Photoshop CC Grundkurs

Grundlagen

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Durch die Verwendung von Smart-Objekten können bestimmte Bearbeitungsschritte ohne Qualitätsverlust durchgeführt werden. Dazu zählen die Anwendung einiger Filter und Effekte, das Skalieren von Ebenen sowie das Einbetten von Grafikdateien.

Transkript

Smartobjekte sind in Photoshop ein ziemlich weites Feld und sie dienen einer ganzen Fülle von verschiedenen Aufgaben. Grundsätzlich kann man das so zusammenfassen, dass man über Smartobjekte bestimmte Bearbeitungsschritte verlustfrei machen kann. Dazu zählen verschiedene Filter und Effekte, die Skalierung von Ebenen, aber auch das Einbetten von Grafikdateien aus Illustrator oder bspw. das Einbetten von Camera Raw-Dateien. Wir wollen uns zunächst einmal die Basisfunktionalität eines Smartobjekts anschauen und auch gleich klären, wo die Einschränkungen bei Smartobjekten liegen bzw. wie genau diese funktionieren. Eines der bekannten Probleme innerhalb von Photoshop ist ja, dass wenn ich eine Ebene skaliere - ich mache mal einen Doppelklick auf die Hintergrundebene und würde jetzt die Funktion automatisch auswählen, "Auf Ebene stellen" und "Transformations-Steuerung aktivieren". Jetzt kann ich ja diese Ebene sehr, sehr klein rechnen. Seit Photoshop CC kann ich verschiedene Interpolationsarten wählen, z.B. kann ich sagen, ich möchte das Bikupisch automatisch, dann entscheidet er bei Skalierung eben die etwas bessere Funktionalität zu nehmen, das Ganze ein bisschen schärfer abzubilden. Soweit ist das ja auch ganz gut. Das Problem fängt dann an, wenn ich die Ebene mal wieder vergrößere. Dann nämlich muss hier entsprechend interpoliert werden und das Ergebnis ist doch klar zu sehen, dass ich eine Unschärfe in Kauf nehmen muss. Sagen wir jetzt nochmal "Datei", "Zurück zur letzten Version" und bevor wir das Ganze skalieren, wandle ich die Ebene in eine Smartobjekt-Ebene um. Mit einem Rechtsklick auf "Hintergrund" kann ich diese Ebene in ein Smartobjekt konvertieren. Auch jetzt habe ich wieder eine Ebene 0, meine Transformations-Steuerung zeigt mir "Anfasser" und ich kann jetzt hier draufgehen und ich drücke dabei die Umschalttaste, damit ich es nicht aus Versehen unproportional verzerre. Ich skaliere es auf einen Wert von knapp 5,4 Prozent. Auch das bestätige ich diesmal. Gleich danach rufe ich nochmal das Transformieren auf, "Bearbeiten", "Frei transformieren", und wir sehen, er hat sich diesen Wert von 5,4 Prozent gemerkt. Ich kann jetzt die Ebene zurückskalieren bis auf einen Wert, der ursprünglich in 100 Prozent - sozusagen - ohne Qualitätsverluste hinzunehmen. D.h. ich kann jetzt hier eingeben, ich will genau 100 Prozent in der Breite und in der Höhe, das Ganze bestätigen, und mir geht nicht ein Pixel davon verloren. Wenn das so toll ist, warum benutzt man dieses Smartobjekt denn nicht immer? Wo ist der Nachteil? Ganz einfach: In dem Moment, wo ich versuche irgendeinen Pinsel oder ein anderes Werkzeug - wie Kopierstempel oder hier z.B. ein Protokollpinsel - wann immer ich auf dieser Ebene malen möchte, ist die Smartobjekt-Ebene gesperrt. D.h. bestimmte Funktionen kann ich innerhalb dieser Ebene nicht mehr ausführen. Natürlich kann ich eine Ebene dadrüber erzeugen und kann jetzt in die Ebene dadrüber auch wieder stempeln. D.h. ich kann hier hingehen und sagen, es ist mein Muster, das hätte ich jetzt ganz gerne hier irgendwo nochmal hingestempelt. Ich sollte natürlich dann sagen "Alle Ebenen aufnehmen" und gleich die Pinselspitze ein bisschen größer. Auf die Art und Weise kann ich natürlich etwas in eine neue Ebene stempeln. Aber innerhalb der Smartobjekt-Ebene, die ist gesperrt, da kann ich keine Änderung mehr dran vornehmen. Was muss man stattdessen machen? Ganz einfach: Ein Doppelklick auf dieses Ebenen-Symbol - wir kennen dieses Smartobjekt-Symbol. Photoshop sagt mir jetzt, dass sich dieser Teil danach speichern und schließen soll, wenn meine Änderungen durchgeführt sind. Ich bestätige es mit "OK". Wir können hier oben sehen: Ich habe jetzt zwei Dokumente - einmal immer noch die Photoshop-Datei "Skalieren.psd" (so hieß sie vorhin) und dann eine "Ebene0.psp". Das ist jetzt das Smartobjekt und innerhalb des Smartobjekts kann ich sehen, habe ich hier die Hintergrundebene. Ganz praktisch ist, wenn ich mir beides nebeneinander anzeigen lasse. Hier die Fenster anordnen - zwei nebeneinander. Dann sehen wir jetzt hier auf der linken Seite mein Smartobjekt, auf der rechten Seite die Photoshop-Datei. Hier rechts ist alles gesperrt. Hier darf ich nicht, aber, wenn ich in dem Smartobjekt selber bin und eine Änderung mache. Bspw. nehme ich mir meinen Kopierstempel und möchte gerne diese Kratzer rausretuschieren, die wir hier sehen. Vielleicht auch dieses Ding hier. Wenn ich jetzt sage "Datei", "Speichern", dann sehen wir, er überträgt das jetzt hier auf das Original. Also hier auf die Smartobjekt-Ebene, dort habe ich jetzt diese Änderung gemacht. Wir können das Ganze jetzt wieder schließen und später wieder per Doppelklick öffnen und so komme ich wieder in meine Smartobjektebene rein, kann jetzt hier bspw. weiterarbeiten. Ich kann tatsächlich innerhalb des Smartobjekts auch sagen, ich möchte ganz gerne eine Tonwertkorrektur anwenden und die Ebene abdunkeln, hier schließen und speichern und sehe jetzt das zusammengerechnete Ergebnis. Keine Angst! Per Doppelklick hier drauf öffnet sich diese Smartobjektebene, ich habe hier wieder meine Tonwertkorrektur, d.h. ich kann auch mit mehreren Ebenen innerhalb eines Smartobjekts entsprechend arbeiten. Wir haben gesehen, dass man Smartobjekte schonmal verlustfrei skalieren kann, kleiner machen und jederzeit später wieder auf die Originalgröße zurückbringen, aber das Ganze zu dem Preis, dass man auf einer Smartobjektebene nicht mehr arbeiten kann. Ich kann dort keine Pixel mehr verändern, sondern ich muss stattdessen per Doppelklick in die eingebettete Smartobjektdatei reingehen und dort dann meine Korrekturen durchführen.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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