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Grafische Effekte mit den 3D-Optionen in Photoshop

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Die 3D Funktionen in Photoshop eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Sie können damit nicht nur aus dem Internet geladene Modelle beleuchten und rendern, sondern auch grafische Effekte kreieren. Ich zeige Ihnen hier mal ein Beispiel dafür. Ja, die 3D Funktionen in Photoshop, die sind ja eine ganz nette Geschichte. Da können Sie also 3D Modelle, die Sie aus dem Internet geladen haben, ganz einfach rendern lassen. Sie können die bemalen, Sie können denen Texturen geben und so weiter. Aber Sie können diese auch benutzen, um grafische Effekte zu erzeugen, zum Beispiel so etwas wie hier im Bild. Und ja, wozu kann man das gebrauchen? Na, falls Sie vielleicht ein Fan des Films Prometheus sind, da kennen Sie vielleicht die Szene mit diesem Steuerraum bei den Aliens, wo dann diese Erdkugel und die Planeten herumschweben. Und ja so etwas hier könnte die Grundlage sein, so einen Effekt zu erzeugen. Also diese Kugel hier mit den vielen kleinen Pünktchen und so etwas erstellen Sie in Photoshop sehr sehr einfach mit den 3D Funktionen. Und wie das geht, das zeige ich Ihnen jetzt einfach mal und zunächst brauchen wir mal eine neue leere Datei, also Command und N. Wir nehmen hier mal eine Größe von 1000 mal 1000 Pixeln, Okay. Und als Hintergrund nehme ich einen schwarz-weiß Verlauf. Nehme also hier das Verlaufswerkzeug und ziehe mal einen Verlauf auf. Ja, so ungefähr. Und jetzt brauchen wir natürlich noch eine Kugel und einen Würfel. Und dafür brauchen wir zunächst mal eine neue Ebene. Die fülle ich mit weiß oder mit schwarz. Das ist in diesem Fall egal, weil wir die Anzeige der 3D Objekte später umstellen werden und dann wechsle ich hier in den 3D Bereich. Und hier haben Sie jetzt die Möglichkeit, aus dieser Ebene ein 3D Objekt zu erzeugen. Zum Beispiel ein Mash aus Vorgabe und zwar in diesem Fall eine Kugel. So und wenn ich jetzt auf "Erstellen" klicke, Sie können das Ganze auch hier oben über das 3D Menu erreichen, dann werde ich gefragt, ob ich wirklich eine 3D Ebene erstellen möchte und ob ich zum 3D Arbeitsbereich wechseln möchte. In meinem Fall möchte ich das nicht, weil ich habe hier bereits alle Elemente, die ich dafür brauche, angezeigt. Also einmal das "Eigenschaften bedienen" Feld und das "3D bedienen" Feld. Ich möchte lieber selbst bestimmen, wann ich wohin wechsele, also möchte ich das nicht wieder anzeigen lassen und ich möchte nicht automatisch zum 3D Arbeitsbereich wechseln. Also bei Ihnen könnte das der Fall sein, dass das Ihnen hilft, falls Sie die 3D Palette ausgeblendet haben. In dem Fall würden Sie hier auf ja klicken. Ich klicke jetzt hier mal auf nein. So und da ist auch schon die Kugel. Die wirft jetzt aber einen Schatten zum einen und zum anderen ist die auch dreidimensional gefüllt. Und beides möchte ich nicht, also muss ich zunächst einmal den Hintergrund verändern, also hier zum Beispiel das Licht ausschalten. Dann habe ich keinen Schatten mehr, aber die Kugel ist auch nicht beleuchtet. Das macht aber nichts, die soll ja eh nicht leuchten, sondern die soll nur aus Punkten bestehen. Und dazu klicke ich die Kugel einfach nochmal an, oder beziehungsweise ich gehe hier in die Szene rein und blende mir hier das Eigenschaftenbedienfeld ein. Und hier haben Sie die Möglichkeit zu bestimmen, was gerendert werden soll. Also soll die Oberfläche angezeigt werden, möchten Sie Linien sehen und möchten Sie die Punkte auch sehen. In diesem Fall möchte ich nur die Punkte sehen, also schalte ich die Linien aus und ich schalte die Oberfläche aus und da haben wir auch schon unsere Pünktchen. Und die sollen natürlich hier nicht schwarz sein, sondern weiß, bitteschön. So und dann hätte ich hier bereits meine Kugel und ich kann hier über den Radius bestimmen, wie groß diese einzelnen Pünktchen sein sollen. Also ich kann hier mal eine etwas größere Version nehmen. So und mal testweise rendern, also hier mal auf diesen Renderknopf klicken, beziehungsweise über 3D Rendern gehen. So und dann wird das Model hier wirklich mal berechnet, so dass Sie abschätzen können, wie groß diese Pünktchen wirklich werden, weil alles andere ist nur eine Vorschau. Und wenn Sie es nicht berechnen lassen, dann können Sie nicht wirklich abschätzen, ob das eine geeignete Größe ist, weil diese Pünktchen, die ja eigentlich kleine Kugeln sind, die Sie in der Größe wie gesagt hier bestimmen mit diesem Radius, die werden in der Vorschau nur als kleine Quadrate angezeigt. Aber ich denke mal, diese Größe, die passt recht gut und wenn Sie das dann fertig berechnet haben, dann können Sie im Prinzip diese Ebene auch schon zusammenfassen zu einer neuen Ebene. Also Sie können dann direkt diese Ebene, das Renderergebnis, auf eine eigene Ebene bringen. So, ich denke mal, ich kann das hier abbrechen und zwar mit Escape, weil ich hier noch einen Schatten habe und den möchte ich in diesem Fall nicht, weil es ein grafischer Effekt sein soll. Also drücke ich hier auf Escape. Wie werden Sie jetzt den Schatten los? Wir haben das Licht doch ausgeschaltet, woher kommt dieser Schatten? Ja, der kommt daher, dass hier trotzdem noch Licht vorhanden ist und das kommt aus der Umgebung. Hier ist nämlich ein Bild basiertes Licht, ein Image based Light, also abgekürzt IBL eingeschaltet und das sorgt für diesen Schatten. So und den Schatten kann ich auch einfach direkt hier ausschalten und ich kann auch das Bild basierte Licht ausschalten. Und jetzt habe ich ausschließlich noch diese Pünktchen hier und wenn ich jetzt auf rendern klicke, dann sollte es keinen Schatten mehr geben. Genau, und auch keine Abschattung hier unten und keine Bodenebene und so weiter, kein Bild basiertes Licht. So, mit diesem Ergebnis, da kann ich dann schon wesentlich mehr anfangen. Sie können die Kugel natürlich auch entsprechend drehen, falls Sie die nicht so wie ich jetzt hier von vorne sehen möchten, sondern diese Linien etwas schräg verlaufen, dann brauchen Sie einfach das Objekt nur anklicken, bei aktivem verschieben Werkzeug und dann hier oben über die entsprechenden Schaltflächen beim verschieben Werkzeug in der Optionsleiste können Sie das Objekt dann drehen. Das wird jetzt hier verdeckt durch das Eigenschaftenbedienfeld, aber ich kann es auch nicht verschieben, weil wir gerade rendern und beim Rendern ist Photoshop quasi komplett geblockt. Sie können nichts anderes machen außer die Escapetaste zu drücken, um das Rendern abzubrechen. So und ich breche das jetzt mal ab, weil mir ist das Renderergebnis gut genug, das heißt Sie müssen nicht immer warten, bis hier die Zeit auf 100 steht und wenn es gut genug ist, dann drücken Sie auf Escape. Na gut, jetzt ist es auch eh schon fertig geworden und dann wechsele ich in die Ebenen, erstelle mir eine neue leere Ebene und blende den Hintergrund aus und jetzt fasse ich auf dieser Ebene alle sichtbaren zusammen und das mache ich mit Shift, Alt und Command und E und dann landet das Renderergebnis in der guten Qualität hier oben auf der Ebene. Das kontrolliere ich mal, indem ich den Hintergrund wieder einblende und hier die 3D Ebene ausblende. So, dass ist also mein Renderergebnis und wir zoomen mal auf 100 Prozent. Ja, das kann sich schon ganz gut sehen lassen. Sie können das jetzt noch dreidimensional gestalten, indem Sie einfach diese Ebene duplizieren, also Command und J drücken und dann vielleicht möchten Sie diesen Effekt hier unten etwas stärker haben, als da oben, dann würden Sie einfach hier eine Maske hinzufügen und mit dem Verlaufswerkzeug und einem linealen Verlauf hier einfach mal so das Ganze bestimmen, wo die Kugel etwas kräftiger sein soll. Also das wäre der Effekt ohne diese duplizierte Ebene und das ist er mit dieser Ebene. So und jetzt hatte ich natürlich noch ein weiteres Element hier in meinem Originalbild, und das ist dieser Würfel. Ja und jetzt können Sie dreimal raten, wie ich den gemacht habe. Und zwar ganz genau so. Also nochmal die Schritte, damit Sie auch dem Ganzen folgen können. Ich lege mir eine neue leere Ebene an, ich fülle diese Ebene mit einer Farbe, beispielsweise weiß. Also Alt- und Rückschritttaste, gehe dann in die 3D Palette, wähle mir hier ein Mash Preset aus. Also in diesem Fall Würfelflächen oder Sie machen das Ganze wie gesagt auch hier über das 3D Menu. Auch diese Variante kann ich Ihnen mal zeigen. Also hier 3D neues Mash aus Ebene Mashvorgabe, also das ist dann schon ziemlich tief verschachtelt. Da ist der Weg über die 3D Palette etwas einfacher und dann wähle ich hier Würfelflächen. Okay und da ist mein Würfel und den muss ich jetzt nur noch in Position drehen und jetzt kann ich Ihnen auch die Elemente zeigen, die hier oben versteckt sind. Ich blende mal alles aus, was hier noch darüber liegt. So und ich nehme mal hier die erste Option und klicke den Würfel einmal an und kann diesen jetzt hier in die Position drehen, wie ich ihn gerne hätte. Und hier oben die sekundäre Ansicht, die nimmt mir jetzt zu viel Platz weg, die kann ich zumachen und die finden Sie wieder auch im Ansichtmenü unter Anzeigen sekundäre 3D Ansicht, falls Sie die mal suchen sollten. Ja und jetzt brauche ich für diesen Würfel nur nochmal die gleichen Schritte machen, wie vorhin für die Kugel. Also würde ich hier mal auf Szene klicken, mir das Eigenschaftenbedienfeld einblenden und Ich möchte nicht die Oberfläche sehen, ich möchte Linien sehen, ich möchte Punkte sehen. Und die Punkte möchte ich etwas größer haben, so dass Sie auch sichtbar sind. Sagen wir mal so und die sollen natürlich weiß sein, damit das besser zum Kugligen passt. Und ich möchte gerne die Linien ebenfalls weiß haben. Auch das stelle ich schnell um. Und ich möchte aber auch nicht diese Querlinien haben. Ich möchte also keine Dreiecke, sondern wirklich nur hier entsprechend diese Ecklinien. Und was Sie hier sehen, also welche Linien gezeichnet werden sollen und welche nicht, bestimmen Sie über den Winkelschwellenwert und wenn Sie den erhöhen, können Sie damit die überflüssigen Linien entfernen. So, falls Sie jetzt den gesamten Würfel möchten, so wie ich es hier hatte und nicht nur die Vorderseite, dann müssen Sie hier auch die Rückseiten einblenden, also das mal anklicken und vielleicht hier mal dann die Linienstärke erhöhen. Normalerweise sollte man jetzt hier die Linien sehen können. Ich muss es mal rendern testweise. Schauen wir mal. Ah Okay, ich habe es gesehen. Es ist etwas anders. Hier steht "verdecktes Entfernen" und die Rückseiten, die sollen natürlich entfernt werden, aber die Linien nicht. Das heißt hier muss ich genau andersrum denken, als es erstmal intuitiv erscheinen würde, also hier möchten Sie nicht entfernen, sondern Sie möchten das sehen. Also hier diese Checkbox rausnehmen. So und da ist jetzt die Linie auch wieder vorhanden sofort und jetzt kann ich das Ganze im Prinzip rendern, nachem ich das Ganze in Position geschoben habe. Ich wechsle also mal zu diesem mittleren Werkzeug und kann damit den Würfel hier relativ zu dem Kreis positionieren. Und ich würde Ihnen immer empfehlen solche grafischen Elemente wirklich mit einzelnen 3D Ebenen aufzubauen und nicht alles in einer einzigen 3D Ebene zu kombinieren, weil das wird dann recht umständlich. Sie können natürlich diese 3D Ebenen zusammenfassen zu einer und die Elemente miteinander verrechnen lassen und sich ineinanader spiegeln lassen, aber so ist es deutlich einfacher, weil hier geht es ja nur um die weichen weißen Linien. So und dann lasse ich das mal rendern. Ich gehe hier wieder ins Eigenschaftenbedienfeld, klicke hier auf rendern und warte bis mir das schön genug aussieht. Und Sie sehen jetzt sind diese Kästchen, die hier noch erst waren an den Ecken, die sind jetzt zu Kugeln geworden. Und den Radius, den bestimmen Sie hier ebenfalls über den gleichnamigen Wert, über den Radius. Ebenso können Sie hier die Linienbreite bestimmen, über den Breitewert. Ja und da gibt es noch verschiedene Presets. Da sollten Sie einfach mal ausprobieren, was sich hier alles so verwenden lässt. So, mir ist jetzt dieses Würfelgebilde eigentlich so weit gut genug und das ist auch schon fertig. Und jetzt machen Sie genau das Gleiche. hier draufklicken, legen eine neue Ebene an Sie blenden alle Ebenen aus, indem Sie mit gehaltener Alttaste und fassen alles Sichtbare auf dieser Ebene zusammen mit Shift, Alt, Command und E. So und dann können Sie diese 3D Ebene ausblenden, die Kugelebene wieder einblenden und dann haben wir hier unseren Effekt. Jetzt können Sie vielleicht die Hintergrundelemente hier, also die Linien, die zunächst verdeckt waren, etwas abschwächen und zwar machen Sie das mit einer Maske. Sie können natürlich auch zwei mal rendern den Würfel, einmal mit dieser Linie und einmal ohne diese Linie und dann können Sie diese übereinanderlegen und entsprechend kombinieren. Und ich glaube das ist sogar der einfachere Weg, deswegen nehme ich die Maske mal wieder weg, weil ich hätte Ihnen jetzt gezeigt, wie man hier mit dem Lasso diese Elemente maskiert und dann mit schwarzer Farbe die Maske füllt und dann diese schwarze Farbe hier über die Dichteregelung wieder in grau verwandelt, sodass Sie hier quasi mit diesem Regler bestimmen können, wie stark diese Linie hier zu sehen sein soll. Aber wir machen uns das mal einfacher. Ich lösche die Maske wieder, blende diese Ebene aus und blende die 3D Ebene ein, gehe hier in die Eigenschaften, also über die 3D Palette in die Szene und würde jetzt hier einfach mal sagen, ich möchte jetzt diese Linien verdeckt haben. So und das rendere ich nochmal schnell und dann kann ich diese beiden Ebenen übereinanderlegen und gegeinander abstimmen in ihrer Stärke. Das Problem ist dabei nur Folgendes, dass hier hinten diese Kugel dann abgeschnitten wirkt. Da müssen wir mal schauen, wie wir das gleich lösen, aber ich denke das ist schneller als wenn Sie zunächst einmal diese Originalrenderebene maskieren würden. So, ich denke mal das ist gut genug. Also gleiches Spiel wie eben. Alle Ebenen ausblenden, neue Ebene anlegen, Ebene zusammenfassen, dann wieder alle Ebenen einblenden, außer die 3D Ebenen. So und den Hintergrund, da haben wir es schon, und jetzt haben wir hier oben ja unsere beiden Würfelebenen und jetzt brauche ich einfach nur für die untere Ebene die Deckkraft senken. Also senke ich hier die Deckkraft und Sie sehen, wie hier das dursichtiger wird und dadurch ist der grafische Effekt natürlich ein bisschen hübscher. Hier haben wir noch vergessen den Schatten auszuschalten, aber da denken Sie jetzt einfach mal, dass wir das gemacht hätten. Und was man dann noch machen kann ist natürlich hier das Ganze mit Farbe zu versehen, also da einen kleinen Farbstich vielleicht hinzufügen, sagen wir mal mit einem Fotofilter und zum Beispiel hier einen Kaltfilter hinzufügen, der hier für eine technische Stimmung sorgt. Ich denke mal Kaltfilter 80, der ist hier ganz gut geeignet. Ja und wenn Sie jetzt solche Elemente in Fotos verwenden möchten, dann können Sie diese Ebene, weil die ja quasi freigestellt ist, direkt so rüberziehen in Ihre Fotos und dort im Modus normal verrechnen. Sie können aber auch natürlich diese Elemente in anderen Füllmethoden verwenden, zum Beispiel sagen wir mal in ineinanderkopieren, dann wirkt das Ganze etwas subtiler verrechnet oder auch die obere Ebene hier in ineinanderkopieren. Sie können dann mit der Deckkraft spielen und so weiter. Auf jeden Fall ist das eine einfache Möglichkeit hier schnell und unkompliziert solche grafischen Muster zu erzeugen, mit denen Sie wunderbar Ihre Fotos, Ihre Science Fiction Visionen aufpeppen können. Also viel Spaß beim Experimentieren mit diesen Möglichkeiten.