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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

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Je nachdem, ob ein Motiv viele Details oder eher weniger bietet, fällt die Auswahl von Kamera und Objektiv aus. An unserer Location wird eine Canon APS-C-Kamera mit einem Weitwinkel-Zoom verwendet.

Transkript

Kommen wir nun zum praktischen Teil, on Location, für die Aufnahme eines sphärischen Panoramas, und schauen uns dann auch an, wie läuft der Workflow bei der Aufnahme selber. Bei der Location habe ich mir einen Platz ausgesucht und auch gefunden, und wir sind froh, dass wir hier zu Gast sind beim Verbund, dem großen österreichischen Energieversorger, in einem historischen Kraftwerk aus den 20er Jahren, das noch immer in Betrieb ist, und wir dürfen hier eine Aufnahme machen, die uns die alte historische Schaltzentrale zeigt, mit den Instrumenten, mit denen früher dieses Kraftwerk gesteuert wurde, und da sind also hier die ganzen Schalttafeln mit Instrumenten, und einfach eine tolle Atmosphäre mit sehr vielen Details, und wir haben hier wirklich ein ideales Sujet für eine sphärische Panoramaaufnahme, weil wir würden zum Beispiel diesem Raum hier gar nicht gerecht werden, wenn wir wirklich nur so eine Reihe in der Horizontalen machen, wie das bei einem zylindrischen Panorama der Fall ist, sondern wir haben hier erst mal einfach eine verglaste Decke, und wir schauen wirklich in unmittelbarer Nähe nach unten auf die Schaltelemente an diesem Pult was auf dieser Seite ist, und wir können auf der anderen Seite aber auch hinausschauen ins Freie, das heißt also, hier gibt es in aller Regel in alle Richtungen was zu schauen, und das heißt, ein sehr sehr dankbares Motiv für sphärisches Panorama. Als nächstes stellt sich natürlich die Frage was verwende ich an Equipment für so eine Aufnahme? Es gibt natürlich eine gewisse Auswahl. Meistens konzentriert sich das auf Weitwinkel-Objektive, und ich habe jetzt hier eine Canon 600 D, das ist eine APS-C-Kamera, das heißt, kleinerer Chip mit dem Verlängerungsfaktor von 1,6 gegenüber dem Vollformat, und da dran befindet sich ein Weitwinkel-Zoom, das ist das klassische 10-22er, das gibt es schon relativ lange, und wenn wir das am unteren Ende betreiben, dann haben wir eine nominelle Brennweite von 16 mm, und das ist ein sehr schöner Kompromiss für ein sphärisches Panorama, in einem solchen Raum. Wir können dank der kurzen Brennweite die Schärfentiefe schon so weit ausdehnen, dass wir wirklich von der Landschaft, die wir draußen durchs Fenster sehen können, bis zu den Instrumenten, die hier ganz nah bei mir sind, und weniger als einen Meter entfernt sind, eine so große Schärfentiefe hinbekommen, dass wir mit der Hyperfokaldistanz arbeiten können, und es uns erlaubt, dass wir alles was im Bild zu sehen ist, scharf ist, das heißt, da ist also die Auswahl der Brennweite relativ wichtig, gleichzeitig ist aber - bei 16 mm gibt es noch genug Bilder rundherum, dass wir eine sehr schöne Auflösung bekommen für das Gesamtergebnis, und dass wir dann diese Details, die wir hier in der Nähe, und auch vor allen Dingen die auch weiter weg, wirklich noch scharf genug aufs Bild bekommen, und wirklich die Details abbilden können in einer vernünftigen Qualität, also dass die Aufnahme auch, zum Beispiel wenn wir es später interaktiv im Web anschauen, wirklich eine vernünftige Zoombarkeit ergeben, dass man also wirklich sich Details aus der Nähe anschauen kann, wenn man mit der Maus reinzoomt, also das ist ein Ziel von solchen Aufnahmen. Um mit einem 16 mm Objektiv eine komplette Kugel aufzunehmen, brauchen wir natürlich einen zweiachsigen Kopf, das heißt, wenn wir diesen Kopf nur in der Horizontalen betreiben, dann fahren wir hier eine Reihe ab, und dann fehlt uns aber oben und unten noch jede Menge, das heißt, wir schwenken dann das Ganze noch nach oben, wir schwenken es nach unten und um ganz komplett zu sein, schwenken wir dann auch die Kamera noch ganz senkrecht nach oben, um die Decke komplett zu fotografieren, und natürlich auch komplett nach unten, um den Fußboden komplett draufzubekommen, und das heißt, wir brauchen hier einen zweiachsigen Kopf und wir kommen dann hier letztlich auf etwa 20 Aufnahmen für die ganze Kugel, und wenn wir dann davon ausgehen, dass wir eine Kamera mit 18 Megapixeln haben, kriegen wir da eine sehr ordentliche Gesamtauflösung für ein solches Panorama hin.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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