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Microsoft Azure: Azure Backup

Good Practices zur Datensicherung

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Eine Sicherung ist immer nur so gut, wie die Qualität der Wiederherstellung im Notfall. Was Sie für Ihr Backup ansonsten berücksichtigen sollten, erfahren Sie in diesem Video.
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Transkript

Eine Sicherung ist immer nur so gut, wie die Qualität der Wiederherstellung im Notfall. Was Sie für Ihr Backup ansonsten berücksichtigen sollten, erfahren Sie in diesem Video. Sie merken schon, das wird jetzt der Teil, in dem so gerne von "best practice" die Rede ist. Meiner persönlichen Meinung nach, gibt es so etwas nicht, aber es gibt durchaus ein paar "good practices", die Sie im Rahmen Ihrer Backup-Strategieplanung berücksichtigen sollten. Der erste Aspekt, über den ich mit Ihnen sprechen möchte, ist das Thema "Storage". Fragen Sie mal Ihren Administrator: Wie geht es unserem Storage? Der wird Ihnen wahrscheinlich sagen: Unser Storage ist voll. Wie schön, dass Storage in Microsoft Azure unbegrenzt skalierbar ist. Das soll allerdings nicht zur Verschwendung einladen, da Storage natürlich auch in Microsoft Azure immer noch Geld kostet. Diese grafische Applikation zeigt, wie Backup früher funktioniert hat und wie es heute mit Azure Backup funktioniert. Aus der Storage-Perspektive sieht es so aus. Beim allseits bekannten Full Backup wird eine vollständige Sicherung der Backup-Source durchgeführt. Sprich, alles was da ist und als solches definiert wurde, wird weggesichert. Unabhängig davon, wie viel Speicherplatz beansprucht wird und unabhängig davon, wie viel Netzwerklast verursacht wird. Wenn wir das gleich noch einmal machen würden, würde beim Second Backup natürlich noch einmal die gleiche Menge an Storage verbraucht, ebenso beim Third Backup. Um dies zu vermeiden, gibt es die bekannte Verfahrensweise des Differential Backups. Das Differential Backup ist in der Lage, Blocks zu erkennen die sich im Vergleich zur letzten Vollsicherung verändert haben, um diese als sogenannte Differential Backup als Second Backup abzulegen. Das Problem ist nun, dass das Differential Backup auf eine Neutralisierung durch ein Full Backup angewiesen ist. Solange dies nicht geschehen ist, wird auch beim Differential Backup immer wieder ein zusätzlicher Block auf den Stack gelegt. Das heißt, die Blocks, die beim Second Backup schon einmal gesichert worden sind, werden noch einmal weggesichert. Das ist teuer und ineffizient. Die zeitgemäßere und ressourcensparendere Lösung ist der Ansatz des sogenannten Incremental Backups. Dies ist eine modifizierte Form des Differential Backups, das ist der Lage ist, bei jeder Sicherung wirklich nur diejenigen Blocks auf den Stack zu legen, die sich auch tatsächlich verändert haben. Der Vorteil ist, das Incremental Backup ist auf diese Art und Weise unabhängig vom Full Backup und bietet uns darüber hinaus unabhängige Wiederherstellungspunkte. Das heißt, wenn wir eine Wiederherstellung machen möchten, und der Wiederherstellungspunkt ist defekt, können wir auf einen anderen Wiederherstellungspunkt zurückgreifen. Das ist das Prinzip im Direktvergleich zwischen Full Backup und Differential Backup und dem neuen Incremental Backup. Letzteres wird auch von Microsoft Azure Backup verwendet. Alleine über Storage zu reden reicht natürlich nicht aus. Es geht immer um das große Ganze, Total Cost of Ownership, beziehungsweise TCO. Was sind die Gesamtkosten für das Betreiben meiner Sicherungsstrategie, die durchaus unterschiedliche Backup-Lösungen beinhalten kann. Über Storage haben wir jetzt ausreichend gesprochen. Was gibt es noch? Es gibt Prozesse. Prozesse sind fast noch wichtiger, als die zugrunde liegende Technologie. Mal Hand aufs Herz. Wann haben Sie zum letzten Mal eine Datenwiederherstellung vorgenommen, obwohl Sie das gar nicht mussten. Ähnlich wie bei einem Feuerwehreinsatz beziehungsweise einem Feueralarm, sollten Sie dies immer und immer und immer wieder proben und sukzessive verbessern. Nur so weiß jeder genau, was er zu tun hat. Wer ist zuständig, wenn es einen Ausfall gibt? Wann wird wiederhergestellt? In welcher Geschwindigkeit kann wiederhergestellt werden? Wer ist vertretungsweise zuständig? Wer berichtet an wen? Zweites Beispiel: Wenn Sie ein Offsite-Backup haben, ist es nicht praktikabel, dass sich jemand ins Auto setzt, mit dem Auto 200 Kilometer zum nächsten Standort fährt, das Tape aus dem Tresor holt, um dann wieder zurückzufahren, um dann wieder im Stau zu stehen, oder in einen Verkehrsunfall zu geraten. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Azure Backup bietet eine deutlich effizientere Möglichkeit ein Offsite-Backup vorzuhalten und sofort darauf zugreifen zu können. Thema "Personal". Fangen wir mit dem typischen, sogenannten Linux-Problem an. Wir haben eine Freeware im Einsatz, aber sie ist einfach enorm wartungsintensiv und trainingsintensiv um sie überhaupt benutzen zu können, weil sie beispielsweise keine grafische Nutzeroberfläche hat, und wenn sie das hat, dann sehr rudimentär. In Azure Backup haben wir eine Administrationskonsole, die überschaubar zu bedienen ist, und die deswegen auch keinen großen Trainingsaufwand erforderlich macht. Nächstes Thema "Nachweispflichten". Das wissen Sie selbst am besten, je nachdem in welcher Branche Sie sind und welche Unternehmensgröße Sie haben. Ob Sie regelmäßigen Audits unterliegen, oder ob Sie mit ausländischen Firmen zusammenarbeiten, beziehungsweise nach deren Regeln spielen müssen. Klassisches Beispiel: Wenn Sie in der Post eine Klage aus einem anderen Unternehmen in den USA finden, und Sie können die entsprechenden Nachweispflichten und-fristen nicht einhalten, haben Sie den Prozess schon so gut wie verloren. Das nächste Thema ist die Netzwerkbelastung. Wenn Sie aus welchen Gründen auch immer tagsüber ein Backup durchführen müssen, dann macht das natürlich nur solange Spaß, wie die Arbeitsqualität, sprich die Netzwerkbelastung nicht darunter leidet. Das heißt, Sie können in Azure Backup ein sogenanntes Network Throttling einstellen. was dafür sorgt, dass für die tägliche Sicherung nur eine bestimmte Netzwerkbelastungskapazität bereitgestellt wird. Dann die Dokumentation. Die Dokumentation stellt die Grundlage für Prozesse und die Abstimmung der Abteilungen untereinander dar. nur ein dokumentiertes System kann im Falle eines Falles wirklich verstanden und durchblickt werden. Falls Sie es ich angewöhnt haben, über Microsoft Visio zu modellieren und zu visualisieren, Gibt es eine Möglichkeit, sich kostenlos von einer der Microsoft-Websites sogenannte Visio-Stencils für Azure herunterzuladen. Das sieht dann folgendermaßen aus. Wir haben in dem Fall eine beispielhafte Servicearchitektur aus Azure heraus geladen und wir sehen, wie die Visio-Stencils für Azure hier in dem Fall zum Angebot kommen und ich beispielsweise ein Icon für eine Azure-Subscription oder auch für einen Backup-Agent in die Visualisierung hineinfügen kann, um somit meine Servicearchitektur abzubilden. Um das Thema TCO nun abzuschließen, möchte ich Ihnen gerne zuletzt den Azure Preisrechner vorstellen. Den haben Sie ebenfalls kostenlos zur Verfügung und können Elemente, wie beispielsweise eine Sicherung über Azure Backup hinzufügen. Dies machen wir in der Kategorie "Speicher". Fügen Backup hinzu, zeigen die Schätzung an. Jetzt wählen wir unser Data Center aus, sagen, wie viele Instanzen wir sichern möchten, beispielsweise zehn. Diese haben jeweils eine Kapazität von 20 Gigabyte. Sagen, ob wir mit lokalredundanten Storage oder mit global redundanten Storage arbeiten möchten. In dem Fall reicht uns der LRS. Und sehen entsprechend den monatlichen Preis dafür. In diesem Video haben wir also nun wesentliche Punkte kennengelernt, die es zu berücksichtigen gilt, um mit den Ressourcen, die man zur Verfügung hat, sinnvoll zu haushalten.

Microsoft Azure: Azure Backup

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1 Std. 55 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:02.12.2016

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