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Beautyfotografie und Retusche

Haut abpudern

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Finish für eine schöne Haut: Das Abpudern ist eine Weichzeichnungstechnik, bei der die Poren nicht zerstört werden. Die Schlüssel zum Erfolg sind Füllmethoden und ein verblüffender Einsatz des Gaußschen Weichzeichners.

Transkript

Wir starten mit einem kleinen Rätsel. Was bedeutet das Wort abpudern in Österreich? Die Antwort werde ich euch nicht verraten. Findet es heraus! Bei mir bedeutet jetzt abpudern, das sogenannte Weichzeichnen der Haut ohne die Poren zu zerstören. Darum geht´s jetzt in diesem Film. Eine Technik die ich früher sehr intensiv genutzt habe, in der letzten Zeit versuche ich mehr mit dem Reparaturpinsel zu arbeiten, und ich versuche diese Technik immer nur am Ende so etwas dezent einzusetzen. Wie funktioniert das Ganze? Ihr fasst die Ebenen zuerst einmal zusammen, wenn Ihr in einem Ebenenstapel seit. Wenn nicht, so wie hier, wenn euer letztes Bild ein komplettes Pixelbild ist, könnt Ihr die Ebene einfach nur duplizieren und dann kehrt Ihr die Ebene um, Ihr macht ein Negativ draus. Das geht über COMMAND+ I oder STEUERUNG+I, oder die old school Methode über´s Menü: "Bild", "Korrekturen", "Umkehren". Sieht auch gut aus! Aber das wollen wir natürlich noch nicht. Und jetzt ändern wir zunächst die Füllmethode der Ebene. Ich empfehle euch, beginnt mal mit "Strahlendes Licht". Also beginnt damit. Wir werden später auch mal schauen wenn´s uns nicht stark genug ist, das können wir noch wechseln auf "Llineares Licht", aber beginnt erst mal mit strahlendes Licht, und jetzt sieht´s richtig gut aus. Ein Filter fehlt allerdings noch und zwar der Hochpassfilter. Hätte man die Ebene nicht invertiert und würde den Hochpassfilter kombinieren mit der Füllmethode strahlendes Licht, dann würde das Bild enorm an Details gewinnen. Und wir wollen genau das Gegenteil! Dazu haben wir vorher die Ebene invertiert. Wenn wir jetzt den "Hochpassfilter" anwenden, und ich nehme jetzt mal einen Wert von 12 bis 15 Pixel. Wenn wir jetzt näher ranzoomen, dann sehen wir: Wow, die Haut ist richtig weich geworden! Wow, es sind auch die Poren verschwunden! Genau das wollen wir ja nicht! Das heißt, wir müssen jetzt irgendwie wieder an diese Poren rankommen. Eigentlich ist der Gaußsche Weichzeichner dafür da, Poren zu zerstören. Der haut die voll weg! Da wir die Ebene aber vorher invertiert haben, passiert genau das Gegenteil. Wir können die Poren wieder holen, und zwar mit dem Gaußschen Weichzeichner. Den nehmen wir jetzt mal. Und jetzt schauen wir mal. Bei null Pixel haben wir keine Poren. Bei 2 Pixel sind sie relativ klein, bei 3 größer, 4 noch größer usw. D.h. wir haben jetzt eine Kontrolle darüber, wie stark wollen wir die Poren wieder sehen. Ein kleiner Wert, so für den Anfang, ich nehme meistens so einen Drittelwert vom Hochpassfilter. Also wir haben jetzt beim Hochpassfilter glaube ich 12 Pixel. Ja da nehme ich so ungefähr 4 Pixel. Da ist man dann schon ganz gut dabei. Jetzt werdet Ihr sehen, dass die Haut schön sauber aussieht, nicht mehr fleckig aber die Poren blieben 1:1 erhalten. Bei den Konturen sieht´s nach wie vor natürlich komisch aus, am Auge, aber da wollen wir ja nicht abpudern. Man pudert ja nur in den Flächen ab. Ich zeige euch mal unten am Hals, da sieht man es vielleicht etwas deutlicher. Und wir machen jetzt mal einen kleinen Test und zwar, ändern wir jetzt mal die Füllmethode von strahlendes Licht auf lineares Licht. Jetzt schauen wir uns mal den Vorher-Nachher-Vergleich an. Vorher: fleckig! Nachher... Vorher! Nachher... Vorher; nachher... Das könnt ich jetzt die ganze Zeit, vorher, nachher, vorher, nachher usw. Okay, Entschuldigung! Jetzt schaut euch das mal an, wie schön die Haut geworden ist! Zu schön, ganz klar! Also ich empfehle jetzt nicht, dass man das zu 100% überträgt. Also das man nur die Augen frei malt. Ich empfehle euch, blendet euch die komplette Ebene erst einmal aus, dazu haltet Ihr die ALT-Taste gedrückt, und klickt auf dieses nette Maskensymbol. Und jetzt könnt Ihr, mit einem Pinsel und weißer Vordergrundfarbe, das Ganze bitte vorsichtig zurückmalen. Und nicht überall! Ich fange jetzt an mit 25%, hier unten abzupudern. Indem ich einmal drüber male. Und wenn ich jetzt mehr haben möchte, setzte ich den Pinsel ab und male da nochmal drüber. Ich mache das mal ganz kurz. Mach mal das Fenster hier noch weg. Ich habe jetzt abgesetzt und male nochmal drüber. Und dann wird es immer stärker. Das ist jetzt schon fast ein bisschen zu stark. Es geht... Für den Decolteebereich geht´s vielleicht noch, hier oben wär´s mir schon zu stark. Ein kleiner Tipp: Sucht euch die Bereiche raus, die besonders fleckig sind. Also wo bei den Übergängen sehr viel Dunkel-Hell ist. Wie z.B. hier, so was wirkt sehr rau. Da gehe ich jetzt einmal drüber, zweimal drüber. Schaut mal! Vorher, nachher, vorher, nachher, also wirklich nur ganz dezent. Auch hier vielleicht! Hier! Also nicht hier voll drüber übers ganze Bild, geht die Sache wirklich entspannt an. Und mein Tipp ist auch, dass ihr lieber etwas mehr Retuschezeit investiert im Reparaturpinsel, wie in diese Filtertechnik. Also es ist eine tolle Technik um die Haut etwas sanfter zu gestalten, gerade im Modus lineares Licht, probiert zuerst mal strahlendes Licht aus, und wenn das nicht ausreicht, lineares Licht und dann wirklich vorsichtig ins Bild zurückmalen. Dann könnt Ihr quasi abpudern. Also, super Technik, probiert´s aus und nicht vergessen: Findet noch heraus was abpudern in Österreich heißt.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
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