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Composing mit Photoshop: Bibliothek

Haare malen

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Wer kennt das nicht: Dem Trainer sagt die eigene Frisur so ganz und gar nicht zu. Mit dem Pinselwerkzeug zeichnet er daher hier einen gefälligeren und doch realistischen Schopf. Und wer hätte das gedacht: Das klappt sogar mit dem Gras-Pinsel!
05:09

Transkript

Ich bin noch nicht so ganz zufrieden mit meiner Frisur. Also die Frisur, die ich heute habe, die ist schon okay, aber die Frisur, die ich hier im Bild habe, die finde ich noch nicht optimal. Zoome noch mal ein bisschen hier ran. Und, wenn ich mir es hier so angucke, finde ich, sieht der Kopf dann noch so ein bisschen kahl aus. Der könnte ruhig noch ein paar mehr Haare hier oben vertragen, damit das Ganze sich ein bisschen einfügt. Und außerdem möchte ich auch noch einige Haare zeichnen, die so, ein bisschen beleuchtet sind, von der Sonne, die dann später hier von rechts ins Bild scheinen soll. Ich erstelle mir eine neue Ebene, über der Gruppe "Lasse", und ich nenne diese Ebene "Haare". Ich lasse die Ebene im Modus "Normal". Und das ist jetzt eine Technik, die man normalerweise gut mit einem Grafiktablett machen könnte, aber ich will natürlich eine Technik zeigen, die jeder nachmachen kann, und die ich auch hier mit der Maus nachmachen kann. Also zuhause würde ich jetzt auch ein Grafiktablett nehmen, aber hier versuche ich für mich alles so zu machen, dass das auch jeder mit einer Maus nachmachen kann. Ich wähle mir dafür noch mal unseren altbekannten Graspinsel aus. Den kann man auch als Haarpinsel verwenden. Gehe noch mal ein bisschen hier ran und gehe jetzt hier noch mal in die Pinsel-Einstellungen rein. Hier stelle ich wieder die "Farbeinstellungen" aus und auch die "Transfer"-Einstellungen. Dann gehe ich noch mal hier in die "Formeigenschaften" rein. Das gefällt mir hier eigentlich alles ganz gut. Denke, hier werde ich nichts verändern, bei der "Streuung". Da schaue ich mir mal die "Anzahl" an. Die setzte ich etwas herab. Die setzte ich jetzt aber bis auf "1" herab. Und jetzt gehe ich noch mal hier oben auf die "Pinselform" und drehe jetzt meinen Pinsel noch mal ein bisschen, so in die Richtung, wie hier oben die Haare liegen könnten. Jetzt schließe ich das mal, und probiere einfach mal aus, was passiert. Ich habe jetzt hier einen Fluss von 40 % eingestellt. Male jetzt hier ein paar nur rüber. Das sieht noch nicht so gut aus. Erst mal brauche ich eine andere Farbe. Ich drücke die Alt-Taste, wenn ich den Pinsel hier gewählt habe, und nehme hier aus den Haaren eine Farbe auf. Gehe noch mal zurück in die Pinsel-Einstellung, und werde hier die "Streuung" noch mal komplett ausstellen, so, dass die Haare hier mehr auf einer Linie bleiben. Gehe noch mal in die Pinselform zurück, und drehe die Haare noch mal ein kleines bisschen nach oben. Jetzt versuche ich es nochmal. Das Haar sieht schon mal viel zu groß aus. Ich brauche ein kleineres Haar, viel kleiner. 15 Pixel. Damit probiere ich es mal. Gehe hier oben ein paar mal rüber. Das sieht schon besser aus, aber die Haare sind jetzt etwas zu klein geraten. Gehe ich dann noch mal hoch, auf 30 Pixel. Ja, und jetzt kommen hier die Haare in Sicht, wie ich mir so vorgestellt habe. Einfach hier so ein paar kleinere Haare, die noch so oben auf dem Kopf rumsitzen. Jetzt drehe ich den Pinsel noch mal etwas runter, mache auch hier vorne, an den Pony, noch ein paar Haare, der nicht so kahl aussieht. Noch ein bisschen weiter. So, Vorher-Nachher-Vergleich. Haben wir doch schon ein paar Haare gewonnen und eine etwas dichtere Frisur erschaffen. Jetzt möchte ich noch etwas hellere Haare haben. Da werde ich jetzt noch mal eine andere Technik wählen. Ich mache eine neue Ebene. Über das Ebenen-Symbol, an der Ebenen-Palette, und nenne diese Ebene "Haare hell". Jetzt nehme ich wieder einen normalen Pinsel. Stelle die Größe auf "1 Pixel". Härte bei "0 %", lasse ich so. Fluss "40 %" ist okay. Ich setze jetzt noch die Ebenen-Einstellungen hier oben, beim Ebenen-Modus, auf "Negativ multiplizieren" und wähle mir jetzt mit der Pipette -- die erreiche ich wieder über die Alt-Taste -- eine hellere Farbe aus. Ich nehme jetzt einfach mal die Hautfarbe. Und jetzt zeichne ich hier einige Linien, ungefähr so. Hier, an der Seite, möchte ich einige beleuchtete Haare haben, und auch hier oben. Vorne. Und das sieht jetzt erstmal natürlich noch nicht so super aus, aber das werden wir gleich noch etwas verfeinern. Hier haben wir noch ein paar Haare. Ungefähr so, sollte das dann bei euch aussehen. Und jetzt werden wir das Ganze einfach weichzeichnen, mit dem "Weichzeichnungsfilter", und dann mit dem "Gaußschen Weichzeichner". Da habe ich jetzt einen Radius von "0,6 Pixel" eingestellt. Bestätige das mit "OK". Und das sieht ja schon ganz gut aus. Jetzt werde ich nochmal mit einem Radiergummi rangehen, und hier so ein bisschen die Haare, so ein bisschen weich auslaufen lassen. Hier noch ein bisschen, und auch hier oben noch ein bisschen, damit die nach außen auch ein bisschen dünner wirken. Und das reicht mir schon. Ich finde, das bringt schon einiges. Falls euch der Effekt zu schwach ist, versucht es ruhig damit, einfach die Ebenen nochmal zu duplizieren. Das mache ich jetzt auch einmal. Versuche das mal. Jetzt haben wir hier einen sehr viel stärkeren Effekt. Ich finde, jetzt kommt hier diese Linie wieder stärker durch. Ich versuch es noch mal mit dem Gaußschen Weichzeichner, und gehe mit der "Deckkraft" noch etwas runter. Und wenn wir das Bild jetzt noch mal im Ganzen anschauen, dann wirkt es doch schon ganz gut. Damit haben wir uns jetzt einige Haare gezeichnet, und ich bin nun mit meiner Frisur jetzt zufrieden.

Composing mit Photoshop: Bibliothek

Lernen Sie, eine surreale Szene in Photoshop glaubhaft umzusetzen. Erschaffen Sie nahtlose Übergänge, malen Sie Licht und Schatten und geben der Szene den passenden Look.

1 Std. 21 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.02.2017

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