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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

Größe einer virtuellen Festplatte ändern

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Die Größe eine virtuellen Festplatte ist nicht statisch und unveränderlich. Sie können diese jederzeit an Ihre individuellen Anforderungen anpassen und vergrößern oder auch verkleinern.
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Transkript

Die Größe anpassen einer virtuellen Festplatte, ist der Fokus in diesem Video. Ich möchte die Festplatte vom Server "demo200" anpassen. Dass kann ich auf verschiedene Wege durchführen. Beispielsweise mit einem Rechtsklick wähle ich "Einstellungen", dann navigiere ich zur "Festplatte", und hier habe ich die Möglichkeit, die Festplatte zu bearbeiten. Der Pfad wird indirekt angezeigt, jetzt grau hinterlegt, und ich habe nun die Möglichkeit, auf die Schaltfläche "Weiter" zu klicken, um eine Aktion auszuwählen. Zum Beispiel "Komprimieren". Diese Option dient zum Verringern der Dateigröße einer virtuellen Festplatte. Oder ich kann "Erweitern" auswählen. Diese Option dient zum Erweitern der Kapazität. "Konvertieren" würde auch zur Verfügung stehen. Zum Beispiel konvertieren von VHD- in eine VHDX-Datei. Was aber ganz wichtig ist, wenn Sie entweder die Aktion "Komprimieren" ausgewählt haben oder "Erweitern", dann müssen Sie in der virtuellen Maschine die Datenträgerverwaltung starten, und dann den Datenträger fertig konfigurieren. Wir haben also eine erste Möglichkeit gesehen, um eine virtuelle Festplatte zu bearbeiten. Ich wähle "Abbrechen", nochmals "Abbrechen". Ich kann auch direkt die Datenträgerverwaltung aufrufen. Über das Aktionsfeld "Datenträger bearbeiten", es wird der Assistent gestartet, ich wähle "Weiter", und jetzt muss ich einfach zur virtuellen Festplatte navigieren mit "Durchsuchen", dann wähle ich "dieser PC" aus, das "Volume (E:)","demo200", "Virtual Hard Disks", und ich wähle hier die "demo200.vhdx" Datei aus, "Öffnen", und jetzt kann ich ebenfalls wieder eine Aktion auswählen. Diese Optionen stehen zur Verfügung, weil das System ausgeschaltet ist. Bei einem Server, der in Betrieb ist, haben wir nicht so viele Möglichkeiten, um die Festplatte zu bearbeiten. Ich wähle Rechtsklick, dann "Einstellungen", und jetzt navigiere ich zur "Festplatte", und ich wähle "Bearbeiten". Der Pfad ist direkt angegeben, ich wähle "Weiter". Und jetzt habe ich die Möglichkeit, diese Festplatte zu erweitern. "Komprimieren" steht nicht zur Verfügung, weil ich müsste zuerst beispielsweise die Defragmentierung starten, damit sämtliche Blöcke wieder zusammengefasst werden, weil erst dann kann ich hier die Komprimierung auswählen. Also, wenn eine Maschine gestartet ist, stehen nicht so viele Optionen zur Verfügung. Wenn die Maschine produktiv im Einsatz ist und auf der virtuellen Festplatte, also im Betriebssystem viele Dateien verstreut, verteilt wurden, dann können Sie direkt nicht komprimieren. Sie müssen zuerst in der virtuellen Maschine den Festplattenplatz wieder zusammenfassen mit der Defragmentierung, dann haben Sie die Möglichkeit hier, die "Komprimierung" auszuwählen. Also ganz wichtig, Sie müssen schauen, ist das System ausgeschaltet, welche Optionen stehen dann zur Verfügung? Ist das System in Betrieb? Stehen nicht immer alle Aktionen zur Verfügung. Wir haben aber die Möglichkeit, auch die virtuelle Festplatte in der PowerShell zu konfigurieren. Dazu habe ich einige Commandlets vorbereitet. Wenn Sie die Festplatte optimieren wollen, mit "Optimize-VHD" mit dem Schalter "-Path". Hier setzen Sie den Pfad zu der VHDX-Datei ein. Mit dem Schalter "-Mode" und "Full" können Sie eine Optimierung durchführen. Aber Achtung! Wenn Sie den Mode "Full" einsetzen, dann müssen Sie zwingend diese virtuelle Disk im sogenannten "ReadOnly" Modus mounten. Hier habe ich das Commandlet aufgelistet. Ganz wichtig, dass Sie den Schalter "-ReadOnly" einsetzen. Weil beim Optimieren im Modus "Full" kann es sein, dass das Dateisystem der virtuellen Maschine defekt gehen kann, wenn Sie die virtuelle Festplatte nicht "ReadOnly" eingebunden haben. Darum ist es ganz wichtig, wenn Sie das Commandlet "Optimize-VHD" einsetzen, mit dem Mode "Full" müssen Sie die virtuelle Festplatte mit "ReadOnly" einbinden. Wir haben die Möglichkeit, eine Festplatte zu konvertieren mit "Convert-VHD". Mit "-Path" geben wir den Weg zu der VHD-Datei an, beispielsweise "server1.vhd". Dann der "DestinationPath" wäre hier "c:\disks", dann "Server1.vhdx". Ich möchte also diese VHD-Datei konvertieren in eine VHDX-Datei, und diese soll dynamisch sein. Mit "Resize-VHD" habe ich die Möglichkeit, eine Disk in der Größe anzupassen. Ebenfalls mit dem Pfad "-Path", dann zur eigentlichen Disk, und beispielsweise SizeBytes, sie soll nun 500 GB sein. Zudem habe ich die Möglichkeit, eine Disk wieder zusammenzuführen. Mit "Merge-VHD". Hier ist diese "child"-Disk, und hier ist die übergeordnete Disk. Ich möchte also diese "child.vhdx" Datei wieder zusammenführen mit der "parent.vhdx" Datei. Damit wir schlussendlich wieder nur eine virtuelle Festplatte haben. Sie haben also gesehen, es stehen uns verschiedene Wege zur Verfügung, um die Größe einer virtuellen Festplatte anzupassen.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

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3 Std. 44 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.06.2017

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