Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Haare modellieren

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Haare sitzen selten zu 100% perfekt, oftmals weisen sie sogar Lücken auf. Diesmal zeigt Ihnen der Trainer, wie Sie für die korrekte Haarpracht sorgen.
06:33

Transkript

Haare sitzen selten zu 100 Prozent perfekt, oder weisen auch Lücken auf, könnten noch etwas voller gestaltet sein. Fallen gerade ein bisschen seltsam, wenn man einen Ventilator benutzt, meistens auf eine Seite ein bisschen mehr als auf die andere. Ich zeige Ihnen hier an einem konkreten Beispiel, wie Sie hier für eine wunderbare Löwenmähne sorgen können. So ist das Ausgangsbild, das jetzt unretuschiert ist, und so sieht die Löwenmähne später mal aus. Und ich denke man merkt hier nicht, dass hier noch etwas retuschiert worden ist. Das Problem, bzw. das, was mir an dem Bild nicht so gut gefallen hat, war, dass hier so die einzelnen Haarsträhnen relativ dünn hier davonfliegen, aber der Haaransatz ganz gewellt nach hinten geht. Da waren die Haare einfach zu schwer - oder der Ventilator zu schwach. Und hier an der Seite, da fliegen sie eigentlich ganz schön weg und hier unten, ja, da fallen sie mehr oder weniger langweilig runter. Ich hätte gern ein typisches Werbebild, wo das Gesicht wirklich eingerahmt ist von Haaren, so wie es in dem Fall ist. Und da hat man jetzt den Eindruck: Wow, was für eine Mähne! Und das möchte ich mit Ihnen jetzt hier gerne nachbauen. Es funktioniert ganz einfach, indem wir uns hier einfach die Teile ausschneiden, die wir hier verwenden können. Ich stelle das Lasso-Werkzeug auf eine Kante von 0 Pixeln, und ziehe mir eine Linie nah am Haaransatz hier runter. Nehme hier noch ein Stückchen mit. Das kopiere ich mir über den Shortcut Strg+J, bzw. Apfel+J auf eine neue leere Ebene, und über "Frei Transformieren" ziehe ich mir das Ganze etwas größer. Jetzt sehe ich natürlich nicht mehr die Haare, wie sie darunter liegen. Aber im Modus "Negativ Multiplizieren" sehe ich die wieder. Da haben wir das Ganze hier rausgeschnitten an der Position, und das verschieben wir hier jetzt einfach noch etwas nach aussen hin. Über die Funktion "Frei Transformieren - Verzerren" können Sie hier natürlich auch daran herumbiegen, und das führt dann letztendlich dazu, dass das Ganze etwas realistischer aussieht, und man auch die Duplikate hier nicht mehr  erkennen kann. Über "Normal" kann ich jetzt hier das ins Bild einblenden. Jetzt muss ich hier nur noch ein bisschen näher heranzoomen, dass man auch sieht, was hier eigentlich passiert. Und dann brauche ich noch eine weiche Maske, schnappe mir hier den Pinsel mit einer Deckkraft von 20, 30, 40 Prozent, je nachdem, wie geübt Sie sind. Jetzt müssen Sie nur noch hier für Übergänge sorgen. Hier dürfen die Haare natürlich nicht ins Gesicht fallen, und auch hier unten muss das Ohr noch erkennbar sein. Und dann schauen wir uns das Vorher-Nachher mal an: Es ist auf jeden Fall hier schon mal vergrößert. Hier unten müssen wir noch etwas korrigieren, und dann, denke ich, passt das schon mal so. Mit der Seite, da bin ich jetzt schon ganz gut zufrieden, hier unten könnte man vielleicht noch was tun. Dann wollen wir das Ganze auf der anderen Seite auch gleich noch einmal machen. Ich schneide mir hier oben einfach den Haaransatz relativ großzügig frei, so viel, wie ich gerade  hier bekommen kann an Haaren, lege das wieder auf eine neue, leere Ebene, und schiebe das Ganze gleich nach oben. Dasselbe Spiel - bei gedrückter Umschalttaste bleiben die Proportionen gleich, ich ziehe mir die Haare einfach ein bisschen größer, und ändere die Form über "Transformieren - Verzerren", biege das hier ein bißchen rum, und da unten auch, und hier ziehe ich es noch etwas in die Seite. Und schon habe ich hier eine große Fülle geschaffen. Über "Negativ Multiplizieren" kann ich mir wieder anschauen, wo ich denn jetzt hier in etwa bin. Also das wäre mein großes Haarteil, und das soll jetzt einfach nach hinten gut ein Stück weggehen. Da gefällt mir das so. Dann stelle ich das zurück auf die Normalposition, und jetzt muss ich wieder die Übergänge hier kaschieren. Also, zoomen wieder etwas näher ran, damit wir sehen können, dass wir hier eine gute Arbeit machen. Dann kann ich mich hier dranmachen, diese Übergänge wieder herauszuarbeiten. Da muss ich hier etwas aufpassen bei der einen Strähne, dass es nicht zu unnatürlich wirkt, später. Und da unten, da kann man es schon wieder so stehen lassen, die lassen wir hier einfach auslaufen. Das wirkt auch sehr natürlich. Bei der Strähne bin ich mir nicht sicher, aber ich muss sie fast mit reinnehmen, sonst muss ich hier hinten die ganzen anderen Sachen auch korrigieren. Dann brauche ich hier nochmal kurz Schwarz, und dann lassen wir es hier ganz sanft auslaufen. Da haben wir noch eine Lücke, die muss geschlossen werden. Auch hier unten und auch hier vorne, da darf diese Strähne sehr gerne so weiterlaufen. Ich denke, so merkt man nicht mehr, dass das hier eingebaut ist. Jetzt habe ich hier unten noch die eine oder andere Lücke zu schließen. Dazu fasse ich das Ganze hier zusammen über den Shortcut Umschalttaste+Alt+Ctrl+E, bzw. Umschalttaste+Alt+Apfel+E. Dann habe ich die Composit-Ebene, und kann mir nochmal ein viel, viel größeres Haarteil hier herausholen von der Seite. Über Strg+J kriege ich das wieder auf eine neue, leere Ebene, zieh mir das hier noch etwas größer auf, und schiebe das einfach nochmal nach hinten. Dann kann ich auch diese letzte Lücke am Bildrand mit meinem Pinsel einblenden lassen. So könnte ich das hier wirklich sehr schön und schnell schließen. Dabei muss ich nur aufpassen, dass ich hier keine großen Fehler mehr einbaue, damit das Ganze stimmig wird. Da darf ich auf jeden Fall nichts mehr machen. Da oben nehmen wir noch eine Locke mit dazu. Sie sehen schon: So kann ich mir nach und nach dieses Haar-Bild so aufbauen. Und wenn Sie damit fertig sind, sieht das irgendwann mal so aus. Es kommt immer ganz darauf an, wo Sie die Bildteile hernehmen. Dann folgen jetzt hier unten noch die dunklen Bildbestandteile. Aber Sie haben gesehen, es ist letztlich eine Technik des Ausschneidens. Dann brauchen Sie immer eine Transformierungs-Option und eine weiche Maske. Der Trick ist ganz einfach, dass Sie das so überblenden müssen, dass das menschliche Auge das gar nicht mehr wahrnimmt.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
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