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Fotorezepte: Das perfekte Arrangement

Grundaufbau: Teller, Tomaten, Lauch und Pfeffer

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Mit diesem Video treten Sie in die eigentliche Phase der Bildgestaltung ein: Anordnung, Ausleuchtung, Ausschnitt. Entscheidend ist für Eberhard Schuy dabei unter anderem die laufende Kontrolle auf dem Monitor.
08:17

Transkript

Und so kommen wir Stück und Stück unserem späteren Bild näher. Und jetzt kommt für mich wirklich immer so der spannendste Moment, weil jetzt wirklich das Foto festgelegt wird. Also, wir haben den Untergrund, wir haben die Teller, wir haben unsere eigen... unseren eigentlichen Motiv. Wir haben das soweit geschnitten, wir wissen wie wir damit umgehen müssen. Und jetzt geht es wirklich darum das Bild zu gestalten. Das heißt, ich werde als Erstes mal meinen Teller so ins Format legen, wie ich ihn mir gut vorstellen könnte, und damit so die Grundfläche für meinen Aufbau im Prinzip festlegen, weil das wird ja auf dem Teller stattfinden. So, dazu stelle ich das mal hier so ein bisschen ein. Und auch das kontrolliere ich wirklich immer am Monitor. Und da können wir jetzt ruhig ein bisschen kleiner gehen, so. Und da sieht man schon wie ich es aufgelegt habe und wie es so das... ja so sein soll, wie ich das haben möchte, nämlich, dass ich da eben keine Parallelen schaffe. Also, ich könnte den Teller ja auch fast parallel zu den Außenkanten legen. Das tue ich nicht. Der soll ruhig so ein bisschen schräg sein. Und hier unten diese Rundung im Teller, die finde ich, macht eine sehr schöne Einfügung. Das kann ich wirklich so lassen, da muss auch überhaupt nichts passieren. Ich würde jetzt hier ein klein wenig heller belichten. Also, ich bin jetzt bei Blende L, bei Blende 13 und gehe mal auf Blende 11, damit man es besser sieht. Hier im Video gehe ich auf Blende 10. Und schon das macht es aus, dass das Bild deutlich freundlicher wird. Gut, so, da sieht man es. Und wir sehen wie schön der helle Hintergrund unser Porzellan auch betont, dass wir eine Rundung haben. Also, wir haben schon Material, wir haben eine Optik im Bild, ohne dass wir irgendetwas getan haben. Und jetzt können wir anfangen hierauf wirklich aufzubauen. Das Licht sehe ich, dass es im Prinzip stimmt, denn wenn wir hier hinten mal auf die hinteren Ecken schauen, dann sieht man hier auch schon, dass es da ein bisschen ausfrisst. Das liegt A, an meiner Blende. Mit Blende 10 oder 11 werde ich nicht eine so große Schärfentiefe haben, dass das für den ganzen Teller reicht. Und zum zweiten, kommt es ein bisschen durch das Gegenlicht, dass das hier hinten ein bisschen heller wird. Finde ich aber gar nicht schlecht. Wir werden das gleich sehen, wenn die ersten Tomaten drauf liegen. Und jetzt nehme ich mir einfach mal eins zwei meiner schönen angeschnittenen und lege da mal eine hin und baue mal so ein Arrangement auf von drei Tomaten. Das ist immer ein bisschen trickig, dass die wirklich so liegen bleiben. Und vielleicht lege ich noch eine kleinere dazu, die auch da noch daneben liegt. So, erstmal als grobe Fläche, wo eventuell die Tomaten sich befinden könnten im Bild. Und ja, da sehen wir das schon, dass die rechte... nehme ich nochmal weg, die ist mir zu angeschnitten. Und dann... Ja, sehe ich eigentlich schon, dass das Ganze nach links müsste, dass es jetzt sehr zentral aufgebaut ist. Und ich lege immer noch nicht fest, wie die später liegen werden. Ich lege nur die Flächen fest, wo sie etwa liegen, nicht wie sie liegen. Da rücke ich jetzt mal deutlich näher nach links an die Kante, dass sie nicht so weit rauskommt. Da wird es schon viel besser. Die fordere ich jetzt noch was, etwas nach hinten und dann lasse es erstmal damit gut sein, weil ich will mich noch gar nicht in Details verstricken. Ich will wirklich nur Flächen definieren. Das finde ich ganz schön, das ist jetzt ein bisschen so diagonal. Aber in dem Moment, wo ich jetzt Lauch dazulege, wird das plötzlich ganz anders. Also, in jedem Fall möchte ich, das habe ich hier schon gesehen, dass wir eine Verbindung haben zwischen Tomate und Lauch. Aus dem Grund lege ich jetzt hier mal so ein Lauchstück dahinter und ja, lege hier mal eins, zwei, drei davor. Und dann schauen wir nochmal. Man sieht schon, dass das sich plötzlich ergänzt. Löse mal meine Reihe auf, um die Flächen noch klarer zu definieren. Wunderbar und noch weiter definiert, nur die rote Fläche vorne links im Bild. Da will ich sie später haben. Ok, da könnte man jetzt viele Fotos machen. Das ist aber eigentlich schon der nächste Step. Ich weiß, dass ich damit hinkomme mit dem Lauch, indem ich hier oben ruhig noch ein bisschen was dazulege und da so meine grüne Fläche habe. Und jetzt sieht man, dass das hinten aufläuft, dass ich mit Vordergrund, Hintergrund spiele. Und das will ich nicht so klar trennen. Und da gibt es einen ganz einfachen Trick, indem ich den Vordergrund im Hintergrund nochmal andeute. Also, wirklich da eine Tomate reinlege, die nur ein Hauch zu sehen ist. Die darf hinten sehr unscharf, sehr angeschnitten kommen. Und damit hebe ich diese Trennung auf Vordergrund Tomaten, Hintergrund Lauch. Und jetzt kommt da plötzlich nur noch mal ein bisschen was rotes rein. Und schon ist diese Zweiteilung des Bildes eigentlich aufgehoben. Das im Groben würde schon so funktionieren. Aber wir haben ja auch noch auf der rechten Seite ein bisschen Platz für ja unser Pfeffer. Und da bin ich jetzt wirklich relativ frei. Das darf nur nicht zu viel werden. Also, das Aufräumen würde wieder das Ganze schwierig machen. Das lasse ich erstmal so, rücke ein Paar Bröckchen. Ein bisschen Lauch dazu, bisschen Pfeffer dazu. Dann sieht man wie das rechts rausläuft. Super. Und jetzt habe ich noch ein bisschen von diesen Tomatenkrispen hier. Das muss gar nicht, das ist fast schon... Also, wenn ich so etwas sehe, das ist fast schon zu schön. Das ja, würde ich so nicht ins Bild einbauen. Aus dem Grund nehme ich da wirklich eins, zwei, die ich mir auch ein bisschen kaputt mache, um das so ein bisschen, ein bisschen natürlicher zu haben. Und das muss auch gar nicht überall hier diese, diese Sternchenblätter haben. Und lege da mal eins da hinten auch rein. Und jetzt schaue ich mal, ob das schon drauf ist. Wunderbar. Und jetzt sehe ich wirklich, wie meine Bildaufteilung auf dem Teller funktioniert. Vordergrund, Hintergrund, Dinge, die die Tomaten, das ist das Hauptthema, präsentieren. Das was ich immer gerne vergesse dabei, ist scharf zu stellen. Jetzt mache ich das Foto nochmal scharf, wobei es eher ablenkt, wenn ich nur Bereiche definiere. Und jetzt sieht man, wenn die gleich noch richtig liegt, dass es im Prinzip so funktioniert. Es ist ein bisschen viel Lauch, der Pfeffer ist ein bisschen zu wenig. Aber das sind Details. Die werden jetzt erst im nächsten Step gemacht, nachdem ich weiß: Ok, so funktioniert mein Bild von der groben Flächenaufteilung. Und im nächsten Step kommen jetzt die Feinheiten.

Fotorezepte: Das perfekte Arrangement

Lernen Sie, wie man Food-Aufnahmen perfekt inszeniert und fotografiert. Die scheinbare Zufälligkeit und das exakt geplante Arrangement führen zur gelungenen Aufnahme.

1 Std. 15 min (13 Videos)
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