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High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Grundlegende Raw-Entwicklung der beiden Bilder

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Hier lernen Sie, Bilder in ACR zu entwickeln, zu analysieren, und als Smart-Objekt zu öffnen.

Transkript

Ich habe jetzt mal beide meine Bilder mit Camera Raw geöffnet. Hier sieht man schon ganz schön, dass in diesem einen Motiv hier die Welle schön nah kommt, die Handhaltung hier ist super, aber dafür, wenn man hier heranzoomt, sieht man: das Gesicht ist leider unscharf. Das ist natürlich ärgerlich. Aus diesem Grund, habe ich mir hier das Bild, was ich davor geschossen habe-- hier sieht man ja: das ist die 57, das ist die 56, ich habe so eine ganze Serie von Bildern gemacht, in weiser Voraussicht und dachte mir: halt mal drauf, wer weiß, was da nachher scharf ist und was nicht. Und hier in diesem Bild sehe ich, da ist das Gesicht scharf. Ein Glück. In der Entwicklung möchte ich zunächst gar nicht so viel machen. Ich finde das gesamte Bild könnte von Haus aus schon etwas kühler und neutraler sein, also ich finde, es ist relativ warm fotografiert. Also gehe ich hier in der Farbtemperatur ein bisschen runter. Ja, so, das passt auch schon ganz gut. Denn wenn ich das Motiv möglichst neutral entwickle-- das bedeutet, dass es vom Look her nachher sehr viel wärmer werden könnte, aber auch sehr viel kühler werden könnte-- bin ich am flexibelsten, wenn ich den Mittelwert finde, anstatt wenn ich das Bild ganz warm zum Beispiel entwickle, ist es relativ schwierig, nachher wieder in eine andere Richtung damit zu gehen. Da ich dieses Bild aber eh nachher noch mal nachentwickeln werde, spielt das an diesem Punkt gar nicht so die große Rolle, ich find's für die Retusche aber persönlich einfach schöner, wenn ich es neutraler hab und da jetzt zu diesem Zeitpunkt zumindestens, noch relativ wenig Look drauf ist. Wie immer muss ich natürlich die Schärfe checken, da habe ich ja schon gesehen, das Gesicht ist leider etwas unscharf. Der Rest gefällt mir aber ganz gut. Hier sind die Wellen, die haben eine Tiefenunschärfe ein wenig, eine relativ geringe, habe hier eine Blende von acht. Also ist die Blende relativ geschlossen, dementsprechend wenig Tiefenunschärfe. Wie man hier oben in diesem Dialog schon sieht, ich habe eine sehr, sehr hohe ISO, die habe ich absichtlich gewählt, weil ich die Belichtungszeit sehr kurz haben wollte. Kurz wollte ich die aus diesem Grund haben, ich wusste ja, da kommen Wellen, das Model bewegt sich, es wird die ganze Zeit eine Interaktion stattfinden und da ich keine Bewegungsunschärfe in diesem Bild haben wollte, habe ich dementsprechend die Belichtungszeit sehr, sehr kurz angepasst. Bin auch hier eingegangen, dass die ISO relativ hoch ist, was natürlich eine gewisse Körnung und sehr viel Rauschen bedeutet, ich in diesem Fall aber gar nicht so schlimm finde, ich finde so eine ISO-Zahl und diese Körnung können auch ein sehr schönes Stilmittel sein. Für mich ist da so ein Richtwert, habe ich rausgefunden, zumindestens bei der Nikon D800, mit der ich fotografiert habe, Tausend ist ok, das kann man machen, dadrüber wird's kritisch. Ein für mich ganz wichtiges Dialogfeld ist dieses hier: Objektivkorrekturen. So, da kann ich nämlich einmal Chromatische Aberration entfernen, wenn denn welche im Bild sein sollten, es sind, wenn man genau hinguckt, fast immer welche drin, egal mit welcher Kamera das fotografiert ist, Mittelformat, Kleinbild, leichte Farbsäume sind da fast immer zu erkennen. Dann klicke ich hier noch die Profilkorrektur an, hiermit steuert mir Camera Raw gegen die Objektivverzerrung. Wir sehen das hier auch ganz schön, so ist es ohne und so ist die Objektivkorrektur aktiviert. Gefällt mir in diesem Fall besser, weil es nicht ganz so gewölbt aussieht, sage ich mal. Camera Raw erkennt auch hier automatisch, welches Objektiv ich genommen habe, welche Kamera ich verwendet habe. Ich möchte zu diesem Punkt eigentlich gar keine weitere Entwicklung vornehmen. Ich speichere mir jetzt diese Entwicklung, die ich hier gemacht habe, mal ab, unter Einstellungen speichern speichere ich mir mal alles und speichere mir ein Set im Ordner. Ich nenne es mal Day2Night_neutral.xmp, weil ich's ja relativ neutral entwickelt habe, speichere ich mir das mal hier rein. So, diese Entwicklung muss ich natürlich genau so auch auf dem anderen Bild anwenden. Das heißt, ich gehe wieder hier drauf, Einstellungen laden und lade mir dieselben Entwicklungen auch hier rein. Bevor ich jetzt die Bilder öffne, ist es wichtig, wie ich sie öffne. Da ich ja flexibel bleiben möchte und die Bilder aus Photoshop nachher wieder in Camera Raw öffnen möchte, muss ich ein Häkchen setzen und dieses Häkchen befindet sich hier. In Photoshop als Smart-Objekt öffnen, dieses Häkchen muss ich anklicken. Damit wird es, wie der Name schon sagt, die RAW-Dateien werden in Photoshop als Smart-Objekt geöffnet, woraufhin ich mit Doppelklick immer wieder in den Camera Raw-Modus zurückgehen kann und mir die Bilder neu entwickeln kann. Hier hat sich auch das Feld nun geändert, wie wir sehen, das heißt jetzt nicht mehr Bild öffnen, sondern Objekte öffnen. Da wähle ich mal beide Objekte an und öffne sie.

High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Lernen Sie, wie Sie eine professionelle Retusche durchführen und einen eigenen Bildlook entwickeln. Dank nicht-destruktivem Workflow lässt sich der Look jederzeit ändern.

1 Std. 50 min (25 Videos)
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