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Cinema 4D Grundkurs

Grundobjekte konvertieren

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Parametrische Grundobjekte bieten den Vorteil, über Objekt-Einstellungen präzise konfigurierbar zu sein. Durch Konvertierung so eines Objekts verlieren wir zwar diese Optionen, erhalten jedoch Zugriff auf die Punkte, Kanten und Polygone des Objekts.

Transkript

Schauen wir uns einmal an, was wir mit Grundobjekten noch anstellen können. Grundobjekte waren ja die, die wir hier oben in dem Menüpunkt mit dem blauen Würfel finden können. Also hier holen wir uns zum Beispiel mal so einen blauen Würfel ab. Wir haben bereits besprochen, dass es dafür Basis-Einstellungen gibt und Koordinaten, die hier oder hier unten im Koordinaten-Manager eingetragen werden können. Aber das sind beides Kategorien, die wir eigentlich an jedem Objekt finden. Das ist keine spezielle Einstellungsebene für den Würfel in dem Fall. Sondern das finden wir wiederum nur unter der Rubrik Objekt. Und zwar ist diese Objekt-Rubrik bei allen parametrischen Objekten da. Also immer wenn ein Objekt uns die Möglichkeit gibt, Zahlenwerte direkt anzunehmen, zum Beispiel hier, wie wir sehen können, für die verschiedenen Größen in den drei Achsrichtungen oder für Segmente und ähnliche Parameter; aber diese Eigenschaften hier, die wir hier einstellen können, die sind jedes Mal andere, je nach Objekttyp. Wenn ich jetzt also hier eine Kugel aufgerufen hätte, dann würde die Objekt-Rubrik entsprechend ganz andere Einstellungen zur Verfügung stellen. Wogegen Koordinaten und Basis immer das Gleiche sind. Also die Objekt-Rubrik ist immer die, wo wir speziell zugeschneiderte Einstellungen finden auf den entsprechenden Objekttyp. So, wir sehen jetzt hier bei dem Würfel Größeneinstellungen, die wir verändern können, sodass wir also sehr einfach anpassen können, welche Dimensionen dieser Würfel haben soll zum Beispiel, sodass es gar kein Problem ist, aus dem Würfel eben auch so eine Tischplatte oder eben einen Quader zu machen. Wenn Sie jetzt eher freier arbeiten wollen, also hier die Abmessungen vielleicht gar nicht kennen oder Sie die Abmessungen nicht interessieren, dann können Sie das Objekt auch direkt in der Ansicht hier editieren. Dazu müssen Sie drauf achten, dass hier auf der linken Seite der Modell-bearbeiten-Modus aktiv ist und möglichst hier das Verschieben-Werkzeug benutzt wird. Und dann sehen Sie gibt es an dem Objekt, sofern es ausgewählt ist, gibt es solche orangenen Knubbel, und zwar einen in jeder Achsrichtung. Und die können Sie mit der Maus direkt anfassen und verschieben. Und weil man das kann, nennen die sich auch Anfasser, diese Punkte. Und das ist natürlich recht praktisch, weil wir uns dann hier gar nicht mit konkreten Zahlenwerten beschäftigen müssen, sondern wir das Objekt einfach so einstellen von den Dimensionen her, wie wir es gerade brauchen. Jetzt muss man etwas verstehen, wie Objekte in Cinema 4D aufgebaut sind. Wir haben das schon kurz besprochen, als es hier um die Darstellungsarten und -qualitäten ging, wo wir uns angeschaut haben, was dieses Linien hier eigentlich bedeutet in Kombination mit Drahtgitter, nämlich dass ich da die Umrisse beziehungsweise die Kanten der Dreiecke und Vierecke sehen kann, aus denen sich ein Objekt zusammensetzt, in dem Fall jetzt hier unser Würfel, sodass wir sehen können, das ist eine Vierecksfläche, das ist eine Vierecksfläche hier oben auch. Diese Flächen an sich können wir aber in diesem Zustand des Objekt nicht editieren, denn wir haben ja nur die Möglichkeiten hier über die Objekt-Rubrik. Also wir können jetzt hier natürlich die Größe verändern, aber wir könnten zum Beispiel nicht diese Ecke irgendwo anders hinziehen, sodass hier eine Schräge entsteht. Das geht nicht, das ist in der Formel, in dem Fall des Würfels, nicht vorgesehen, sondern hier ist nur vorgesehen, dass überall rechte Winkel sind. Wenn ich aber eine derartige Veränderung vornehmen möchte, dann ist das auch möglich, dann muss ich nur das Objekt konvertieren, so nennt sich das, und zwar konvertieren zu einem Polygon-Objekt. Polygon-Objekte sind Objekte, die genauso aussehen können wie jetzt hier unser Würfel. Nur da fehlen eben diese Objekteinstellmöglichkeiten, mit dem Vorteil, dass wir tatsächlich manuell überall eingreifen können. Also Punkte, das sind die Eckpunkte, die Kanten sind die Verbindungen zwischen den Punkten, und die Flächen, also diese drei Komponenten können dann praktisch individuell von uns angefasst und verändert werden. Der Nachteil daran ist, dass wir natürlich diese Einstellmöglichkeiten verlieren, also zum Beispiel es schwerer haben, numerisch exakt das Objekt einzustellen. Aber schauen wir uns kurz mal an, wie das Konvertieren funktioniert. Sie haben da im Prinzip drei Optionen, die alle das Gleiche machen. Das heißt, das Objekt muss natürlich ausgewählt sein. Und Sie erkennen immer daran, dass ein Objekt konvertierbar ist, dass es hier ein grünes Häkchen dahinter hat. Das grüne Häkchen deutet immer darauf hin, dass es sich um einen Generator handelt, also um ein Objekt, dass eine Formel oder ein Skript benutzt und dadurch automatisch Polygone und Punkte erzeugt. Und dieses Skript kann praktisch eingefroren werden durch das Konvertieren. Das heißt, man nimmt dann aus dieser Formel heraus den aktuellen Zustand, jetzt in dem Fall hier unseren flachen Quader und rechnet den einfach um in Punkte, Kanten und Polygone und dann verschwinden die entsprechenden Formeln und Teile, die wir hier in der Objekt-Rubrik haben. Dieses Konvertieren startet man, indem man hier einfach auf diese Schaltfläche hier oben links klickt. Sie sehen an dem Mouse-Over-Effekt, die nennt sich Grundobjekt konvertieren. Und darunter, weil ich in den Programmvoreinstellungen das Einblenden von Tastenkürzeln schon aktiviert hatte, sehen Sie, dass Sie aber alternativ auch einfach auf die Taste C auf Ihrer Tastatur drücken könnten, C wie eben "convert" im Englischen, also konvertieren, ist der gleiche Effekt. Wenn Sie bevorzugen über Menüs zu gehen, ist auch kein Problem. Das finden Sie hier oben im Mesh-Menü, Da ist der gleiche Befehl nochmal. Hat alles drei die gleiche Wirkung. Und Sie sehen Folgendes: Das Erste, was wir sehen, ist, dass sich das Icon des Objekts verändert hat. Wir hatten ja vorher dieses kleine Würfel-Icon, wo wir auf Anhieb erkennen konnten, das ist eben ein Würfel-Grundobjekt hier aus den Grundobjekten, egal wie der Name war. Das ist verschwunden, das hat sich verändert zu so einem Dreieck mit weißen Punkten. Das ist das typische Symbol eines Polygon-Objekts, so wie wir es hier im Mouse-Over auch schon lesen können. Das ist also immer das gleiche Symbol, egal welche Form das Objekt hat. Nur das zeigt einfach an, dass es ein Polygon-Objekt ist, also keine Objekt-Rubrik vorhanden ist Und das ist das Zweite, was wir sehen. Wir haben das Objekt ausgewählt, Basis und Koordinaten sind nach wie vor da, aber diese Objekt-Rubrik fehlt, die wir vorhin hatten. Also wir können jetzt hier nicht mehr einfach einstellen, wie hoch, breit, tief zum Beispiel unser Objekt, unser Quader sein soll. Das ist also für uns erstmal ein Nachteil. Der Vorteil ist jedoch, dass wir jetzt Zugriff haben auf andere Betriebsmodi hier auf der linken Seite. Bislang kannten wir hier nur diesen Modell-bearbeiten-Modus, den wir immer dann benutzt haben, wenn es darum ging, ein Objekt einfach zu verschieben, zu drehen oder eben mit diesen Anfassern zu arbeiten. Wir haben jetzt aber die Option, hier auch umzuschalten in diese drei anderen Modi, wo wir dem Programm einfach sagen, wir würden jetzt gern mit den Punkten arbeiten. Sie sehen, dann kriegen wir hier tatsächlich auch Punkte angezeigt. Wenn man mit dem Mauszeiger in die Nähe kommt, werden die so hell hervorgehoben, sodass ich jetzt hier statt des ganzen Objekts auch problemlos einen einzelnen Punkt anklicken und zum Beispiel mit dem Verschieben-Werkzeug auch hier nach oben ziehen könnte. Das ist natürlich etwas, was ich vorher gar nicht konnte mit dem Würfel. Das war halt immer ein Würfel oder ein Quader mit rechten Winkeln, aber das ist ja gerade der Trick an der Geschichte, wenn ich etwas konvertiere, dass ich dann tatsächlich individuell eingreifen kann. Statt der Punkte habe ich hier auch die Option, mit Kanten zu arbeiten. Kanten sind die Verbindungen zwischen Punkten. Das heißt, hier könnte ich jetzt diese Kante anhaken oder selektieren und könnte die nach oben bewegen und hätte dann hier auch eine entsprechende Formveränderung. Oder die dritte Option: Ich kann hier auch Flächen anklicken, also Polygone, und könnte darüber jetzt natürlich auch die Form des Objekts verändern. Das ist also der Vorteil des Konvertierens. Nur, das muss man von Fall zu Fall abwägen, ob das sinnvoll ist, oder zu welchem Zeitpunkt es vor allen Dingen auch sinnvoll ist, weil natürlich die Objekt-Rubrik und die Einstellmöglichkeiten hier gerade für die präzise Bemaßung von Objekten sehr praktisch ist.

Cinema 4D Grundkurs

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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