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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Hardwareversion 11 für VMs überprüfen

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Möchten Sie einer virtuellen Maschine weitere Ressourcen zuweisen, sollten Sie zunächst die Hardwareversion von vSphere 6 überprüfen.
06:42

Transkript

Zusammen mit vSphere 6 stellt VMware auch die neue Hardware-Version 11 für VMs zur Verfügung. In diesem Video zeige ich Ihnen, was Sie dazu wissen sollten. Sie können für neue VMs, die Sie erstellen oder für vorhandene VMs, die zur Verfügung stehen, die neue Hardware-Version 11 aktivieren, indem Sie über das Kontextmenü, der einzelnen virtuellen Server, die Option "Upgrade der virtuellen Hardware durchführen" wählen, und hier können Sie ältere Hardware-Versionen zu neueren Hardware-Versionen aktualisieren. Beachten Sie aber dabei, dass es sich dabei nicht unbedingt um eine Leistungsverbesserung handelt. Sie sehen das hier, diese VM hat bereits die Version 11. Wenn diese aktiviert ist, dann können Sie diese VM nur auf Hosts mit vSphere 6 betreiben. Ältere Hosts, die sich noch im Cluster befinden, können diese Version nicht verwenden. Es ist auch nicht unbedingt jede Maschine dazu geeignet, mit der Hardware-Version 11 zu funktionieren und Sie können nicht damit rechnen, dass Sie eine höhere Leistung erreichen, bloß weil Sie eine VM entsprechend mit Hardware-Version 11 ausgestattet haben. Dennoch kann es eine deutliche Verbesserung sein, wenn Sie die Hardware-Version 11 für eine VM aktivieren. Sie können also zum einen die Eigenschaft überprüfen, welche Hardware-Version ist für eine VM konfiguriert und über das Kontextmenü können Sie mit "Upgrade der virtuellen Hardware durchführen", eine Aktualisierung durchführen. Sie erhalten dann eine Meldung, die Sie darauf hinweist, dass Sie die Hardware-Version 11 nur auf aktuellen Clients verwenden können und um alle Funktionen zur Verfügung zu stellen, müssen Sie mit dem Web-Client arbeiten. Denn der vSphere-Client ist zwar in vSphere 6 etwas ausgebaut, im Vergleich zur Version 5.5, wird aber mit der nächsten Version wieder etwas eingeschränkt, so dass Sie sich angewöhnen sollten, viele Einstellungen mit dem Web-Client vorzunehmen. Nachdem die VM aktualisiert wurde, wird das Ganze hier auch im unteren Bereich als Aufgabe angezeigt und wenn das Ganze als "abgeschlossen" konfiguriert ist, verfügt die VM über die aktuelle Hardware-Version die Sie konfiguriert haben. Vor der Aktualisierung sollten Sie aber überprüfen, ist das Betriebssystem überhaupt dazu in der Lage, mit der Hardware-Version 11 umzugehen und benötigen Sie diese Aktualisierung überhaupt. Viele Appliances werden mit einer vorgefertigten Hardware-Version ausgeliefert und es macht nicht immer Sinn, diese zur neuen Version 11 zu aktualisieren. Der Vorteil der Hardware-Version 11 besteht vor allem darin, dass Sie zum Beispiel bis zu 128 virtuelle CPUs einer VM zuweisen können. Benötigt eine VM diese Erweiterung nicht, dann ist es auch nicht notwendig, dass Sie die Hardware-Version 11 verwenden. Das Ganze gilt natürlich auch, wenn der Host überhaupt nicht dazu in der Lage ist, 128 CPUs bereitzustellen. Auch dann macht es meistens keinen Sinn, eine Aktualisierung durchzuführen. Die meisten Einstellungen nehmen Sie über den Web-Client vor. Hier sehen Sie ebenfalls die Informationen, welche Hardware-Version aktuell im Einsatz ist. Sie können die Maschine steuern und Sie können hier jetzt eben alle Einstellungen für eine VM vornehmen, die im vSphere-Client nicht funktionieren. Generell, auch wenn Sie es nicht genau wissen, welche Einstellungen im vSphere-Client und im Web-Client zur Verfügung stehen, können Sie davon ausgehen, alle Einstellungen sind immer im Web-Client verfügbar, während im vSphere-Client nicht immer alle Einstellungen verfügbar sind. Weitere Vorteile der Hardware-Version 11. Sie sehen hier, diese Appliance verwendet noch die Hardware-Version 8. Mit der Hardware-Version 11 können Sie zum Beispiel auch noch Numa-Speicher im laufenden Betrieb hinzufügen. Für Server oder virtuelle Desktopumgebungen, die Arbeitsspeicher mit Numa nutzen sollen, können Sie im laufenden Betrieb Arbeitsspeicher hinzufügen, das geht nur mit der Hardware-Version 11. Außerdem bietet die Hardware-Version 11 vor allem auch Verbesserungen im Bereich der Grafik und Sie können xHCI-Adapter hinzufügen, das heißt, nicht unbedingt für alle Fälle ist die Aktualisierung der Hardware-Version ideal, wenn Sie diese Funktion nicht nutzen wollen. Allen voran natürlich, ist der Vorteil 128 virtuelle CPUs zuweisen zu können, vor allem für virtuelle Server geeignet. Das Aktualisieren der Hardware-Versionen, jetzt hier zum Beispiel im vSphere-Client, lohnt sich also vor allem nur dann für sehr leistungshungrige virtuelle Server, die Sie im vSphere betreiben, die sehr viele CPUs benötigen oder für virtuelle Desktop-Umgebungen, die auch Grafik-Anwendungen betreiben und zum Beispiel NVIDIA-Grafikkarten einsetzen. In diesem Fall macht die Aktualisierung Sinn. Nicht immer ist das Upgrade der virtuellen Hardware sinnvoll. Bevor Sie diese Maßnahme durchführen, gilt immer, dass Sie recherchieren sollten, kann das virtuelle Betriebssystem auf der Maschine damit umgehen, macht die Aktualisierung überhaupt Sinn und kann ich Einstellungen hier vornehmen, die ich überhaupt später benötige. Stellen Sie sicher, dass auch die Server-Anwendungen, die in der VM installiert sind, in der Lage sind, mit der Hardware zu arbeiten, die Sie dem Server zuweisen, also zum Beispiel virtuelle CPUs in der Anzahl, die Sie konfigurieren möchten. Denn das Zuweisen von mehr Ressourcen zu einer VM kann nicht unbedingt in einer Leistungsverbesserung resultieren, sondern es besteht durchaus auch die Gefahr, dass zum einen andere VMs dadurch beeinträchtigt werden oder dass die Server-Anwendungen ,auf der jeweiligen VM, nicht dazu in der Lage sind mit den Ressourcen umzugehen. Es kann aber auch sein, dass die Ressourcen einfach nur nicht verwendet werden, d.h. schlussendlich einfach auf dem Host nicht mehr zur Verfügung stehen. Unabhängig davon, mit welchem virtuellen Betriebssystem oder welcher VM Sie arbeiten, überprüfen Sie in den Einstellungen der jeweiligen VM, dass genau die Hardware zugewiesen ist, die Sie benötigen, und dass genau die virtuelle Maschine-Version eingesetzt wird, die sinnvoll ist.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

3 Std. 1 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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