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Visual Studio 2013 Grundkurs

Hauptmenü

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Das Hauptmenü dient in Visual Studio 2013 dem direkten und schnellen Zugriff zu den einzelnen Bereichen in der Entwicklungsumgebung.
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Transkript

Wir schauen uns im Folgenden mal ein bisschen die Menüstruktur innerhalb von Visual Studio an. Natürlich ist vieles davon selbsterklärend, aber der Vollständigkeit halber sollte man direkt am Anfang einmal wissen, wo ungefähr grob welche Funktionenen versteckt sind. Visual Studio hat, wie jedes anderes Microsoftprogramm auch hier oben so eine ganz normale Menüleiste und in dieser Menüleiste sind die ganz normalen Funktionen versteckt, auf die wir direkt zugreifen möchten. Viele Sonderfunktionen, wenn wir irgendwie in einem Kontext irgendeine Aktion durchführen wollen, werden Sie später in den Kontextmenüs verstecken oder in den entsprechenden Fenstern, aber die Hauptmenüs und vor allem die Zugänge zu diesen Fenstern, befinden sich in diesem Hauptmenü und deshalb schauen wir uns das mal an. Das erste ist Datei. Es ist natürlich klar, dort können wir speichern, die Anwendung schließen, können aber auch hier an der Stelle neue Projekte hinzufügen, das heißt, neue Visual Studioprojekte erstellen, nicht zu den bestehenden Projekten ein neues Projekt hinzufügen, sondern wird es ein komplett neues Projekt erstellt. Da gibt es noch ein paar Vorlagen, zum Beispiel, eine Webseite, also im Endefekt wird im Hintergrund eine ASP.NET , im VC oder Web Form-Anwendung angelegt. Und da haben wir noch ein Teamprojekt, das bezieht sich auf den Team Foundation Server, dass heißt, dort könnte ich jetzt über das Kontextmenü in Visual Studio ein neues Teamprojekt auswählen oder eben hier direkt eine neue Datei. Dann haben wir die Möglichkeit, natürlich, das Ganze auch zu öffnen. Das heißt, wir können Projekte öffnen, wir können Webseiten öffnen, wir können aus der Quellcodeverwaltung etwas öffnen, können direkt Teamprojekte aus dem Team Foundation Server aufrufen und so weiter. So die restlichen Sachen sind eigentlich selbsterklärend, was noch ganz nützlich an der Stelle ist, sind hier unten die zuletzt geöffneten Dateien. Das ist ein Ort, an dem ich schnell Dateien aus dem Projekt öffnen kann. Dann kann ich an dieser Stelle die hier nochmal öffnen. Auch relativ interessant ist hier unten das "zuletzt geöffnete Projekte und Projektmappen". Dort kann ich Projektmappen, die ich in der Vergangenheit mit Visual Studio geöffnet habe, über einen Klick direkt wieder öffnen. Man sieht hier an der Stelle, es werden die letzten zehn Projekte, die geöffnet wurden, angezeigt. So, dann geht es ganze weiter. Wir haben oben das Menü "Bearbeiten". In diesem Kontext momentan, wenn kein Quellcodedatei auf ist, sieht man noch nicht wirklich viel, aber es deutet sich hier schon an. Ich kann dort Aktionen rückgängig machen, wiederholen, ich kann kopieren, einfügen. So, die Dinge, die man eigentlich normalerweise erwartet. Aber die ganzen Menüs innerhalb von Visual Studio sind kontextsensitiv. Das heißt, wenn ich jetzt mir das Menü Momentanstatus angucke, ist eigentlich kaum Information vorhanden, wenn ich später in Quellcodedatei bin, dann werden hier die ganzen Informationen versteckt, um diesen Quellcode zu bearbeiten. Dann kann ich ihn auf IntelliSense zugreifen und so weiter auf die Dokumentgliederung. Also, dort kann man dann eine ganze Menge mehr machen. Als nächstes kommt der Bereich "Ansicht". Das ist so der Bereich, wo die gesamten Fenster im Visual Studio, wenn man Sie denn mal geschlossen hat, wieder öffnen kann. Das heißt, wir haben hier die verschiedensten Fenster, wie den Projektmappen-Explorer, Teamexplorer, Server-Explorer, dorthin kann ich was mit der Lesezeichen machen, die Klassenansicht öffnen und so weiter. Das heißt, wenn Sie ein bestimmtes Fenster innerhalb von Visual Studio suchen, wie zum Beispiel, hier den Projektmappen-Explorer und irgendwann aus versehen schießen Sie das ganz mit "X", was durchaus vorkommt, dann öffnen Sie das Ganze wieder über Ansicht hier oben und dann Projektmappen-Explorer und dann erscheint es an der Stelle wieder. Neben den eigentlichen, die direkt offensichtlich sind, die hier aufgelistet werden, gibt es hier unten den Bereich weitere Fenster. Und dort sind die Fenster versteckt, die ein bisschen spezieller sind. Das heißt, das im Fenster mit denen arbeitet nicht jeder, die braucht man nicht jeden Tag. So etwas wie der UML-Modell-Explorer, der ist nur was für Architekten, während - keine Ahnung - Datentoolvorgänge auch wieder speziell ist für zum Beispiel, Leute, die mit datengetriebenen Dingen arbeiten und so weiter. Dokumentgliederung ist nur für Leute relevant, die stark an der UI arbeiten, weil es dort alle Elemente der UI in so einer Baumdarstellung darstellen kann und so weiter. Also, die Hauptfenster finden Sie in dieser Ansicht und unter weiteren die speziellen Fenster, die für entsprechende, - mehr Spezialaufgaben würde ich es nicht nennen - aber die eben für stark spezielle Bereiche gedacht sind. Ein ganz nützliches Fenster gibt es noch hier unten. Das ist immer hier unten, am Ende. Warum auch immer? Das ist das Eigenschaftenfenster, auch relativ wichtig, wenn man zum Beispiel mit Oberflächen arbeitet oder generell mit Designen. Das taucht nicht hier oben auf, das ist quasi hier, in diesem Eigenschaftenbereich. So, als nächstes kommt das Menü "Debuggen". Im Menü "Debuggen" findet man auch noch nicht wirklich viele Information. Das wird sich später erweitern, wenn wir Quellcodedateien auf haben. In diesem Menü "Debuggen" finden Sie all die Informationen, die uns dabei helfen Code zu debuggen. Das heißt, hier werden wir später Breakpoints erstellen können, wir können einen Schritt im Code weiter springen, wir können einen Prozedurschritt machen, also, über eine Methode hinwegspringen, wir können an den Prozess anhängen, wir können Remote Debugging machen, und so weiter. Also, all diese Information finden Sie hier, in diesem Bereich "Debuggen". Als nächstes haben wir den Bereich "Team". Team heißt: hier werden Informationen oder Funktion angeboten, wenn ich mein Visual Studio mit einem Team Foundation Server verbinde, also, entweder mit einem Team Foundation Server im Unternehmen, lokal installiert auf dem Windows Server, oder mit Visual Studio Online. Visual Studio Online ist eine von Microsoft in der Cloud gehostete Variante vom Team Foundation Server, und wenn ich das Ganze nutzen möchte, kann ich hier mich mit diesem Team Foundation Server verbinden, und dann kann ich entsprechende Funktionalitäten aus dem Team Foundation Server nutzen, wie Quellcodeverwaltung, Aufgabenverwaltung, Bildserver, Testumgebung und so weiter. So, dann geht das Ganze weiter. Wir haben den Bereich "Extras". Unter "Extras" kann ich solche Sachen machen, wie Verbindung mit Datenbanken und Servern, oder SharePoint. Dann habe ich hier die Möglichkeit Codeausschnitte zu verwalten. Codeausschnitte sind bestimmte Code, ja, Snippets, die ich in meinen eigenen Code einführen kann, wie, zum Beispiel, Vorschleifen, If-Verzweigung, Klassenstrukturen oder Exceptions. Und dann gibt es noch solche Bereiche, wie der Erweiterungsmanager. Dort kann ich meine, ohnehin schon, featurereiche Ideen noch weiter anreichern mit irgendwelchen Erweiterungen, die nicht vom Microsoft, sondern von der Community geschrieben wurden. Ich kann hier noch verschiedene Tools aufrufen, um irgendwie meinen Code zu untersuchen oder hier, um zum Beispiel WCF - das ist eine Dienstanwendung - zu konfigurieren. Hier ist es alles enthalten, wenn ich irgendwelche Diagnosen machen möchte, mich mit anderen Diensten verbinden will oder meine IDE erweitern möchte. Dann gehen wir weiter zum Bereich "Test". Testen ist darauf bezogen, dass ich einzelne kleine Softwaretests, sogenannte Unit-Tests schreibe, innerhalb von meiner Anwendung, und in diesem Testmenü an dieser Stelle kann ich dann meine Tests ausführen, kann zusätzliche Analysen durchführen, wie zum Beispiel Codeabdeckung und so weiter. Der nächste Bereich, das ist vielleicht ein Bereich, der in Ihrer Edition von Visual Studio nicht vorkommt, das ist der Architekturbereich. Im Architekturbereich können entsprechende Architekturdiagramme angelegt werden oder entsprechende Architekturanalysetools gestartet werden. Dieser Bereich ist limitiert auf die Ultimate Version von Visual Studio. Das heißt, Sie müssen diesen Bereich in Ihrem Visual Studio nicht unbedingt sehen. So, dann geht das Ganze weiter hin zu "Analysieren". Beim "Analysieren" können entsprechende Codeanalysetools gestartet werden. Wenn ich, zum Beispiel, sage: "Okay, ich möchte doppelte Codestellen innerhalb meines Codes finden, oder ich will Metriken überprüfen innerhalb meines Codes, wie gut ist mein Code beschreiben also wie komplex ist er, wie gut ist der Wartbau und so weiter, oder ich möchte analysieren, wie schnell meine Anwendungen laufen in sogenannten Profiler". Alles das finde ich in diesem Bereich "Analysieren". Dann geht es weiter zu dem Bereich "Fenster". Dort kann ich diese Fenster, - die wir da überall in der Mitte sehen - kann ich weiter verwalten. Also, kann dieses Fenster nochmal aufteilen, kann das aus Verankerungen rausheben, kann ich an spezielle Bereiche andocken und so weiter. Das ist aber auch nochmal ein ganzes Thema für sich. Als letztes kommen wir dann zu dem Bereich "Hilfe". Dort ist quasi die zentrale Anlaufstelle, wenn Sie Probleme mit Visual Studio haben, oder auch wenn Sie Probleme innerhalb Ihres Codes haben. Visual Studio hat dankenswerterweise eine sogenannte kontextsensitive Hilfe. Das heißt, egal wo Sie sich gerade befinden, wo der Cursor gesetzt ist, drücken Sie einfach F1 und erhalten dann eine kontextsensitive Hilfe und können dann ganz einfach an entsprechender Stelle Hilfe bekommen, und werden weitergeleitet in die MSDN Hilfe und ich denke, dass es gerade im Entwicklungsbereich eine der großartigsten Support Seiten, die es überhaupt gibt. Wir haben uns in diesem Video mal angeschaut, wie die Hauptmenüstruktur in Visual Studio aufgebaut ist, und ohne näher ins Detail zu gehen, einmal einen kurzen Überblick gegeben, wofür welcher Bereich in diesem Menü vorhanden ist.

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