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Meine Rechte und Pflichten in sozialen Netzwerken

Handlungsanleitung für die Umsetzung von Impressums-Seiten in Social-Media-Profilen

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In den sozialen Medien bestehen ganz unterschiedliche Möglichkeiten zur Umsetzung eines Impressums. Mal gibt es bereits eine vorbereitete Kategorie, mal schafft man es nur über Umwege, seiner Verpflichtung nachzukommen.

Transkript

Bei der Umsetzung der Impressumspflicht in den sozialen Medien kann es bis hin zu Problemen kommen, denn nicht jeder Anbieter stellt auch einen extra Bereich dafür bereit. Hier daher einen Überblick über die meist genutzten Social-Media-Kanäle und die Vorgehensweise bei der Einbindung eines Impressums. Bei Facebook kommt es darauf an, ob Sie eine Unternehmensseite oder ein persönliches Profil angelegt haben. Auf Unternehmensseiten lassen sich die Impressumsinhalte oder ein entsprechender Link darauf in der Infobox unter "Seite bearbeiten", "Seiteninfo aktualisieren", "kurze Beschreibung" oder alternativ unter "Website-URL" einbinden. In persönlichen Profilen gibt es keine spezielle Impressumsrubrik, daher kann die Angabe im Steckbriefbereich und oder in der Info-Sektion erfolgen. Aufgrund des beschränkten Platzangebots kommt bei Twitter letztlich nur die Platzierung eines entsprechenden Links auf das Webseite-Impressum in Betracht. Diese Verlinkung kann statt des Websitelinks oder im Rahmen der Profilbeschreibung unter "Bio" eingebunden werden. Mangels anderer Alternativen kommt bei Google+ lediglich die Unterbringung des sprechenden Impressum-Links in der Kurzinfo-Zeile (ehemals Motto-Zeile) in Betracht. Da LinkedIn keinen eigenständigen Impressumsabschnitt bereithält, bleibt nur die Alternative den entsprechenden Link auf das eigene Website Impressum in der Profilbeschreibung unter dem Punkt "Über mich" beziehungsweise als Link in den Kontaktdaten unterzubringen. Der LinkedIn konkurrent XING stellt mittlerweile eine eigenständige Rubrik für Impressumsnangaben bereit, diese sollten folglich auch genutzt werden. Ideal ist auch hier wieder die Angabe eines entsprechenden Links zum Impressum der eigenen Website. Zusätzlich kann diese auch in das Zitat beziehungsweise Motto-Feld eingefügt werden, das sich direkt unterhalb des Profilfotos befindet. In Googles Videoportal YouZube kann entsprechenden Link zum Website-Impressum als sogenannter "Overlay" eingebunden werden. Nach dem Einloggen in den eigenen YouTube-Kanal im Rahmen der Kanalinfos auf das Symbol für die Linkbearbeitung klicken, also das kleine Stiftsymbol und dort kann man dann einen benutzerdefinierten Link zum Impressum anlegen. Außerdem sollte die Anzahl der Overlays entsprechend angepasst werden, sofern noch weitere Links erstellt werden sollen. In einigen sozialen Medien ist es aufgrund der vorgegebenen Rahmenbedingungen unmöglich alle erforderlichen Pflichtangaben in das für das Impressum vorgesehene Feld einzufügen. Da kann nur empfohlen werden, stattdessen einen sprechenden Link zu platzieren, also zum Beispiel, hier geht's zum Impressum. Wobei das Wort Impressum nach Möglichkeit mit der entsprechenden Webadresse zu unterlegen ist. Wenn das nicht geht, ist die URL mit anzugeben, sofern es sich um eine sprechende URL beispielsweise um www.mustermann.de/impressum handelt, kann auf die zusätzliche Angabe des Wortes Impressum verzichtet werden. Wird hingegen einen Link verkürzer eingesetzt oder verfügt die URL nicht über eine eindeutige Sprache, dann ist der Zusatz Impressum oder auch hier geht's zum Impressum voranzustellen.

Meine Rechte und Pflichten in sozialen Netzwerken

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Erscheinungsdatum:31.01.2017

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