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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Grundlagen der Blendmodi

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Ausgehend von einer neuen Ebene erklärt Martin Dörsch in diesem Video die Grundlagen der Blendmodi: Erfahren Sie mehr über die Einstellungen wie Normal, Multiplizieren oder Ineinanderkopieren und lernen Sie, was es dabei mit dem Verlauf oder der Deckkraft auf sich hat.

Transkript

Jetzt möchte ich die Grundlagen der Blendmodi erklären. und zwar mache ich das damit, dass ich mir hier jetzt eine neue Ebene erstelle, diese Ebene 1 und die steht aktuell im Blendmodus normal. Mit einer leeren Ebene, wie Sie jetzt hier erstellt worden ist, zieht man aber nicht. Wirklich viel und deshalb erstelle ich jetzt auf dieser leeren Ebene mit dem Verlaufswerkzeug einen Verlauf von schwarz nach weiß und zwar mit gedrückter Shift-Taste, damit die auch genau von schwarz nach weiß horizontal verläuft. So und jetzt kann ich die verschiedenen Blendmodi einmal hier zeigen. Und zwar kann ich jetzt für diese Ebene-Blendmode auswählen, Arte, wie gesagt, steht auf "normal", das heißt, die Pixel dieser Ebene decken die gesamten Ebenen oder die gesamten Pixel der Ebenen darunter ab. Ich könnte jetzt einfach die Deckkraft reduzieren und jetzt ist dieser Verlauf, also diese Ebene 1 mit dem Verlauf halbtransparent, so mit 83%, ich möchte jetzt aber 100% lassen, weil ich damit jetzt die verschiedenen Blendmodi besser erklären kann. Ich klicke mal da drauf, auf dieses "Mischmodus auswählen" Bedienfeld, und man sieht, es gibt ja so gewisse Gruppen. und das schöne darin ist, das Ganze ist sehr, sehr lang, aber man braucht eigentlich nur eine Handvoll-Blenmodi wirklich keinen. Und zwar normal, wie schon erwähnt, ist einfach die Ebene und alle Pixeln, die drauf sind, liegen deckend über dieser Ebene drüber, also über allen darunter. So und daruter sehen wir jetzt, dass es jetzt eine Gruppe gibt, die hier mit "Abdunkeln" beginnt, "Multiplizieren" und so weiter und die dunkelt im Wesentlichen den Inhalt dieser Ebene beziehungsweise rechnet den Inhalt dieser Ebene mit allen anderen Ebenen so zusammen, dass das Bild dunkler wird. Wenn ich jetzt auf "Multiplizieren" gehe, das ist ein sehr, sehr wichtiger Blendmodus, dann sieht man, dass der schwarze Bereich, also die dunklen Bereiche entsprechend das Bild abdunklen bist komplett schwarz und weist, das ist hier im rechten Bereich gar nicht, das heißt weiße und helle Farben sind eigentlich nicht vorhanden, dunkle Farben dunkeln das Bild ab. Damit man das etwas besser sieht, nehme ich hier mal das Auswahlwerkzeug, markiere hier ungefähr den oberen Bereich bis hier ja zur Hälfte der Augen und mit der "Entfernen" Taste lösche ich einfach hier diesen Pixel-Inhalt. Und jetzt kann ich diese Auswahl mit Command oder Steuerung die wieder aufheben. Ja und das sieht man jetzt eben, dass hier bei diesem Verlauf abgedunkelt wird und das weist, das ist hier, da ist überhaupt keine Änderung. Wenn ich jetzt zu einem anderem Blendmodus gehe, nämlich zu dieser Gruppe hier, die jetzt mit "Aufhellen", also mit dem "heller machen" meines Bildes zu tun hat und ich gehe jetzt auf "Negativ multiplizieren", dann "Negativ multiplizieren" genau das Gegenteil von "Multiplizieren". Schauen wir das einmal an und jetzt sieht man bei "Negativ multiplizieren" werden die hellen Bereiche meines Verlaufes also diese hellen Bereiche sind dazu da, dass das Bild aufgehellt wird und schwarz, das ist hier im linken Bereich, das wird komplett ausgeblendet bei "Negativ multiplizieren". Jetzt gibt es noch andere Blendmodi, die eine Kombination aus diesen beiden sind und zwar sind das hier diese Gruppe, wo Ineinanderkopieren und weiches Licht vor allem die wichtigen Blendmodi sind. Wenn ich jetzt einmal mit weichem Licht starte, ich klicke mal drauf, dann sieht man, dass die dunklen Bereiche des Verlaufs also da, wo ich schwarz drinen hatte, das Bild jetzt abdunkeln. Die hellen Bereiche Bereiche hellen das Bild auf, wenn man hier diesen Unterschied anschaut. Und genau in der Mitte, das musste ungefär hier sein, wo jetzt den Verlauf mit 50% grau eben habe, genau in diesem Bereich wird dieser Verlauf gar nicht. Deshalb sagt man auch diese Blendmodi hier sind kontraststeigernde Blendmodi. Das heißt dunkle Bereiche dunkeln das Bild ab, hellen Bereiche hellen das auf und dadurch wird eben der Kontrast gesteigert. Wenn ich jetzt von "Weichen Licht" auf "Ineinanderkopieren" gehe, dann sieht man, dass hier zusätzlich also einerseits der Effekt wesentlich stärk ist, aber zusätzlich werden auch noch die Farben verändert. Man hat also hier, also einen, ja die Farben werden rütlicher, wo es jetzt in diesem Fall dunkler wird, beziehungsweise auch hier bei diesem T-Shirt oder diesem Hemd, was das auch war, wird das entsprechend intensiver, das war jetzt hierbei weiches Licht, nicht der Fall, da wird wirklich hauptsächlich die Helligkeit verändert, aber nicht so, wie bei Ineinanderkopieren auch noch die Farbintensität, also die Sättigung. Genau, was gibt es dann noch, hier im unteren Bereich also Differenz, Ausschluss, Subtrahieren, Dividieren sind sehr speziell, die braucht man kaum, allerdings ab und zu sind sie ganz praktisch, aber Normalfall brauche ich sie auch wirklich sehr, sehr selten und darunter Farbton, Sättigung, Farbe, Luminanz, dass hat jetzt er mit der Farbe zu tun. Wenn ich da zum Beispiel auf "Farbe" gehe, dann sieht man, dass hier im gesamten unteren Bereich die Farbinformation weg ist. Warum? Weil mein Verlauf keine Sättigungsinformation enthalten hat, beziehungsweise die Sättigungsinformation meines Verlaufes steht auf Null, weil ich ja von schwarz über grau Nachweis gehe. Ich blende mal die darunterliegende Ebene aus, dann sieht man hier den Verlauf besser und bei diesem Verlauf ist einfach keine Farbinformation drinen, beziehungsweise die Sättigung eben auf Null und dadurch wird jetzt bei Farbe weil ich eben keine Sättigung habe, alles auf "schwarz-weiß" gestellt. Das ist hier eben Farbe. Wenn ich jetzt diese Ebene mal ausblende und eine neue Ebene erstelle und beispielsweise die Ebene jetzt mit so einem Pinke fülle, nehmen wir mal das hier der Shortcut dazu ist Shift+Backspace und jetzt kann ich mit der Vordergrundfarbe die Fläche füllen, dann sieht man diese Ebene ist jetzt komplett auf "pink"eingestellt wenn wir jetzt den Blendmodus von normaler Farbe wechsle, dann sieht man, dass hier jetzt dieses Pink über das Bild drübergelegt wird. Und da gibt jetzt auch noch einen spannenden Blendmodus, Farbe, wie gesagt, alles färbt alles entsprechend dieser Farbe um, wenn ich jetzt von Farbe auf "Farbton" wechsle, dann sieht man, dass jetzt Bereiche, die wenig Sättigungsinformation enthalten oder gar keine Sättigungsinformation dass hier diese Farbe gar nicht greift. Um Bereichen, in denen viel Farbe ist, wie zum beispiel hier, da greift es komplett. Also ich blende das einmal aus, da sieht man jetzt hier zum Beispiel unter den Augen ist relativ wenig Sättigung, hier in den Augen ist ein leichter Blauschimmer und in das Braun in der Iris und da greift die Farbe jetzt hier sehr stark, genauso, wie auf den Lippen, im Unterschied dazu, wenn ich von "Farbton" auf "Farbe" wechsle seht man bei Farbe wird alles ungefärbt, egal, ob da ist schon Sättigungsinformation im ursprünglichen Bild wahr oder eben nicht, bei Farbton ist es wirklich so, dass die Farbe nur dort greift, wo ich jetzt auch schon im ursprünglichen Bild Farbinformation, also eine Sättigungsinformation vorliegen hatte. Also im Wesentlichen braucht man sich jetzt nur, also meiner Meinung nach nur folgende Blendmodi merken, Multiplizieren dunkelt ab, Negativ multiplizieren hällt auf, Ineinanderkopieren und Weiches Licht ist für Kontraständerungen zuständig und wenn es um Farbe geht, kann man hier Farbton oder auch Farbe wechseln und so das Bild mit der Farbe, der Ebene einfärben.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Fotografen kennen – von Camera Raw über Auswahlen, Ebenen und Masken bis hin zu Retusche und Filtern.

5 Std. 26 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2017

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