Grundlagen der Gestaltung: Layout

Graustufen

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Nicht nur Farbbilder taugen für interessante Layout-Effekte. Die zeitlose Gestaltung eines Layouts gelingt ebenso mit Graustufen.
08:35

Transkript

Nicht nur mit Farbbildern können in InDesgin interessante Effekte im Layout erzeugt werden, sondern auch mit Graustufenbildern. Dafür platziere ich mir auf dieser Seite, die hier ein bisschen experimenteller und freier gestaltet ist, ein neues Layout-Bild. Zum Beispiel unter Menü Datei Platzieren und suche mir eine vorbereitete Graustufen-Datei aus. Das heißt, dass ist eigentlich nur die Grauenstufe-Variante eines normalen Farbbildes. Wie man überhaupt zu einer Grauenstufe-Datei kommt, zeige ich Ihnen gleich mal kurz in Photoshop. Zunächst platziere ich mir das Bild hier ins Layout und natürlich gucken wir auch hier im Menü Objekt, dass das Ganze angepasst wird. Also, dass der Inhalt den Rahmen ausfüllt. Proportional füllen von der Mitte ausgehend. Und dann sitzt das Bild schon einmal in der richtigen Platzierung. Jetzt muss ich nur noch mit gedrückter Shift-Taste das Bild hier verschieben, sodass es im Layout wunderbar reinpasst. Vielleicht sogar ganz bewusst ein bisschen angeschnitten nach rechts, sodass hier der Bogen über den Hals, Ohr und Haar hier direkt an der Seitenkante entlang läuft. Das Ganze hat natürlich ungemein Dynamik nach links, damit hier diese fette Überschrift dadurch betont wird. Wir haben ja natürlich zunächst erstmal einen schönen bunt und unbunt Kontrast. Also das Grauenstufenbild akzentuiert natürlich dann die Überschrift. Aber wie kommen wir zu einer Grauenstufenbild? Dazu zunächst gehe ich hier ins Original in Photoshop. Da haben nämlich hier unsere Datei. Und diese Grauenstufen-Datei ist eigentlich keine Grauenstufen-Datei es ist nämlich eine ganz normale Farbbild. Und da haben wir nur eine Einstellebene drübergelegt. Und das geht folgendermaßen: Ich nehme hier in Photoshop zum Beispiel einfach eine Funktion. Das ist eine Korrektur Schwarzweiß und mit Hilfe dieser Korrektur kann ich Vorgaben wählen, wie eine Schwarzweiß-Umwandlung passiert. Die Schwarzweiß-Umwandlung sagt also, Farbe wird in Grauenstufen umgewandelt und zwar heller oder dunkler. Dies kann ich hier beeinflussen mit Vorgaben zum Beispiel mit einem Grünfilter, damit das Bild schön ausgewogen und die Hauttöne schön hell und weich erscheinen. Also speichere ich diese Variante, so wie sie ist und dann kann ich zurückkehren zu InDesign und dort erscheint das Bild im Layout. Aber mit einer solchen Graustufendatei lässt sich natürlich noch mehr machen. Dazu muss ich allerdings diese Datei in Photoshop einmal also als TIF-Datei oder als Photoshop-Datei auch speichern. Allerdings muss ich jetzt wirklich eine Graustufendatei umwandeln. Dazu muss ich hier diese ganzen Sachen erstmal auf eine Ebene reduzieren. Das muss also wirklich umgerechnet werden. Und hinterher sage ich, das Ganze ist ein Gaustufenbild. Ich lösche also die Farbinformationen und dann speichere ich das Ganze unter einem neuen Format und ich sage, _GRAU ist meine neue Datei. Nun kann ich das natürlich hier in die Layout-Datei platzieren bzw. tauschen. Diese Graudatei habe ich jetzt hier liegen. Die platziere ich hier einfach rein. Und man sieht hier mischt sich schon etwas. Es wird plötzlich dunkler. Warum? Weil der Rahmen an sich auch eine Farbigkeit hat. Hat der Rahmen keine Farbe, so sieht das Bild ganz normal aus. Ich kann also mit der Hintergrundfarbe bereits die Helligkeit des Bildes beeinflussen. Ich kann ein sehr dunkles oder düsteres Bild durch die Hintergrundfarbe des Rahmens schon erscheinen lassen, ohne dass hier Photoshop zum Einsatz kommt. Zudem gibt es natürlich auch die Möglichkeit mit Farbe zu arbeiten. Das heißt, ich kann hier ganz bewusst Farbtöne einsetzen, um das Bild einzufärben. Hier mehr oder weniger gut gelungen. Also hier würde ich eher bei Grautönen das Ganze belassen. Aber Graustufen können noch in anderer Form produziert werden. Dafür dupliziere ich mir einfach diese Seite und sage, an dieser Stelle wähle ich hier zunächst gar keine Füllung, der Rahmen hat also keine Füllung, das Bild ist hier platziert und ich benutze ein weiteres alternatives Format nämlich dieses hier, eine so genannte Strichgrafik. Eine Strichgrafik ist also eine konkrete Trennung in Weiß und Schwarz. Es gibt also kein Grau in den Moment. Diese Strichgrafik ist natürlich auch wieder in Photoshop produziert. Wir gucken ganz kurz rein, damit Sie sich vorstellen können, wie das überhaupt funktioniert. Das ist hier eine Vorbereitung und zwar haben wir hier zunächst einmal diese Datei mit einem entsprechenden Smartfilter bearbeitet in den Tiefen und Lichtern. Dann gibt es entsprechende Helligkeitskorrekturen und hinterher wird daraus einfach ein Schwellenwert umgewandelt. Dieser Schwellenwert, der sitzt so, dass ich dann hinterher die Helligkeit genau einstellen kann, wie hell oder wie dunkel soll das Ganze passieren. Hier ist also das Bild auch wieder nur eine solche farbige Datei, die einfach in Photoshop umgewandelt ist. Wenn ich damit in InDesign allerdings etwas machen will, so kann ich wiederum hier die ganzen Ebenen zusammenfügen, zum Beispiel Ebenen Auf eine Eben reduzieren das Ganze auf Eine Hintergrundebene berechnen und hinterher wähle ich Modus Graustufen, hier lösche also die Farbinformation und als nächstes wandele ich das Ganze in ein so genanntes Beatmap um. Beatmap heißt also wirklich ein reines schwarzweiß Bild. Somit habe ich jetzt wirklich nur noch schwarze und weiße Pixel. Das kann man auch ganz genau sehen, wenn man ein bisschen genauer reinzoomt. Es sieht auch wirklich sehr interessant aus von den Effekten. Und hinterher speichern wir uns das Ganze ab und sagen, das ist tatsächlich unsere Strichgrafik ich nenne das Ganze mal Strich2. So wir gehen wieder zu InDesign zurück. Ich möchte mit dieser Grafik noch einiges anstellen. Ich nehme dazu hier diese Strichgrafik Strich2, wähle das hier im Layout. Man sieht, es sieht auch gleich insgesamt etwas schicker aus. Von der Auflösung her wirkt das Ganze gleich ein bisschen besser. Und ich kann natürlich mit diesem Rahmen etwas tun. Und das werde ich jetzt auch gleich machen. Und zwar werde ich hier diesen Rahmen einfärben. Mit dem Layout können wir folgendes tun in InDesign mit Strichgrafiken und zwar die Farbe Schwarz können wir ersetzen und wir können Hintergrund nutzen. Dafür nutze ich den Rahmen und wenn ich den Hintergrund zum Beispiel knall orange habe will, so kann ich das hier einstellen. Oder hellblau. Und nun kann ich die Vordergrundfarbe also das Schwarz wählen. Dazu klicke ich einfach mit dem schwarzen Pfeil hier in das Bild und anstelle von Schwarz benutze ich jetzt zum Beispiel dieses knall Orange Oder eine andere Farbe. Ich kann sogar das Bild dadurch invertieren, wenn ich möchte. Oder in Graustufen. Sie sehen also, es gibt viele Möglichkeiten hier mit der Farbe konkret zu arbeiten. Ich kann natürlich auch eine neue Farbe anmischen. Und dabei das Bild auch gleich einfärben. Zum Beispiel im RGB-Modus. Und dann habe ich hier zum Beispiel Farben, die wir hier ganz genau einstellen können. Zum Beispiel ein etwas dunklere Farbe. Und damit habe ich hier zum Beispiel ein Blau in Blau. Das heißt, das ist mehr monochrom angelegt. Ein dunkel Blau mit einem anderen hellen Blauton zusammenkombiniert. Das Ganze wirkt sehr schnell sehr poppig und es basiert einfach auf einer simplen Farbfotografie. Sie sehen also mit InDesign und Phtoshop im Zusammenspiel, kann man eine ganze Menge machen, wenn man beachtet, was für Dateiformate man hat. Ein reines Graustufenbild lässt sich einfärben und eine Strichgrafik kann hier sogar in unterschiedlichen Farben eingefärbt werden. Beachten Sie einfach mal bei Ihre Layoutprojekten, ob sich das vielleicht hier einmal anbietet, um etwas interessantere Bilder darzustellen.

Grundlagen der Gestaltung: Layout

Erfahren Sie am praktischen Beispiel, wie Sie das Layout von Magazinen, Zeitungen, Websites und weiteren Medien optimal gestalten und so zu professionellen Ergebnissen gelangen.

3 Std. 56 min (50 Videos)
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