grobretusche da überhaupt nicht zu machen, und dann können wir uns jetzt schon als nächstes auf die Feinretusche, also auf das, was das Hautbild an sich toller macht, schöner macht, weicher macht, konzentrieren. Ich benenne diese Ebene hier mal in Grobretusche, und möchte jetzt eine Ebene haben, die aus all diesen Ebenen besteht. Zwar nicht aus der Farbfüllung, die braucht man nicht unbedingt, das heißt, die kann ich jetzt eigentlich auch wieder löschen wo wir fertig sind mit der Freistellung, schmeiß ich einfach weg, genau wie die ursprüngliche Ebene, die ja noch keine Masken-Verbesserung über sich hat ergehen lassen, auch die brauchen wir jetzt nicht mehr, und können uns jetzt voll auf das Hautbild konzentrieren. Was wir dafür brauchen, ist eine Ebene mit der Grobretusche, also die schöne Tastenkombination Shift+Alt+Command+E, oder Shift+Alt+Steuerung+E sorgt dafür, dass wir das Ganze in eine einzige Ebene hineinkopieren, und wenn Sie diese Tastenkombination Shift+Alt+Command+E so nicht drücken möchten, weil Ihnen das zu viel Fummelei ist, dann können Sie genauso gut sagen, Bearbeiten, und im nächsten Schritt dann haben Sie genau das Gleiche, nämlich eine Ebene, die aus diesen beiden Ebenen hier besteht. So, und genau die soll jetzt gefiltert werden, und ich möchte Ihnen mal einen ganz flotten, schnellen Weg zeigen, der macht Spaß, der ist wirklich ruckzuck gemacht, der ist nicht non-destruktiv, also sozusagen destruktiv, aber nicht schlimm, weil diese eine Ebene können Sie ruckzuck wieder löschen und von vorne anfangen, wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt. Folgendermaßen - wir gehen zu und holen uns hier den Hochpass. Der macht komische Dinge, der macht nämlich ganz graue Bilder, hat hier einen Radius von 10 Pixeln und - ich gehe mal ein Stück weiter runter, dann sehen wir, dass wir diese komischen Linien bekommen, das möchte ich nicht. Ich gehe mal viel zu weit nach oben, und Sie sehen, dass ich eine Art Grauschleier bekomme, das möchte ich auch nicht, ich möchte ein Relief haben, ziemlich genau so was. Das dürfte bei der Bildgröße ganz gut hinkommen. Das bestätige ich, und werde das Ganze jetzt im Modus Ineinanderkopieren hier Einfügen, das sieht dann so aus. Ziemlich schlimm, wir haben das Hautbild nicht verbessert, sondern verschlimmert, aber wenn ich das jetzt umkehre, über oder einfach nur Command+I+Steuerung+I klicke, dann sieht das so aus. Das ist natürlich sehr, sehr, sehr schmeichelhaft, eigentlich schon zu schmeichelhaft, und deswegen kommt jetzt über der Gaußsche-Weichzeichner zum Einsatz und der, sieht man jetzt schon, macht die ganze Sache besser, je weiter ich nach oben fahre, desto natürlicher wird mein Hautbild wieder, ungefähr bei 3 Pixeln dürfte ich angekommen sein, wenn Sie zu weit nach oben gehen, so was hier, dann ist es, als hätten Sie keinerlei Retusche gemacht. Wenn Sie zu weit nach unten gehen, dann bekommt sie so eine Puppenhaut, was auch nicht schön ist, also in diesem Fall würde ich das auf rein optische, ungefähr 2,3, ja so was, Pixel - beschränken, und damit gefällt mir das eigentlich ganz gut. Natürlich wollen wir diese schöne Haut nicht überall haben, sondern wirklich nur da, wo Haut ist. Also blende ich sie jetzt über eine schwarze Ebenenmaske komplett wieder aus. Natürlich gibt es diese Technik auch noch non-destruktiv, aber für eine schnelle Retusche reicht sie eigentlich ganz gut aus, finde ich. So, wie gesagt, ich blende das Ganze wieder aus, mit gedrückter Alt-Taste bekomme ich sofort eine schwarze Ebenenmaske, und jetzt kann ich in aller Ruhe, mit meinem weißen Pinsel, schöner, weicher Pinsel sollte das unbedingt sein, also die Härte sollte bei 0% liegen, damit sich diese Linien schön ineinanderblenden, Deckkraft am besten 100% jedenfalls da, wo ich es 100%ig auftragen möchte, kann ich hier überall schöne Haut malen. Also - und Sie sehen, dass auch da wo man erst dachte, oh, da müssen wir gar nicht viel machen, trotzdem natürlich die Hauttöne noch mal deutlich schmeichelhafter und netter aussehen. So, auch hier unbedingt. So, und jetzt gehen wir genau da ran, wo ich vorhin schon gesagt habe, da müsste man unbedingt was machen, nämlich hier am Arm. Ich fahre hier einmal drüber, und dann haben wir sofort eine nicht-porenfreie, sondern die ist immer noch wunderbar korrekt, die Haut, und das [inaudible] wir auch richtig aus, und trotzdem haben wir hier genau die Haut, die wir brauchen. Ist vielleicht ein bisschen doll hier der Effekt, also würde ich vielleicht die Deckkraft ein bisschen runter nehmen, um es nicht zu übertreiben. Dann gehen wir hier mal zum Oberschenkel, machen hier weiter und auch da sieht man, glaube ich, ganz gut dass die Haut deutlich gewinnt, dadurch das wir hier diesen Softener quasi zum Einsatz bringen. Wundern Sie sich bitte immer noch nicht über die Farbtöne, das ist immer noch nicht repariert, im Moment geht es ja wirklich nur um die Hauttöne, und da sollte man eben wirklich an alle Hauttöne denken, vielleicht auch an die Zehen, vielleicht auch an die Extremitäten, die man eventuell sonst außer acht lässt, wie zum Beispiel hier, den rechten Arm und auch hier die Hand, darf durchaus mit bedacht werden. Wenn wir uns das jetzt mal aus der Nähe anschauen, wir sehen überall die Haut, wir sehen sogar die feinen Härchen, wir sehen das, und wenn wir es wieder ausblenden, dann sieht man, wie es vorher ausgesehen hat. Ich finde, dass da eine Menge gebracht hat, und damit hätten wir das Hautbild erst mal verbessert.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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