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VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Grundlegende Netzwerkkomponenten

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Der Trainer erläutert in diesem Video die grundlegenden Netzwerkkomponenten. Dabei werden Informationen über den vSwitch, Portgruppen und Uplinks besprochen.
06:45

Transkript

Eine funktionierende Netzwerkkonfiguration ist eine Mischung aus virtuellen und physikalischen Netzwerkadaptern und Schwitchen. Damit die virtuellen Server mit anderen Servern, seien sie virtuell oder physikalisch, kommunizieren können, müssen virtuelle Komponenten mit den tatsächlichen physikalischen Komponenten interagieren. Auf den ESXi-Hosts übernehmen das virtuelle Switche. Virtuelle Switche stellen folgende Verbindungen her: zwischen virtuellen Servern innerhalb eines ESXi-Hosts, zwischen virtuellen Servern zwischen verschiedenen ESXi-Hosts, zwischen virtuellen und physikalischen Systemen im Netzwerk, so wie für VMkernel Zugriff zum Netzwerk für vMotion, iSCSI, NFS Management oder FOLD Tolerance. Hier sehen Sie beispielhaft die Konfiguration eines vSwitches innerhalb eines ESXi-Servers. In diesem Fall besteht der vSwitch aus einer Portgruppe für virtuelle Maschinen und drei VMkernel Port Gruppen. Diese VMkernel Portgruppen sind für den Netzwerkverkehr zuständig, den das Hyperwisersystem benötigt, um sich selber zu verwalten, virtuelle Systeme zwischen ESXi-Hosts zu migrieren oder um speziellen Storagetraffic zu ermöglichen. Portgruppen für virtuelle Maschinen stellen die Kommunikation eines Local Area Networks für eben diesen virtuellen Maschinen über die physikalischen Netzwerkkarten vmnic0 und vmnic1 zur Außenwelt her. In unserem Fall ist der Uplink vmnic0 für Netzwerkverkehr der virtuellen Systeme zuständig, der vmnic1 kümmert sich um die Netzwerkanbindungen der beteiligten VMkernel Portgruppen. Aber das ist eine Frage des Designs. Jede VMkernel Portgruppe verfügt über einen eigenen virtuellen Netzwerkadapter. Mit diesen Netzwerkadaptern wird mit anderen VMkernel Port Gruppen anderer ESXi-Server kommuniziert. Diese virtuellen Adapter können zu unterschiedlichen Netzwerken gehören. In der Praxis ist das die Regel. Somit wird vermieden, dass bei einer Netzwerkstörung andere Netzwerkdienste, die sonst nicht betroffen wären, in die Mitleidenschaft gezogen werden. Z.B. ist es technisch gesehen durchaus möglich, den Adapter vmk0, zuständig für das Management Network, auch das Feature vMotion zu geben. Würde dieser Adapter aber gestört sein, wären so gleich zwei Dienste nicht verfügbar. Oder man konfigurieert alle VMkernel Port Gruppen mit IP-Adressen aus dem Netz für virtuelle Maschinen. Wenn das Netz jetzt den Geist aufgibt, geht gar nichts mehr. Die virtuellen Maschinen, welche selber nicht mehr anzupingen wären, könnten somit nicht mehr per vMotion auf einen anderen ESXi-Server verlagert werden, welcher keine Probleme meldet. Somit ist es ein absolutes muß, mehrere unabhängige Netzwerke für jeweiligen Dienste und Anforderungen bereitzustellen und zu konfigurieren. In diesem Beispiel wurden der Netzwerkverkehr für virtuelle Maschinen und der VMkernel Verkehr auf jeweils einen separaten Switch gelegt. Das ist auch möglich. Hier sehen Sie einen vSwitch ohne Uplink, den vSwitch1. Die virtuellen Systeme, welche sich dort befinden, können nicht mit der Außenwelt kommunizieren. Der Netzwerkverkehr innerhalb dieses Switches verläuft im Arbeitsspeicher des ESXi-Hosts. Ist somit äußerst schnell. Somit können interne Netze zu Testzwecken aufgebaut werden. Hier sehen Sie das Bild eines vSphere Standard Switches, wie er im vSphere Web Client dargestellt wird. Links befindet sich der Bereich zur Konfiguration der virtuellen Komponenten. Rechts die Konfiguration zur Außenwelt, d.h. zu den physikalischen Komponenten. Ein virtueller Switch benötigt Ports, Portgruppen und Uplinks. Ohne Uplinks kann ein virtueller Switch nicht mit einer von außen angelegten physikalischen Welt kommunizieren. Noch ein Hinweis. Virtuelle Switche werden im ESXi-Host vom VMkernel erzeugt. Es handelt sich nicht um managebare Switche. Sie stellen nicht die umfangreichen Features und Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, wie es physikalische Switche tun. Sie können z.B. einen vSwitch nicht per Telnet ansprechen. Auch gibt es kein Commandline Interface für einen vSwitch. Dennoch können Sie per Kommandozeile den ESXi-Server ansprechen und dort Befehle zur Erstellung und Konfiguration von vSwitchen verwenden. Trotz allem verhält sich ein vSwitch ähnlich wie ein physikalischer Switch. Wie ein physikalischer Switch arbeitet ein virtueller Switch auf dem Layer 2 des OSI Schichtenmodells. Sie können auch vSwitche ohne Uplink erstellen. Die virtuellen Systeme sind von der Außenwelt aber nicht mehr erreichbar. Das kann aber dennoch sinnvoll sein, um ein Netz von der Außenwelt abzuschirmen, welches unter anderem dann über spezielle Firewall erreicht werden kann. Der Netzwerkverkehr zwischen den virtuellen Servern auf solchen Switchen verläuft seht schnell, wie bereit erwähnt, da er innerhalb des Arbeitsspeichers des ESXi-Servers stattfindet. Fassen wir folgendes zusammen. Ein virtueller Switch ermöglicht die unterschiedlichen Arten der Kommunikation einschließlich der Kommunikation von VMkernel und zwischen den virtuellen Systemen. Um zwischen diesen Kommunikationsarten zu unterscheiden, verwendet der ESXi-Server Ports und Portgruppen. Ein vSwitch ohne jegliche Ports oder Portgruppen gleicht einem physikalischen Switch, welcher über keinerlei physikalischen Port verfügt. Es bestünde überhaupt nicht die Möglichkeit, auch noch irgendwas an dem Switch anzuschließen. Er wäre nutzlos. Portgruppen unterscheiden sich darin, welche Art und Kommunikation und Traffic der vSwitch bereitstellen soll. Portgruppen fungieren auch als Abgrenzung zwischen den Netzwerksegmenten und stellen Sicherheitsrichtlinien zur Verfügung. Es existieren zwei Arten von Portgruppen - VMKernel Portgruppen und Portgruppen für virtuelle Maschinen. VMKernel Portgruppen sind wichtig für das Bereitstellen von Merkmalen wie vMotion, FOLD Tolerance, iSCI oder NFS. Auch werden darüber die ESXi-Server verwaltet. Die Portgruppe des Managementnetworks ist die Portgruppe, welche beim Installieren angelegt wird. In VM Portgruppen werden die virtuellen Systeme zusammengefasst, welche sich auf dem ESXi-Server befinden. Diese virtuellen Systeme gehören in der Regel zu einem lokalen Netzwerk, welches natürlich über die physikalischen Uplinks zur Verfügung gestellt werden muss.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.02.2015

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