Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Handlauf modellieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
oder
59,95
Der Handlauf wird von rechteckigen Säulen getragen, die in zwei verschiedenen Höhen vorkommen. Der Handlauf selbst verläuft in abgewinkelter Bahn über diesen Pfosten. Zeichnen Sie zuerst den Verlauf des Handlaufs und dann dessen Querschnitt vor.

Transkript

Nachdem der Hauptpfosten mit seinen Wappen soweit fertig ist, sehen Sie schon, als nächstes habe ich diese Nebenpfosten modelliert. Im Prinzip aus einem Würfel, paar Schnitte rein gemacht, mit dem Loopmesser, dann seitlich jeweils ein paar dieser dadurch entstehenden Polygone raus extrudiert, also wie man hier sehen kann, eine ganz simple Form am Ende, den Beweldeformator, noch mal drüber geschickt um die Kanten ein bischen zu brechen. Hier Zylinder auf sechs Seiten im Umfang eingestellt, als Schraube eingesetzt, noch ne Unterlegscheibe drunter, auch wieder ein Zylinder, und im inneren einfach schlanke Würfel und Kugeln über ein Mograph Kloner aufgestapelt um das zu füllen. Hab mich dabei orientiert an der Bildvorlage die es dazu gab. Da muss man aber schon sehr genau hinsehen die Augen ein bischen zusammen kneifen. Dann sieht man, dass heir so eine kugelartige Form immer in Segmenten einsortiert ist, in so einem ausgehölten Raum, hier an dieser Zwischensäule. Muss man jetzt nicht unbedingt umsetzen, aber so geht's natürlich ruck zuck. Man muss bei diesen Säulen jetzt bedenken, deswegen sehen Sie hier schon die zweite daneben, das ist im Prinzip eine Kopie der ersten, nur hier mit dem verkürzten Oberteil, dass heißt bis hier hin sind die komplett identisch. Einfach weil hier neben der Säule einmal eine lange Variante steht, und dann folgt eine kurze. Hat damit zu tun, dass der Handlauf hier so einen Bogen nach oben macht, und deswegen hier im Randbereich noch mal seitlich gestützt wird, von diesen Säulen. Das ist mutmaßlich eine symetrische Geschichte, deswegen habe ich hier ein Symetrieobjekt darüber gepackt, was hier in der Mitte steht, und praktisch diese Säulen nochmal auf die andere Seite spiegelt. Aber nur diese rechteckigen Säulen, nicht unseren Pfosten hier, weil ich möchte am Ende das Ganze in eine Gruppe packen, und kann das dann beliebig oft wiederholen lassen, wenn ich den Pfosten jetzt hier auch schon rein stellen würde, in diese Symetrie, dann wäre das ein bischen schwierig mit dem unendlich verlängern. Was aber sinnvoll ist, weil wir ja relativ große Distanzen hier als Geländer überbrücken müssen, dass man das einfach drei, vier mal wiederholen lässt, diese Gruppe, und damit auf einen Schlag das Geländer auf einer großen Länge darstellt. Was jetzt als verbindendes Element natürlich noch fehlt, ist einerseits diese metallene Bodenplatte, auf der das ganze dann verschraubt wird, man sieht das hier im Bild noch, das läuft also hier praktisch unter dem Geländer und somit auch parallel dazu. Und natürlich der Handlauf hier aus Holz. Man sieht, das ist eine sehr schöne Form, sehr geschmeidig, aus ein paar Wellen können wir warscheinlich relativ schnell aus einem Spline modellieren. Wo es trickreich werden kann, ist dieser harte Knick, da müssen wir mal schauen, ob das mit dem Spline so zu realisieren ist. Aber im Prinzip ist es eine typische Aufgabe, aber hier für ein Sweep-Objekt. Da wir jetzt die Gesamtgruppe hier sehen, in der Breite, und ich stell jetzt einfach mal, ja wie machen wir es am Besten? Ich nehme das mal, stelle daraus mal eine Gruppe und lasse mir davon eine Instanz erstellen die ich hier seitlich platziere. Damit wir eine referenz haben, wo wir hier am anderen Ende wieder hoch müssen. Wobei wir den Handlauf natürlich auch über die Symetrie spiegeln können, von daher wäre das jetzt vielleicht gar nicht nötig, aber ich lasse es jetzt mal drinne, dann kann man sich das in der Gesamtheit nachher besser vorstellen, vielleicht. Ansatzpunkt für unseren Handlauf bildet das mittlere, ungefähr des Wappens. Also wenn wir jetzt erst mal den Weg vorzeichnen, ich nehm vielleicht erst mal einen linearen Spline, und beginne den hier etwas mittig im Wappen. Können uns natürlich nur bedingt hier am Hintergrundbild orientieren. Der Handlauf verläuft gerade, bis genau zu diesem ersten hohen Pfeiler, da ist also der Knickpunkt. Deswegen ziehe ich das jetzt einfach gerade. Praktisch in Flucht hier mit diesem Ende des ersten Pfostens. Und danach müsste das Ganze hier nach unten abknicken, dann geht's jetzt hier um die Höhe. Auf jeden Fall hier irgendwo landen. Das sind dann diese kurzen Halter. Und hier erstmal parallel weiter laufen. Ich beende das mal mit ESC. Und dann schauen wir erstmal, wie wir das hier am besten umgesetzt bekommen. Also hier der lineare Anteil ist sicherlich gegeben. Man kann jetzt also diese beiden Punkte nochmal selektieren und die Abmessungen nochmal überprüfen. Das das auch wirklich null ist. Der kann im Prinzip hier auch relativ weit rüber geschoben werden. So Und jetzt geht's darum, hier diesen Knick darzustellen. Man könnte hier jetzt einfach mit CTRL+Klick einen Punkt dazwischen setzen. Den erstmal grob so hinziehen, wie man die Krümmung haben möchte. So vielleicht. Und dann über'n Rechtsklick sagen, Weiche Interpretation, dann krigen wir hier diese Rutsche. Und dann geht's eigentlich nur noch darum, dass von der Tangente her so auszupfeilen, dass das einen möglichst harmonischen Verlauf gibt, der hier vor allem an dem Teil, weich hinein schwingt. Hier an diesem Stück. Was das obere Ende angeht, müssen wir uns nicht so viel Mühe geben, weil das hier hart endet. Also von daher dort kein Übergang stattfindet. Die Schwierigkeit ist jetzt einfach, liegt darin, dass wir ein so hohes Profil haben, was ich hier lang bewegen muss. Deswegen kann es natürlich hier einfach zu Überlappungen kommen, da müssen wir mal sehen, wie gut das das Sweep-Objekt hinbekommt. Das heißt, der nächste Schritt wäre jetzt diesen Handlauf als Profil zu zeichnen. Man sieht hier unten sind sogar auch nochmal Gravuren drin. Das sind sicherlich Dinge, die man dann über Texturen umsetzen sollte, also viele kleine Details. Sieht sehr ähnlich aus, wie das, was wir hier auch an den Säulen wiederfinden. Könnte man also auch statt mit Kugeln dann mit etwas in die Länge gezogene Kugeln arbeiten. Das nur so als Hinweis, wo ich das hier gerade am Handlauf sehe. Aber wenn wir jetzt uns überlegen, wie zeichnen wir das Ganze, man sieht hier einige Stufen, relativ komplexe Formen. Einfach mal drauf los gezeichnet würde ich sagen. Oben wirkt es relativ flach, da ist so eine kleine Krümmung drin, aber es kein Kugelquerschnitt. Sieht man hier hinten auch in dem Ansatzstück. Da kann man überhaupt sehr gut die Form vielleicht ablesen. Das heißt, ich beginne einfach mal im oberen Teil, ich beende das nochmal, weil wir hier noch die lineare Spline Einstellung hatten. Gehen wir mal direkt auf Baisser. Oben flach, ich zeichne jetzt einfach mal zu groß. Dann geht es hier runter. So, dann hätten wir diese erste Krümmung. Dann geht es hier praktisch, schwingt das weich wieder nach vorne, schwingt weiter. Also hier ist auf jeden Fall der Handlauf breiter, als im oberen Teil, dass heißt, wir gehen hier etwas weiter nach aussen. So. Dann geht das hier, weiss nicht, heir sind vielleicht auch so Stufen, ja hier sieht man's auch schön im Licht. So Zwischenstufen nochmal, da können wir uns gleich noch drum kümmern. So jetzt muss erstmal das Grundsätzliche rein, es schwingt also hier wieder zurück, auch nicht ganz so weit wie im oberen Teil. Und es macht dann hier nochmal, ungefähr so breit wie darüber, nochmal so einen kleinen Zacken nach aussen. Bevor es dann hier in einen kleinen gerade Abschnitt übergeht. Das ist der teil, wo hier diese Ziselierungen drauf sind. Und dann gerade, hier unten sieht man ja diese Metallkonstruktion, als Träger, gerade zurück geht. Das wäre jetzt erst mal so aus dem Bauch heraus ganz grob, angesetzt die Form, und die gilt es jetzt einfach in Ruhe hier anzufassen, und ein bischen in Form zu zupfen. Man kann jederzeit mit CTRL+Klick einen Punkt hier irgendwo dazwischen setzen. Wenn man das Gefühl hat, man braucht jetzt hier mehr Kontrolle, zum Beispiel, wenn wir hier eine Stelle haben, wo das so in Stufen vielleicht schwingt, das Ganze. Vielleicht so. Die kriegen wir immer wieder auf die Schnelle die gleichmäßige Tangente zurück. Naja, und da ziehen Sie jetzt einfach ein bischen an den Tangenten herum, solange bis Sie einen Querschnitt haben, der Ihnen gefällt. Muss natürlich von der Größe her noch angepasst werden, das ist klar. Das werden wir dann gleich sehen, wenn wir das Ganze auf den Sweep anwenden. Aber so weit wäre jetzt erst mal der Arbeitsschritt getan. Ein bischen harmonischer gestalten vielleicht. Hier unten die beiden Punkte, sollten auf der gleichen Höhe sein. Das ist so weit OK, ich schwenke ein bischen zurück. Wenn man die Shift-Taste hält, kann man ja die Tangenten separat bewegen. Also brechen, also wenn man hier einen harten Knick an einer Stelle haben möchte zum Beispiel. Gut, das wäre jetzt, die auch noch eben, auf die gleiche Position bringen, so ein bischen ungünstig, dass dabei die Tangenten kaputt gehen. Aber das haben wir auch schnell wieder repariert. Wichtig war, dass die auf einer Höhe liegen. So wie wir das schon mal gemacht haben. Man kann es jetzt einfach rüber spiegeln, indem man das Achsensystem hier auf den ersten oder letzten Punkt legt, in das Rotationswerkzeug wechselt, mit Shift-Taste, kann man schön rastern, auf 180 Grad, würde jetzt die beiden Formen hier einfach verbinden. Wie gesagt, verbinden und löschen. Und dann gehts darum, die überzähligen Punkte hier heraus zu nehmen. Einmal der, ja, und einmal der. Danach Segmente verbinden, und hier das Line schließen lassen. Das wäre jetzt so ein erster Versuch der Annäherung. Kann natürlich sein, dass wir hier viel zu weit rein und raus schwingen. Werden wir uns gleich im nächsten Teil ansehen, ob wir da dran noch etwas verändern müssen, aber das wäre zumindest so eine Grundform.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Lernen Sie, die gängigen Modelliertechniken und Objekte von Cinema 4D kennen und sehen Sie, wie Sie den Innenhof des Bradbury Building modellieren.

5 Std. 27 min (30 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Software:
Einzeltraining: 59,95
Abonnement: ab € 19,95
Erscheinungsdatum:17.03.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!