High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Grundlage der Frequenztrennung

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Hier erläutert der Trainer zunächst das herkömmliche Prinzip der Frequenztrennung, bei der auf der oberen Ebene die Struktur, auf der unteren Ebene Farben und Tonwerte separiert werden, um im Anschluss die von ihm favorisierte Variante zu erklären, bei der es genau andersherum aussieht.

Transkript

Nun möchte ich mir eine Frequenztrennung erstellen. Bei einer Frequenztrennung ist es üblicherweise so, dass ich zwei Ebenen habe, zuerst zeichne ich mir eine Ebene weich, habe eine Ebene da darüber und diese Ebene lasse ich über Bildberechnung erstellen anhand der Weichzeichnung darunter und bekomme so eine Struktur. Dadurch habe ich das Bild aufgesplittet, einmal in die Struktur oben und durch die Tonwerte und Farben unten. Genau diese Technik mache ich mir zunutze, aber ich würde sie gerne anders herum verwenden, und zwar würde ich gerne zuerst die Hautstruktur sehen und nicht zuerst die Weichzeichnung. Anhand der Hautstruktur, die ich zuerst sehe, kann ich nämlich festlegen, welches Hautbild ich später haben möchte. Zu diesem Zwecke dupliziere ich mal diese Ebene, bin jetzt hier nur im Gesicht drin, muss natürlich dasselbe nachher auch hier unten mit dem Körper machen. Um non-destruktiv zu arbeiten und flexibel zu sein, habe ich mir aber weiterhin aufgeteilt. Ich könnte auch einfach diese beiden Ordner, die ich hier habe, zusammenreduzieren, dann habe ich nur noch ein Bild und kann dann meine Frequenztrennung auf dieses Bild anwenden, ich möchte aber so flexibel bleiben und trotzdem beide Komponenten noch behalten. Deswegen wende ich jetzt hier den Hochpass an und schaue mir mal hier im Gesicht an, welches Hautbild da entsteht. Bei diesem Punkt muss ich dessen bewusst sein, dass ich jetzt entscheiden kann, welches Hautbild und welche Poren möchte ich später in dem Bild überhaupt sehen. Das darf meiner Meinung nach nicht zu fein sein, sondern kann ruhig etwas gröber sein, dass ich unruhige Stellen in der Haut trotzdem noch erhalte und nicht nur noch diese feinen, kleinen Poren. So, das war vielleicht zu viel, ungefähr so ein Wert von 15 könnte dafür gut sein, der passt auch ganz gut. Ich sehe hier schön die einzelnen kleinen, feinen Poren, habe aber hier auch noch ein etwas gröberes Hautbild drin. Und diesen Wert von 15, den nehme ich jetzt auch dafür. Nun nehme ich mir diese untere Ebene und wende jetzt den Gaußschen Weichzeichner darauf an. Den Gaußschen Weichzeichner wende ich hier genau mit demselben Wert an, wie ich auch den Hochpass verwendet habe, und zwar mit 15. Vorher jedoch wandle ich es hier in ein Smartobjekt um, damit ich diese Weichzeichnung gegebenenfalls später noch mal ändern kann, und habe hier den Gaußschen Weichzeichner, und nehme wie gesagt den selben Wert von 15. So, diese Ebene stelle ich jetzt auf Lineares Licht und habe somit eine Frequenztrennung hinbekommen, die genau anders rum funktioniert, jedoch habe ich jetzt ein Problem, und zwar wird mir diese Ebene hier oben zu hart angezeigt. Man sieht das da hier auch, die Hautporen sind jetzt zu hart geworden, also es passt nicht ganz zum Ausgangsmaterial. Dies passe ich jetzt aber an, indem ich auf den Helligkeit/Kontrast gehe und hier stelle ich Folgendes ein. Früheren Wert verwenden, damit wird ein früherer Photoshop-Algorithmus verwendet, der hier zum Tragen kommt und gebe hier einen Wert von -50 ein. So, jetzt, wende ich den hier mit einer Schnittmaske auf die graue Ebene an und jetzt habe ich perfekt das identische Bild, was ich auch vorher hatte, nur auseinander genommen in Struktur und Tonwerte darunter.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Lernen Sie, wie Sie ein Bild professionell retuschieren, von der Frequenztrennung über die Retusche von Augen und Haaren bis hin zur richtigen Strukturierung der zahlreichen Ebenen.

2 Std. 28 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2017

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