VMware vSphere 6.5 – Grundkurs

Grundlagen zur Speicherverwaltung

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In der Regel verbinden Sie Ihre ESXi-Hosts auf Basis der vorhandenen Host-Bus-Adapter (HBAs) oder Netzwerkadapter über Storage-Switches bzw. auch Netzwerkswitches mit Ihren Storage Boxen.
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Transkript

In der Regel verbinden Sie Ihre ESXi-Hosts von Ihren Host-Bus-Adaptern, HBAs, oder Netzwerkadaptern über Storage Switches, beziehungsweise auch Netzwerk-Switches mit Ihren Storage-Boxen. Auf diesen Storage-Boxen werden dann logische Volumes in Form von iSCSI, Fibre Channel und/oder Network File System zur Verfügung gestellt. Hier sehen Sie eine Übersicht über die einzelnen Möglichkeiten, mit welchem Storage-Protokoll über Ihre jeweiligen Adapter logische, das heißt Volumes, an den entsprechenden ESXi-Servern zur Verfügung gestellt werden können. In unserem Testlab zeige ich Ihnen die Storage-Verwaltung von iSCSI-Volumes, NFS-Storage, sowie die Bereitstellung via Fauzan. Fibre Channel und iSCSI arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Die zur Verfügung gestellten Volumes reagieren in ihren Parametern wie Datendurchsatz und Potenzen, extrem gut. Sie verhalten sich so, als wären sie direkt und lokal auf den ESXi-Servern angeschlossen. iSCSI ist genauso wie Fibre Channel ein Block-basiertes Verfahren. Es verwendet aber als Transportmittel ein Netzwerkprotokoll. NFS stellt auf Netzwerkebene über das Network File System Protokoll Netzwerkfreigaben zur Verfügung. Fauzan, oder auch Virtual Zan genannt, stellt in einem VMware vCenter-Server auf Clusterebene Note-übergreifende Volumes zur Verfügung. Das heißt, Fauzan stellt in einem VMware vCenter-Server auf Clusterebene note-übergreifende Volumes zur Verfügung. Es sind keine Ratecontroller dazu erforderlich. Fauzan übernimmt die Rolle der Storage-Verwaltung alleine. Bis zur Version 6.0 waren für die Realisierung mindestens drei ESXi-Server in einem Cluster erforderlich. Fauzan ist ein Produkt, welches über den vCenter-Server zur Verfügung gestellt wird. Es muss extra lizenziert werden. Weiterhin wird die Bereitstellung eines dedizierten Gigabit-Netzwerkadapters empfohlen. Virtuelle Maschinen werden in der Regel nicht auf den lokalen Festplatten der ESXi-Server abgespeichert, sondern auf dem angeschlossenen Storage im Storage Area Network, oder kurz genannt SAN. Heutzutage werden Server für die virtuelle Infrastruktur in der Regel ohne lokale Festplatte angeschafft. Es sei denn sie verwenden zum Beispiel Fauzan. Was auch mit iSCSI zusammenarbeiten kann. Das Hypervisor-System ESXi passt mit seiner schlanken Größe von knapp 8 Gigabyte problemlos auf einen USB-Stick, beziehungsweise eine SD-Karte. Somit kommt es vor, dass die Server über eine SD-Karte für den Hypervisor verfügen jedoch wie bereits erwähnt, über keinerlei lokale Festplatten. Virtuelle Maschinen werden meistens auf Shared Storage abgelegt. Das heißt, auf Volumes, welche von allen beteiligten ESXi-Servern gesehen werden können. Das ist vor allem sehr wichtig, um Cluster-Funktionen abzubilden. Sei es durch Ausfall des ESXi-Servers oder durch Lastenausgleich. Denn wenn die virtuelle Maschine auf der lokalen Festplatte eines ESXi-Servers gespeichert wäre, kämen Sie im Falle eines Serverausfalls nicht mehr an die virtuelle Maschine heran. Bei einer Konstruktion mit Shared Storage wäre die virtuelle Maschine über andere Laufwege ESXi-Servern zugänglich und könnte von dort neu gestartet werden, wo sie dann ihre Arbeit fortsetzt. Nachdem die Volumes den ESXi-Servern zur Verfügung gestellt worden sind, kann dieser vorhandene Plattenplatz für die Ablage der virtuellen Maschinen verwendet werden. Das Bereitstellen einer virtuellen Festplatte an einer virtuellen Maschine, wird provisionieren genannt. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Verfahren, nämlich Thin und Thick Provisioning. Was verbirgt sich genau dahinter? Zunächst sehen Sie eine Bereitstellung einer Festplatte für eine VM nach dem Verfahren Thick Provisioning. In unserem Beispiel hat ein Kunde eine 20 Gigabyte große Festplatte für seine VM bestellt. Unter Thick Provisioning wird auf dem VMS-Datastore eine virtuelle Platte mit einer tatsächlichen Größe von 20 Gigabyte angelegt. Bei Thin Provisioning werden in unserem Beispiel eine 40- und eine 80 Gigabyte-große Platte bereitgestellt. Jedoch belegen diese nur halbvollen Festplatten auf dem VMS-Datastore auch nur jeweils 20 und 40 Gigabyte Platz. Also warum wertvollen und teuren VMS-Datastore unnötig durch leere oder fast leere virtuelle Festplatten verschwenden? Sie können somit Ihren Datastore überbuchen. Man spricht dann von Überprovisionierung. Doch es ist Vorsicht geboten. Sie müssen in diesem Fall durch proaktives Monitoring die Überprovisionierungsrate und das Belegen der virtuellen Festplatten überwachen. Denn die auf diese Art und Weise provisionierten Platten können bis zu ihrer Obergrenze, wie in diesem Beispiel gezeigt, auf tatsächlich 40 oder 80 Gigabyte anwachsen. Mit vCenter 6.5 wurden einzelne Storage-Aufgaben modifiziert. Einmal die Verbesserung der Snapshotfunktion, dann das Erstellen von Klonen, sowie die Entlastung der ESXi-Server von Storage-Aufgaben. Das führt zur Vermeidung von Performanceproblemen bei Storage-Operationen.

VMware vSphere 6.5 – Grundkurs

Lernen Sie Schritt für Schritt die Installation, Inbetriebnahme und Konfiguration einer virtuellen Infrastruktur mit VMware Vsphere 6.5

2 Std. 32 min (41 Videos)
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