Lightroom Classic CC und Lightroom 6 Grundkurs

Grundeinstellungen für Bilder vornehmen

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Lightroom stellt im Entwickeln-Modul ein Bedienfeld zur Verfügung, um zahlreiche Grundeinstellungen innerhalb eines Bilds anzupassen. Dieses Video bietet einen Überblick über die darin enthaltenen Funktionen.
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Transkript

Dann springen wir einmal ins Entwickeln-Modul von Lightroom und schauen uns an, was man mit seinen Bildern hier machen kann. Im rechten Bereich sieht man einerseits im oberen Eck das Histogramm. Das kann man ausblenden, wenn man etwas mehr Platz haben möchte. Ich lasse es aber jetzt bei mir eingeschaltet. Darunter sind jetzt die Grundeinstellungen, und die werden wir uns jetzt einmal anschauen. Damit ich ein wenig mehr Platz habe, blend ich den Filmstreifen aus, und auch hier im linken Bereich die linke Spalte wird auch ausgeblendet. So! Also, mit was kann man hier jetzt starten? Ganz oben sieht man jetzt bei der Behandlung habe ich die Möglichkeit zwischen Farbe und Schwarzweiß zu wechseln. Ich bleibe aber in diesem Fall jetzt auf Farbe. Der Shortcut dazu ist übrigens die Taste V. Also mit V kann ich zwischen Schwarzweiß und Farbe hin und her wechseln. Darunter sieht man jetzt den Weißabgleich (WA - Weißabgleich). Und hier sieht man jetzt "Wie Aufnahme". Und ich kann da jetzt aber hergehen und zum Beispiel sagen: ich möchte den Weißabgleich automatisch setzen. Und Lightroom stellt den Weißabgleich eben automatisch ein. Und der passt so eigentlich ganz gut. Es gibt aber noch andere Presets, wie man sie auch von der Kamera kennt. Also ich kann hier zum Beispiel auf "Bewölkt" gehen, oder auf "Leuchtstoffröhrenlicht". Und es ändert sich jeweils der Weißabgleich. Wenn ich da aber auf "Automatisch" gehe, wie man hier gesehen hat, hat man eigentlich schon wirklich ein gutes Ergebnis. Wenn ich den Weißabgleich setzen möchte, gibt es hier das Weißabgleichsauswahlwerkzeug, Shortcut W. Und mit dieser Pipette muss ich jetzt auf eine neutrale Stelle gehen. Und da ist es wichtig, dass es keine komplett weiße Fläche ist, so wie hier jetzt im Hintergrund, sondern es soll einfach nur eine neutrale Fläche sein. Ich mach da wieder rückgängig. Im besten Fall hat man dazu so einen ColorChecker, wie ich ihn hier habe. Ich tu da mal ein. Und hier sieht man jetzt auf diesem ColorChecker, dass ich verschiedene Flächen habe, mit denen ich arbeiten kann. Damit das jetzt nicht ganz so groß ist, öffne ich einmal hier im rechten Bereich nicht 3:1, sondern 1:3. Genau, das ist besser. Blende den Navigator und die linke Seite wieder aus. So, und hier sieht man jetzt eben den ColorChecker. Diesen verwende ich eigentlich wirklich regelmäßig zum Fotografieren. Und jetzt kann ich die Weißabgleichs-Pipette nehmen und hier auf eine der neutralen Farben gehen. Das ist also hier dieser Graukeil. Genauso wie dieser Graukeil auf dieser Seite. Für den Weißabgleich muss es jetzt nämlich keine weiße Fläche sein, sondern es muss einfach nur eine neutrale Fläche sein. Also eine Fläche, in der alle drei Bereiche, also hier RGB, gleichmäßig vorhanden sind. Denn wenn ich dann einen Farbstich habe, so wie in diesem Fall einen leichten Farbstich im Gelb- und im Blaubereich, dann wird jetzt dieser Farbstich rausgerechnet, wenn ich jetzt draufklicke. Das mache ich einmal. Jetzt habe ich draufgeklickt, man sieht jetzt, es hat sich ein wenig der Weißabgleich verschoben. Und ich habe den Weißabgleich da jetzt entsprechend angepasst. Wenn ich jetzt die Pipette anpassen möchte, also den Bereich, der jetzt von der Weißabgleichs-Pipette genommen wird, dann kann ich hier mit dem Maßstab den Bereich, also die Menge der PixelSteuern, die jetzt für den Weißabgleich herangezogen werden. Das kann ich übrigens auch über das Scrollrad auf der Maus oder auf dem Touchpad machen, und einfach scrollen. Dann kann ich den Maßstab verändern. Wenn ich die Lupe nicht sehen möchte, kann ich die hier im unteren Bereich ausblenden. Aber ich sage einfach okay, ich nehme hier den Weißabgleich. Und jetzt ist der Weißabgleich eingestellt worden. Ich kann den natürlich jederzeit noch anpassen, also wärmer oder kühler einstellen. Und ich kann noch die Tönung Richtung grün, bzw. violett verschieben. Aber im Endeffekt, wenn ich schon ein Target habe, also hier diesen ColorChecker, kann ich da einfach draufklicken. Wenn ich da jetzt den Weißabgleich eingestellt habe, kann ich den natürlich kopieren: Command + Shift + C Ich sage: "Nichts auswählen", nur den "Weißabgleich", Drücke hier auf "Kopieren", wechsle zum anderen Bild, und füge hier den Weißabgleich mittels Command + Shift + V ein, und habe hier den Weißabgleich eben vorgenommen. Falls ich den Weißabgleich noch anpassen möchte, weil er mir nicht so gut gefällt, kann ich jederzeit hier noch reingehen, und an diesen Reglern herumdrehen, und sagen: na gut, vielleicht möchte ich das so haben. Da kann ich übrigens auch mit den Cursor-Tasten nach rauf- oder runtergehen, und so den Weißabgleich verstellen. Übrigens, solange ich die Weißabgleichs-Pipette habe, kann ich auch nach oben und nach unten gehen, um die Temperatur zu verstellen, und nach links bzw. nach rechts, um die Tönung anzupassen. Also sehr sehr praktisch. Was kann man jetzt noch machen? Hier in den Grundeinstellungen darunter gibt es jetzt die Einstellungen zu Helligkeit. Also diese Gruppe ist jetzt für die Helligkeit, für die Tonwerte zuständig. Das heißt, ich kann den gesamten Bereich einfach heller oder dunkler machen, indem ich diesen Regler bewege. Wenn ich einen Regler zurücksetzen möchte auf das Ursprüngliche, kann ich einen Doppelklick auf den Regler machen, und die Reglerposition springt wieder auf die ursprüngliche Position zurück. Wenn ich jetzt den Kontrast nach rechts ziehe, werden helle Bereiche heller und dunkle Bereiche dunkler. Also ich erhalte mehr Kontrast. Und wenn ich nach links fahre, ist das genau das Gegenteil: dunkle Bereiche werden aufgehellt, helle Bereiche werden abgedunkelt. Eine weitere Möglichkeit zum Zurücksetzen ist übrigens auf den Namen einen Doppelklick zu machen. Doppelklick auf Kontrast und dieser Regler ist wieder zurückgesetzt. Darunter haben wir jetzt die Lichter, die Tiefen, Weiß und Schwarz. Und wenn man aufs Histogramm schaut, während ich jetzt durchfahre, dann sieht man, wie jetzt ein leichter Bereich hier mir so grau aufgehellt wird. Und das ist genau der Bereich, auf den jetzt diese Regler wirken, oder hauptsächlich wirken. Das heißt, wenn ich hier den hellen Bereich vom Histogramm verändern möchte, dann nehm ich einfach die Lichter und kann jetzt so die hellen Bereiche etwas dunkler gestalten. Wenn ich jetzt die ganz hellen Bereiche dunkler haben will, dann kann ich Weiß nehmen und nach links ziehen. Wenn ich jetzt die schwarzen Bereiche heller haben will, kann ich Schwarz nach recht ziehen. Wenn es dunkler sein soll, dann hier Schwarz nach links ziehen. Wenn ich jetzt die Tiefen aufhellen will, kann ich die auch nach rechts ziehen. Wenn ich jetzt so eine gesamte Gruppe, eben die Tonwerte, zurücksetzen möchte, mache ich einfach einen Doppelklick auf Tonwert, also auf den Gruppennamen, und die Reglerpositionen werden wieder auf die Standard-Position zurückgesetzt. Spannend ist, dass ich diese Werte auch über das Histogramm direkt steuern kann. Das heißt, wenn ich da jetzt über das Histogramm drüberfahre, sieht man, wie jetzt hier im linken Bereich, wo jetzt die ISO steht, die Bereiche hervorgehoben werden. Hier ist jetzt die Belichtung. Und wenn ich klick und nach rechts fahre, beweg ich jetzt den Belichtungsregler. Wenn ich jetzt die Tiefen heller haben will, kann ich die nach rechts ziehen. Wenn ich jetzt Schwarz dunkler haben will, kann da nach links fahren. Wenn ich jetzt Weiß heller haben will, kann ich da nach rechts fahren. Und wenn ich die Lichter dunkler haben will, kann ich da nach links fahren. Und so kann ich auch die Helligkeit, also die Tonwerte einstellen. Also, es gibt da verschiedenste Möglichkeiten, wie ich meine Tonwerte anpassen kann. Wenn ich das Ganze ein wenig technischer haben möchte, kann ich die Regler mit gedrückter Alt-Taste bewegen. Also Alt-Klick, zum Beispiel, hier auf Weiß, und wenn ich da nach rechts fahre, dann sieht man die Bereiche, die hier jetzt so auszureißen anfangen, sind 100% weiß. Wenn ich nach links fahre, sieht man, okay hier habe ich keine Bilder oder Bildstellen, die 100% weiß sind. Alt auf Schwarz, genau das Gleiche. Also war es am Anfang - alles weiß. Und jetzt sieht man hier im unteren Bereich wird schwarz. Das heißt, hier habe ich komplett schwarze Stellen. Und wenn ich da weiter nach links fahre, sieht man, dass jetzt meine dunklen Bereiche komplett absaufen. Also sie werden einfach schwarz. Ich setze das mit einem Doppelklick wieder zurück, und fahre dann nur leicht nach links. Genau das Gleiche auch bei den Tiefen. Da kann ich das auch noch steuern, bzw. beurteilen. Und auch bei den Lichtern. Also das war die Alt-Taste, um zu sehen, welche Bereiche hier jetzt entweder ausreißen, das heißt, die werden zu hell, oder absaufen, das heißt, sie werden zu dunkel. Das war einmal ein erster Blick über die wichtigsten Einstellungen zum Weißabgleich und zum Tonwert in den Grundeinstellungen im Entwickeln-Modul.

Lightroom Classic CC und Lightroom 6 Grundkurs

Lernen Sie den Bildoptimierungs-Workflow mit Lightroom CC / Lightroom 6 kennen - vom Import über die Entwicklung bis hin zur Ausgabe Ihrer Fotos als Buch, auf Papier oder im Web.

8 Std. 13 min (85 Videos)
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