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Meine Rechte und Pflichten in sozialen Netzwerken

Grundlagen des Namensrechts

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Nicht nur Unternehmer, sondern auch Privatleute müssen unter Umständen das Namensrecht Dritter beachten. Hier lernen Sie die Grundlagen.

Transkript

Auch wenn sich bestimmte Bezeichnungen nicht als Marke eintragen lassen, kann es sehr wohl sein, dass sie eine gewisse Schutzwirkung entfalten, nämlich im Rahmen des Namensrechts. Bei Namen von existierenden Unternehmen oder von natürlichen Personen gibt es dieses Namensrecht. Nach der Geburt beziehungsweise mit der Taufe erhält jeder Mensch seinen Namen und damit auch das Recht daran. Das Gleiche gilt im Grunde auch für Pseudonyme oder Künstlernamen sowie auch für Städte, Behörden, Bundesländer und Unternehmen. Außerdem kann auch die Bezeichnung fremder Werke, also Buchtitel, Namen von TV-Shows etc. geschützt sein, nämlich als sogenannter Werktitel. Für Nutzer der Sozialen Medien bedeutet das, egal ob privat oder geschäftsmäßig, dass fremde Namensrechte nicht durch eine rechtswidrige Profil-Bezeichnung verletzt werden dürfen. So sollte zum Beispiel kein Fake-Account unter dem Namen eines berühmten Stars registriert werden. Noch wichtiger ist das Ganze bei Unternehmen, die andere Unternehmensnamen dadurch unrechtmäßig verwenden oder vielleicht sogar blockieren. Bei Verstößen gegen fremde Namensrechte bestehen Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft oder auch Schadensersatz. In den sozialen Medien ist die Gefahr von Namensrechtsverstößen nicht allzu hoch, solange man den eigenen Namen beziehungsweise die eigene Unternehmensbezeichnung als Profilnamen verwendet. Bei mehreren gleichnamigen Nutzern können deren Profile in aller Regel unproblematisch nebeneinander bestehen. Gegebenenfalls wird auch noch mit Hilfe von Zusätzen, wie etwa laufende Nummern, differenziert.

Meine Rechte und Pflichten in sozialen Netzwerken

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1 Std. 10 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.01.2017

Dieses Video-Training berücksichtigt die Rechtslage in Deutschland und an ausgewählten Stellen in Österreich und in der Schweiz bis einschließlich August 2016 und soll für die angesprochenen Rechtsbereiche sensibilisieren und ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen. Eine Einzelfall-bezogene ausführliche Beratung durch einen hierauf spezialisierten Anwalt wird hierdurch nicht ersetzt.

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