Android Studio Grundkurs

Gradle zur Automatisierung nutzen

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Mit Hilfe von Gradle wird der tatsächliche Erstellungsprozess der App innerhalb von Android Studio automatisiert. Sehen Sie, welche Schritte dazu durchgeführt werden müssen.
05:34

Transkript

Wann immer Sie in Android Studio ein Projekt erstellen, ein Projekt neu zusammenbauen, Einzelteile im Projekt zusammensetzen, immer dann tritt Gradle in Erscheinung. Gradle ist ein völlig eigenständiges Projekt, das sich drauf spezialisiert hat, eine Automatisierung des Buildsystems bereitzustellen. Gradle ist ein sehr großes, umfangreiches Projekt, Sie können sich da lernend und erforschend durcharbeiten. Je mehr Sie über Gradle wissen, um so mehr können Sie auch bewusst den Abläufen folgen, die die Gradle in Android Studio setzt. Jetzt ist es aber nur spannend zu sehen, wo Gradle einhakt und wo wir quasi mitreden dürfen. Ich bin hier wieder in einem Android-Projekt. Da ist das Schöne, wenn ich die Android-Projektansicht gewählt habe, dass ich sämtliche Gradle Files, die von Interesse sein könnten, finden kann. Die wollen wir uns jetzt einmal anschauen. Es gibt eine Hierarchie in dem Ganzen. Es fängt mit den Local Properties an. Wenn ich mir diese anzeigen lasse, ist das etwas, was von mir in keinster Weise verändert wird. Das wird automatisiert verändert und hier steht nichts anderes drin als die Pfadangabe zum SDK. Der Wohnort, sozusagen. Also da, wo das SDK hinterlegt ist. Gradle greift genau auf diese Pfadangabe zu, wenn es auf die Suche nach den Einträgen in der SDK geht. Wir können hier reinschauen, wir können bewundern, was passiert. Verändern sollten wir hier nichts. Wir sind also nicht zuständig dafür, dass Einträge zur SDK angepasst werden. Das nächste Interessante sind die Gradle Properties. Auch das ist etwas, wo wir selber nichts hineinschreiben, was aber spannend ist, wenn wir mehr Informationen suchen. Denn hier sind einige Hinweise auf die Webseiten hinterlegt, auf denen wir zu mehr Informationen kommen. Die Properties werden auch automatisch befüllt, damit haben wir nichts zu tun. Aber wie gesagt, es ist spannend zu sehen, mit welchen Teilbereichen Gradle da arbeiten kann. Jetzt folgen die tatsächlichen Build-Dateien, wobei Settings nur den Verweis auf die lokale Applikation beinhaltet. Innerhalb des Projekts gibt es eine Hierarchie von zwei unterschiedlichen Build-Gradle-Dateien. Das eine ist auf Projektebene und sollte ebenfalls von uns nicht verändert werden. Hier steht einerseits das verwendete Repository drin und auf der anderen Seite haben wir hier die Angabe zur verwendeten Gradle-Buildversion. Das wird automatisch eingetragen. Es kann also durchaus sein, wenn Sie Android Studio upgraden und eine neuere Version erscheint, dass sich dann auch hier der Eintrag ändert. Aber das müssen nicht Sie tun, das ändert sich automatisch. Alles, was Sie selbst in der Gradle spezifizieren oder verändern wollen, das sollten Sie nicht hier auf der Projektebene tun, dafür gibt es dann die quasi lokale Gradle in unserer App. Hier steht jetzt dafür wieder alles, was wir brauchen und wissen, wenn wir das Projekt angelegt haben. Hier finden Sie die Version, mit der kompiliert wird. Hier finden Sie die Build-Version. Hier steht auch die ID unserer App, also der Paketname unserer App. Hinterlegt wird hier auch die minimale und maximale SDK-Version. Drunter steht die Version unserer eigenen App und noch zwei, drei andere interessante Informationen. Es kann sein, dass Sie hier gelegentlich Anpassungen machen müssen. Vor allem z. B. dann, wenn Sie ältere Projekte, die noch auf älteren SDK-Versionen beruhen oder auf einer älteren Build-Version beruhen, dass Sie diese anpassen müssen. Denn die Einträge, die hier stehen, sollten mit denen im SDK zusammenpassen. Wenn ich hier also eine 21er-Build-Toolversion habe, dann sollte ich sie auch im SDK wiederfinden. So. Mein SDK-Manager ist gerade in den Hintergrund gerutscht, da haben wir ihn. Und Sie sehen, dass ich hier auf der sicheren Seite bin. Würde ich ein älteres SDK verwenden, könnte es sein, dass ich mich hier noch um die Build-Tools kümmern muss, aber im Großen und Ganzen kann ich, wenn ich schon in Android Studio selbst entwickelt habe, davon ausgehen, dass sich die Werte angleichen und anpassen. Die Gradle ist, wie gesagt, zuständig für alles, was mit dem Zusammenbauen und dem Verpacken unserer Applikation zu tun hat, In dem Zusammenhang ist es noch spannend, dass ich kurz auf die ProGuard-Files verweise. ProGuard ist noch ein zusätzliches Sicherheits-Tool beim Verpacken, und die dazugehörige Datei liegt jetzt nicht so offensichtlich erkenntlich hier in unserer App. Wenn wir aber in die Projekt-File-Ansicht gehen, dann sehen Sie, dass Sie hier ProGuard mit an Bord haben. ProGuard unterstützt also die Gradle beim Bauen unserer Applikation.

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Nehmen Sie einen ersten Kontakt zu Googles Android Studio auf und machen Sie sich mit der Installation und Konfiguration der Oberfläche sowie dem Anlegen neuer Projekte vertraut.

2 Std. 28 min (33 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2015
Aktualisiert am:15.04.2016

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