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Gültigkeit von Webseiten testen

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Das W3C bietet einen Validator an, mit dem Sie die Gültigkeit von Webseiten testen können. Sehen Sie in diesem Video außerdem, weshalb moderne Webseiten das Prinzip der Fehlertoleranz ausreizen müssen, damit sie so funktionieren, wie es gefordert wird.
06:00

Transkript

Wir werden uns in diesem Video mit der sogenannten Gültigkeit von Webseiten und dem Validierungsservice des W3C beschäftigen. Das W3C, das man normalerweise unter www.w3.org erreicht, ist das Standardisierungsgremium für die wichtigsten Techniken rund um das World Wide Web. Und dieses stellt hier unter validator.w3.org auch einen sogenannten Markup Validation Service zur Verfügung. Das ist nichts anderes als eine Möglichkeit zu überprüfen, ob eine Webseite, die man selbst gebaut hat, oder jemand anders, den Vorgaben für HTML entspricht. HTML, XHMTL - was auch immer Sie als Basis nehmen. Nun haben wir hier eine unzweifelhaft nicht vollständige Webseite und Sie haben hier die Möglichkeit, diese Webseite per File-Upload zu diesem Validierungsservice hochzuladen oder auch einen direkten Input zu machen. Mit anderen Worten, ich markiere das, kopiere das hier in die Zwischenablage und dann hier in dieses Eingabefeld und dann sage ich einfach "Check". Ganz offensichtlich gibt es hier Fehler und hier unten haben Sie eine Liste, was denn so alles nicht in Ordnung ist. Es ist so wenig in Ordnung, dass der Validierungsservice vermutlich vollkommen außer Tritt gekommen ist, es müssten noch viel mehr Fehler angezeigt werden, aber wenn schon das Grundgerüst fehlt, dann wird auch dieser Validierungsservice vermutlich nur den Fehler oder die Fehler anzeigen, die der Service als erstes bemerkt und dann müsste man sukzessive diese Seite fertig machen. Das ist aber nur die Einleitung zu dem eigentlichen Thema in diesem Video, denn wir wollen Seiten jetzt überprüfen, die man in der Praxis auch wirklich so findet. Dazu gibt es hier die Möglichkeit, ein sogenannten URI einzugeben. URI oder URL ist eine Adresse im Internet, eine klassische Adresse mit http: irgendwas. Und da nehmen wir uns jetzt mal einige populäre Seiten vor. Zum Beispiel... ...Microsoft, gehen hier auf "Check" und schauen mal, ob die Webprogrammierung beherrschen. Oha, Microsoft kann offensichtlich mit dem Web nicht umgehen, 190 Fehler. Nehmen wir mal Google, die einfache Webseite von Google mit der Suchmaske, ist ja nichts drauf, kann ja nicht viel schief gehen oder nehmen wir mal Google Maps, fast genauso viele Fehler wie auf der Webseite von Microsoft. Oder schauen wir uns mal Amazon an. Jetzt halten Sie sich fest, das ist noch ungewöhnlich wenig, ich hätte erwartet, dass sogar noch mehr Fehler da sind. Was kann ich jetzt daraus schließen? Nun, die Leute von Google haben keine Ahnung vom Web, Microsoft kann auch nicht mit dem Web umgehen und Amazon ist bald pleite. Ich hoffe, Sie merken die Ironie. Ich habe mir bewusst jetzt natürlich Seiten rausgesucht von Organisationen, von Firmen, von Leuten, die absolut sich in diesem Medium auskennen und trotzdem, wenn Sie deren Webseiten validieren bzgl. der sogenannten Gültigkeit der HTML-Basis oder XHTML-Basis, dann werden Sie Fehler bekommen und zwar viele, viele Fehler. Was kann man daraus schließen? Das Seltsame ist, diese Seiten, die allesamt Rich Internet Applications sind, also Seiten, die durchaus eine gewisse Funktionalität über JavaScript in klein zur Verfügung stellen, teilweise sogar sehr viel Funktionalität, diese Seiten müssen fehlerhaft gemacht werden, damit sie funktionieren. Und ich habe mich eben nicht versprochen. Wenn sie keine Fehler machen bei diesen Seiten, funktionieren diese Seiten nicht, machen sie die Fehler, dann funktionieren sie. Und das ist das Seltsame, das Trickreiche in der Webprogrammierung. Man muss Fehler machen, damit es geht, aber es dürfen keine Fehler sein, die wirklich falsch sind. Dieser Widerspruch hängt damit zusammen, dass Browser sehr unterschiedlich reagieren und man deshalb für die verschiedenen Browser-Konzepte Workarounds schreiben muss, die möglicherweise eben nicht in diesem offiziellen Standard vom W3C vorhanden sind bzw. dazu kompatibel. Den können Sie übrigens auch beim W3C sich ansehen, wie der lautet und was hier bspw. für bestimmte Tags erlaubt ist und verboten ist, vom Grundgerüst bis zu den einzelnen Tags. Ein Teil des Problems beruht auf dem Prinzip der Fehlertoleranz, denn man muss gewisse Dinge einfach nicht unbedingt tun, es hat keinerlei negative Auswirkungen, also wird man es auch nicht tun, rein aus Prinzip der Faulheit. Weitere Gründe sind, dass HTML eigentlich nie die Basis sein sollte, um solche Applikationen wie Google Maps oder so was zu bauen, die halt eine unglaubliche Funktionalität haben. HTML war dafür gedacht, statische Webseiten, mit ein bisschen Interaktion vielleicht über Formulare, zur Verfügung zu stellen. Über die Zeit sind die Anforderungen so gewachsen, dass man jetzt auf einer "maroden" Basis versucht, Applikationen zu schreiben, die man nur mit tricksen hinbekommt und das führt eben zu solchen Fehlern hier. Sie werden sehen, dass durch die Bank gerade diejenigen, die besonders gute Seiten haben, vor Fehlern nur so strotzen. Ich möchte nicht behaupten, dass es ein Qualitätsmerkmal ist, hier möglich viele Fehler zu haben, aber es ist nicht so entscheidend, dass man wirklich sämtliche dieser Fehler beseitigt. Webprogrammierung ist so ausgerichtet, dass etwas funktionieren muss und nicht, dass es bestimmte Standards erfüllt. Definitiv niemals und ich hoffe, in diesem Video ist Ihnen das einigermaßen näher gebracht worden.

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Legen Sie los mit der Programmierung von beeindruckenden Webseiten und machen Sie sich mit den Grundstrukturen von JavaScript, Objekten und insbesondere dem DOM-Konzept vertraut.

3 Std. 6 min (36 Videos)
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