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Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Haare und Make-up, Teil 1

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Hairstyling und Make-up: Ein sensibler Bereich, aber auch eine Möglichkeit sich auf das Shooting einzustellen und ggf. noch das ein oder andere ausprobieren zu können. Verfolgen Sie in diesem Video, wie sich die Aufnahmesituation darstellt.

Transkript

Hallo! So, und nun sind wir, wie versprochen, in der Vorbereitung. Hinter mir, seht ihr halt eben schon, da ist die Braut und wird gerade frisiert und auch das Make-up gemacht. Es ist ein unglaublich sensibler Bereich. Ich liebe den unheimlich gerne. Der Part, an der ganzen Sache ist, dass hier der Erwartungsdruck, für euch, äußerst gering ist. D. h., hier weiß noch niemand, was machen wir für Bilder, wie sieht das Ganze aus. Im Wesentlichen, ist das also ganz anders, als später, bei den Standard-Bildern - wo wir es noch sehen werden -, wo eigentlich jeder weiß, dass Bilder gemacht werden. Das gilt auch für die Gruppenbilder und, und, und. Hier könnt ihr noch ausprobieren, d.h. wir können erst einmal ganz in aller Ruhe checken: Wie steht das Licht? Wie habe ich meine Kamera-Einstellungen? Und letztendlich, auch ganz, ganz wichtig, deswegen rede ich momentan etwas gedämpfter, ist: Wie ist die Braut? Ist sie sehr nervös? Was habe ich dort für einen Menschen? Letztendlich, wir machen sehr emotionale Bilder. D. h. also, hier müssen wir jetzt ein bisschen schauen, in wieweit, wir jetzt eben nicht stören und im Grunde genommen, ist das jetzt der Part, wo wir sehr, sehr viel ausprobieren können. Was ihr jetzt gerade vom Aufbau her seht, ein sehr klassischer Aufbau. Wir haben unser Hauptlicht von dem Fenster her. Das ist auch der Bereich, weswegen die Braut - in diesem Fall unsere Doreen - jetzt grade halt eben so positioniert ist, dass unsere Visagistin das Licht vom Fenster bekommt. Und was wir in der Regel vermeiden, ist, dass wir uns immer vor das Fenster stellen, weil das hat eben für die Zulieferer, in diesem Fall halt die Visa unglaublich schwer wird, wenn sie kein natürliches Licht mehr hat und damit ganz schwer abschätzen kann, wie sieht das aus. Wir persönlich, wie gesagt, bleiben jetzt so ein bisschen im Hintergrund, und ich denke mir, ihr schaut einfach mal; wir nehmen das eine oder andere Bild auf. Und das zeigen wir euch nachher. Du machst ganz normal weiter; das passt ganz prima. Was ihr jetzt gerade nicht seht, ist halt einfach, ich habe von dieser Position, in der ich hier stehe - also die haben wir auch schon vorher so gewählt -, habe ich ein Brautkleid direkt im Hintergrund von der Doreen hängen, deswegen ist jetzt mein Fokus gar nicht so stark darum. Jetzt haben wir mal einen kleinen Kamera-Schwenk, da sehen wir es da vorne hängen. Das ist das Bild, was ich normalerweise jetzt gerade hatte; ihr werdet es nachher sehen und ich mache noch ein paar Details, weil ich finde sowas immer ganz, ganz spannend. Kurz zu den Einstellungen: Ich mache im Wesentlichen momentan Closeup-Bilder. D. h. also das, was ich halt im Bild haben möchte, worauf ich den Fokus lenken möchte, das sind halt eben Ausschnitte. Wir sind hier in der Vorbereitung, d. h. die Braut wird gerade geschminkt, es werden die Haare gemacht. Das ist für mich unglaublich wichtig. Ich habe momentan noch keine Übersichtsbilder. Das ist etwas, das mache ich nachher. Aber eigentlich eher immer zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Dann, wenn die Braut schon etwas weiter vorbereitet ist. D. h. also, wenn hier nachher schon die erste Krone sitzt oder meinetwegen der Schleier angelegt ist, dann macht das durchaus Sinn, auch mal das ganze Szenario zu zeigen. Aber so in der Vorbereitung jetzt hier, da sind wir sehr konzentriert auf das, was gemacht wird. Jetzt habt ihr es einmal kurz gesehen: Ich habe mich zwischen dem Fenster und der Visagistin gestellt, also sozusagen einmal das Licht weg genommen, aber auch nur ganz kurz. Also, wie gesagt, hier immer ein bisschen darauf achten, dass man nicht zu lange da steht, sozusagen die Position einnimmt und die ganze Zeit für die Visagistin die Braut verschattet. Während hier das Ganze noch ein bisschen weiter geht, können wir uns schon einmal um die Details kümmern und ich denke, da machen wir einfach ein paar Bilder hier drüben. Was ihr auch gesehen habt, ich ändere ständig die Position. Das ist unglaublich wichtig. Moment, da kommt was - Krone. Das macht nachher die Bilder unglaublich spannend, wenn wir immer wieder verschiedene Positionen haben. D. h., für uns ist es eine ganz tolle Sache, zum Einen zu sehen, von wo treffe ich die Person, die ich habe, also die Braut? Ist es vielleicht besser, wenn ich sie von leicht unten fotografiere oder von oben? Das hilft mir nachher unglaublich, wenn ich die Standardbilder mit den Leuten mache. Dann sehe ich halt, passt der Winkel, den ich gewählt habe? Ich bin hier, wie gesagt, in der Vorbereitung, ganz entspannt. Hier habe ich also sozusagen die Möglichkeit, wirklich zu gucken: Wie ist die Braut? Wie sind die? Um das nachher umzusetzen für die Standardbilder. Ich gucke nochmal. Dass ich mit der Doreen jetzt so wenig erzähle, liegt eigentlich daran, dass Doreen schon unglaublich entspannt ist und dass es natürlich wesentlich leichter ist. Da müsst ihr immer ein bisschen schauen. Es gibt natürlich-- die Bandbreite ist groß. Das ist von den Leuten, die kuschelig sind und das auch abkönnen, wenn jemand herumrennt, bis zu denen, die unglaublich nervös sind. Und da ist es natürlich dann durchaus angebracht, dass wir, wie wir es vorhin gerade so ein bisschen hatten, ein bisschen leiser sind. Also wir wollen natürlich jetzt nicht  die Szenerie jetzt dominieren, und dann-- wir sind eigentlich die stillen Beobachter im Hintergrund. So sehen wir uns, und ich denke mir, das macht auch durchaus Sinn, weil das beruhigt letztendlich auch die Person. Wenn ihr welche habt, die völlig flippig sind und die das auf jeden Fall laut und lustig haben wollen, ich denke mir, da könnt ihr euch genauso darauf einlassen. Pass auf, ich zeig dir mal gerade ein Bild. Also das ist auch immer eine tolle Sache: Wenn ihr gerade ein gutes Bild geschossen habt, zeigt es der Person. Das entspannt die Leute natürlich, dass sie sehen, dass ihr gute Sachen macht. Auf der anderen Seite entspannt es euch natürlich ganz genau so. Und ich denke mir, dass ist dann für beide Seiten wesentlich besser.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
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