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CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 1) Systemarchitektur

Hardware auflisten

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Lassen Sie sich in diesem Video erklären, wie Sie die in Ihrem Linux-System vorhandene Hardware auflisten können.
08:53

Transkript

Wie Sie in Linux die Hardware auflisten können, erfahren Sie in diesem Video. Ich bin hier auf meinem Debian 8-System. Ich habe dieses System so benannt, dass Sie sich einfach orientieren können, mit welchem Linux-System ich gerade am Arbeiten bin. Sie erkennen dies anhand des Computernamens. Sie sehen hier, der Computername ist Debian, oder deb8 Somit wissen Sie, ich arbeite mit einem Debian 8. Ich habe ein weiteres Linux-System im Einsatz, ein CentOS 7. dann steht hier beim Computernamen CentOS 7, falls ich mit diesem System arbeiten würde. Sie können sich also immer anhand des Computernamens orientieren, mit welchem Linux-System ich am Arbeiten bin. Wie kann ich nun Hardware auflisten in einem Linux-System? Dazu können wir zum Beispiel den folgenden Befehl einsetzen: "lspci". "lspci" zeigt uns Informationen über die PCI-Schnittstelle. Sie sehen, wir haben hier eine entsprechende Auflistung erhalten. Die Auflistung war aber größer, als dieser Bildschirm uns anzeigen kann. Nun kann ich den Befehl nochmal einsetzen, "lspci". Ich verwende ein Pipe-Symbol, einen geraden Strich. Ich lenke das erste Resultat in einem nächsten Befehl um. "less" ist ein "pager", das ermöglicht mir seitenweise die Informationen durchzugehen. Ich bin nun in diesem "pager" und kann nun seitenweise die Informationen anschauen. ich sehe zum Beispiel, da ist ein VGA-kompatibler Controller VMWare SVGA II - Adapter. Ich gehe mit der Leertaste zur nächsten Seite und wiederum mit der Leertaste bin ich bereits bei der letzten Seite angelangt. Ich sehe da einen Ethernet-Controller, das ist ein Intel Gigabit-Ethernet-Adapter. Sie sehen, durch das End-Symbol wird signalisiert, dass der "pager" am Ende ist. Die Ausgabe ist fertig, mit der Taste "Q" verlasse ich diesen "pager" wieder. Mit CTRL-L kann ich den Bildschirm aufräumen. Ein nächster Befehl um Hardware aufzulisten, ist "lsusb" Da haben Sie es bereits vielleicht bereits erraten, das listet uns Informationen über die USB-Schnittstelle auf. Sie sehen, wir haben da ein USB-Gerät eingesteckt und wir haben verschiedene Informationen zum "root hub" pop und "USB Hub". Der nächste Befehl, den wir einsetzen können, das ist "lsblk", das steht für "list" und "blk" steht für "block devices". "block devices" sind zum Beispiel Festplatten und Sie sehen, es ist eine Festplatte angeschlossen. Das sehe ich hier: Das "a" in "sda" steht für die erste Festplatte, und ich habe "sdb", da habe ich eine USB-Disk im Einsatz und das wird hier mit diesem Befehl sehr schön aufgelistet. Wir haben also mit "lsusb" die Möglichkeit, die USB-Geräte und die Controller aufzulisten, mit "lsblk" sehen wir die Blockgeräte in unserem System. ich möchte nun weitere Informationen zu diesen Blockgeräten enthalten, zum Beispiel den freien Diskplatz. Dazu verwende ich "df", das steht für "disk free", " -hT" Mit diesem Befehl habe ich die Möglichkeit anzuschauen, wie diese verschiedenen Blockgeräte belegt sind. Das "-h" steht für "human readable", also, dass ich diese Größe hier und auch die verfügbare Größe und die gesamte Größe mit "normalen" Zahlen zahlen lesen kann. Sie sehen hier 57 Gigabyte und nicht die eigentliche Blockgröße, weil das ist für uns dann sehr schwer zu interpretieren, wie groß das ist nun die Gesamtgröße von "sda1" und mit dem "T" habe ich den Typ angezeigt, Ich sehe hier das Dateisystem "extended4". Das zeigt uns der Befehl "df -hT". Nun möchte ich verschiedene Informationen zu den Modulen, die in unser Betriebssystem geladen wurden. Dazu verwende ich zum Beispiel den Befehl "lsmod". Mit "lsmod" erhlatle ich eine Liste mit sämtlichen Modulen, welche geladen wurden, also, ein Treiber-Modul, zum Beispiel der USB Storage-Treiber, dann der Ethernet-Adapter, SCSI-Adapter, und Sie sehen auch hier, da ist die Liste wieder viel größer als der Bildschirm direkt anzeigen kann. Ich verwende wiederum den gleichen Befehl, dann das "pipe"-Symbol, um die erste Ausgabe umzuleiten in den nächsten Befehl und auch da setze ich wieder diesen "pager" rein, damit wird seitenweise die Informationen durchgehen können, und nun sehen Sie, wir starten mit der ersten Seite. Wir haben die Module, wir sehen die Größe und dann, wo wird es verwendet. Wir können nun diese Informationen wieder seitenweise durchgehen. erhalten die verschiedenen Treiberinformation beziehungsweise die Module, welche zum Kernel geladen wurden. bis wir am Schluss des Dokumentes sind und mit der Taste "Q" verlassen wir diesen "Pager" wieder. So haben Sie also eine erste Möglichkeit sich ein wenig zu informieren, was sind für Hardware-Geräte erkannt worden, was sind für PCI-Schnittstellen im Einsatz, sind USB Geräte im Einsatz. Das steht Ihnen mit diesen verschiedenen Befehlen zur Verfügung. Nun stellt sich vielleicht noch eine weitere Frage. Welches OS, welches Betriebssystem ist denn überhaupt im Einsatz. Sie wissen, ich habe ein Debian 8 im Einsatz. Stellen Sie sich vor, Sie machen eine SSH-Verbindung auf einem Linux-System, dann haben Sie keine grafische Oberfläche und Sie haben nur dieses Kommandozeilenfenster. Wie kann ich mich nun darüber informiere, welches Betriebssystem ist im Einsatz? Dazu verwenden wir den folgenden Befehl: "uname -r". Da erhalten wir als Erstinformation die Kernel-Version. Wir sehen, das ist der Kernel 3.16. Mit "uname -a", also den gleichen Befehl nochmals einsetzen, aber mit dem Schalter "-a" erhalten wir weitere Informationen. Wir erhalten die Information, dass es sich um ein Linux-System handelt. Es ist der Computername "deb8", der Kernel, und hier noch weitere Informationen zu dieser Kernel-Version. Wir können auch folgendes Kommando einsetzen, "lsb_release", Sie haben vielleicht bemerkt, ich habe den Befehl nicht ausgeschrieben, sondern ich habe mit der Tabulatortaste den Befehl vervollständigt. Ist der Befehl eindeutig, dann wird mit der Tabulatortaste der Befehl fertiggeschrieben. Ist er nicht eindeutig, dann wird im ersten Schritt nichts ausgeführt, wenn Sie dann noch einmal Tabulator drücken, dann erhalten Sie eine Liste mit den weiteren Befehlen, die Sie vervollständigen können. Nun verwende ich noch den Zusatzparameter " -a". Nun erhalten wir eine bessere Übersicht, vielleicht lesefreundlicher. Wir sehen die Distributor ID : Debian, die Description, dann die Release-Version und der Kodename von diesem Linux System. Sie haben vielleicht gedacht, ist ja klar, dass ich hier ein Linux-System im Einsatz habe, ich bin ja auf einem Linux System. Wenn Sie einmal "uname -a" eingeben, und Sie haben vielleicht vorher eine SSH-Verbindung auf eine IP-Adresse gemacht, welche nichts aussagt über den Namen, könnte es ja auch sein, dass Sie auf einem Mac OS X System sind, also einem Apple-Betriebssystem. wenn Sie da "uname -a" eingeben, da würde zum Beispiel "Darwin" erscheinen. Da wissen Sie bereits, dass es sich um ein Apple-Betriebssystem handelt. Darum ist es vielleicht sehr gut, wenn man sich mit "uname -a" informieren kann, welches Betriebssystem ist direkt im Einsatz. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, mit welchen Befehlen Sie die Hardware auflisten können, und wie Sie sich über die Betriebssystemversion informieren können.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 1) Systemarchitektur

Lernen Sie Linux-Hardware-Einstellungen und den Bootvorgang inkl. Runlevels und Bootziele kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

1 Std. 54 min (23 Videos)
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