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Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Grundlagen der objektorientierten Programmierung

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Der Ansatzpunkt in der objektorientierten Programmierung besteht darin, dass die reale Welt besser abgebildet werden kann als in der prozeduralen Programmierung.

Transkript

Die populärsten Programmiersprachen, die in den letzten 30 Jahren entwickelt wurden, sind allesamt objektorientierte Sprachen. Das Gegenstück dazu sind so genannte prozedurale Sprachen. Hier ist das Programm als eine lange Prozedur geschrieben. Es kann zwar Funktionen und Unterprogramme enthalten, um es modular zu gestalten, aber letztlich ist es ein einziges, langes Stück Code. Aber als die Programme immer größer wurden, wurde es immer schwieriger, sie zu verwalten und zu planen. Und deswegen kamen in den 80er Jahren etwa die objektorientierten Sprachen auf. In einer objektorientierten Sprache wird nun ein großes, langes Programm in kleine, für sich selbstständige Objekte aufgeteilt. Das sieht in etwas so aus wie mehrere Miniprogramme, wobei jedes Objekt einen anderen Teil der Anwendung darstellt. Jedes Objekt enthält seine eigenen Daten und seine eigene Logik und diese Teile, die können auch miteinander kommunizieren. Diese Objekte verkörpern Dinge wie zum Beispiel Mitarbeiter, Bilder, ein Bankkonto, Spielobjekte, Raumschiffe, Asteroiden, Videoabschnitte, Audiodateien, was auch immer in Ihrem Programm existiert. Objektorientierung ist das, was man als Programmier- paradigma bezeichnet. Es ist keine Sprache an sich, sondern eine Menge von Ideen, die von vielen Sprachen unterstützt wird. Gibt es eine Alternative zur objektorientierten Programmierung? Ja und nein. Es gibt andere Ansätze für die Programmierung, das sind prozedurale Sprachen wie einfaches C beispielsweise. Wenn Sie einen Informatikkurs an einer Universität belegen, dann werden Sie vielleicht mit einer logischen Programmiersprache wie Prolog arbeiten oder Sie verwenden funktionale Programmiersprachen wie Haskell. Solche Sprachen sind eher in der akademischen Welt zu finden, und für sehr spezialisierte Anwendungen wie zum Beispiel Computerlinguistik oder so etwas gedacht. Doch wenn Sie Webanwendungen, mobile Apps, Desktopanwendungen oder Spiele entwickeln, dann werden Sie höchstwahrscheinlich objektorientierte Programmiersprachen einsetzen. Letztlich müssen wir für uns also die Frage klären, wenn alles, was wir in diesen Sprachen tun, objektorientiert ist, was genau ist dann eigentlich ein Objekt?

Grundlagen der Programmierung: Objektorientiertes Design

Lernen Sie alle Grundbegriffe und Methoden von objektorientiertem Design kennen und holen Sie sich das Rüstzeug, um bald Ihre eigene Softwareprojekte zu starten.

2 Std. 43 min (45 Videos)
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