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Composing mit Photoshop: Deep Impact

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Der Asteroid wird durch Gestaltung der Glut wesentlich realistischer gestaltet. Dafür wird eine neue Ebene im Modus "Strahlendes Licht" erstellt und mit einer leuchtenden Farbe bemalt.
04:53

Transkript

Schauen wir uns zum Schluss der Bearbeitung dieses Asteroiden vielleicht mal noch an, wie wir den Asteroiden selber noch, extrem sogar, verbessern können. Der sieht für mich noch ein bisschen zu sehr nach Plastik aus, das hat zwei Gründe: erstens mal ist das Glanzlicht viel zu stark, und zweitens mal sind hier noch keine Gluteinsprengsel zu sehen. Das mit dem Glanzlicht ist so eine Sache, wir haben es extra vorhin für Sie so gelegt, dass wir das Glanzlicht auf einer eigenen Ebene bekommen. Das können wir einfach ausblenden, und das Ding sieht einfach ohne Glanzlicht - zumindest mal mit einem sehr viel schwächeren Glanzlicht - schon deutlich besser aus. Das erste was ich mache, ich reduziere hier mal die "Deckkraft" ein bisschen, müssen wir natürlich auch noch vorher die Ebene anklicken, in der das passieren soll. Glanzlicht - die Ebene anklicken, das nehmen wir mal ein bisschen runter, auf etwa einen solchen Wert. Wesentlich weiter runter brauchen wir es nicht zu bringen, weil schauen Sie, was passiert: das sieht irgendwie trübe aus hier. Also wenn schon, dann lieber das bei ungefähr 80 Prozent lassen, und den Rest, den mache ich weg mit einer ganz normalen Ebenenmaske. Nehmen wir einen Pinsel, ich bleibe mal bei dem Naturschwammpinsel, den wir hier gerade haben, nehme schwarze Farbe, 30 Prozent Deckkraft, und male einfach mal vorsichtig hier drüber, um einiges von diesen Glanzlichtern hier wegzunehmen. Es ist fast egal, mit welcher Pinselspitze Sie das machen, aber Sie sehen, dass hier dieses wunderschöne Naturmaterial rauskommt, was wir eigentlich auch ganz gerne haben wollen. Das Glanzlicht hier oben können wir ruhig stehen lassen, aber hier vorne muss das auf jeden Fall weg, damit wir Platz schaffen für das, was wir als nächstes machen wollen, und das ist die Glut. So, die muss da jetzt unbedingt rauf. Wir haben die Kante, wir haben die Risse. Über den Rissen legen wir eine neue Ebene an, die taufe ich gleich mal "Glut" und die wird gemalt mit einer grauen Ebene. Das heißt ich muss erst mal diese Glutfläche mit grauer Farbe füllen, 50-prozentiges Grau, packe das hier rein, und damit wir einen leuchtenden Effekt bekommen, also damit wir wirklich den Eindruck haben, dass hier Licht von diesem Asteroiden ausgeht - glühende Lava, glühender Weltraumkram - muss das Ganze im Modus "strahlendes Licht" verrechnet werden. Jetzt brauchen wir bloß noch eine leuchtende Farbe dafür. Leuchtend. Da fällt mir ein, wir können knalliges Rot nehmen, von hier unten oder hier oben, das ist genau die gleiche Farbe, so gut wie die gleiche Farbe. Hier, dieses Rot möchte ich. Wenn es leuchten soll, machen Sie nicht so etwas. Da haben wir schon nen gewissen Schwarzanteil drin, hier erst recht. Es sollte immer so sein, wenn es eine leuchtende Farbe ist, dass sie irgendwo hier von der oberen Kante des "Farbwählers" abgenommen wird. In diesem Fall, weil ich wirklich ein glühendes Rot will, ist es sogar Vollton Rot, Grün 0 und Blau 0 Prozent. Jetzt müssen wir nur noch die passende Deckkraft finden. 20 Prozent scheint mir doch mal ganz passend und noch ein bisschen dichter rangehen an die Geschichte. Jetzt fange ich einfach mal an, hier ins Schwarze hinein, sehen Sie auch schon, was passiert, diese Glut zu malen. Jetzt mache ich den Pinsel mal deutlich kleiner, bleibe hier bei meinen 20 Prozent, muss allerdings jetzt, wie man hier sehen kann, den Mindestdurchmesser wieder auf 100 Prozent setzen, damit der Pinsel immer die Größe hat, die ich gerne möchte. Jetzt male ich das hier einfach rein und irgendwann, wenn man da lange genug drüber malt, schauen Sie mal was passiert. Dann wird das sowas von super intensiv rot, dass man den Eindruck hat, es leuchtet hier raus.   Darum geht es. Es leuchtet natürlich selbstverständlich nicht, es ist einfach nur rot. Aber wenn der Rest schwarz ist, dann ist der Kontrast, zwischen diesem hellen Rot und diesem Schwarz, dermaßen groß, dass wir nur noch so interpretieren können, dass es wohl Glut sein muss. Deswegen sieht dieses Rot hier nicht mehr wie Rot aus, sondern es sieht aus wie Glut. Ein bisschen kleiner das Ganze. Es sind durchaus auch diese Risse, die man hier schon sehen kann, die man dann nachmalen kann. Denn die Risse selber, die sehen natürlich auch aus, als ob genau da zwischen diesen Rissen die Glut hervortritt, dann darf es auch wieder ein bisschen größer werden, dass es auch anfängt zu leuchten. So können Sie sich wirklich endlos mit diesem Ding beschäftigen und hier wunderschöne Glutspuren draufmalen. Das macht unglaublich Spaß, weil man kann sich da eigentlich gar nicht groß vertun. Es gibt also auch hier nichts, was man wirklich definitiv falsch machen könnten. Sie müssen nur drauf achten, dass Sie auf jeden Fall den richtigen Modus haben, also das "strahlende Licht", dass Sie knalliges Rot nehmen, und der Rest ist ziemlich einfach. Vielleicht mit der Deckkraft hier und da ein bisschen runter, gerade hier, wo wir hellere Flächen haben. Da dürfen Sie auch mal nur mit 10 Prozent malen. Hier so etwas. Wenn ich hier so eine Glutnase reinmalen möchte, dann sind da 10 Prozent auf jeden Fall schon genügend.  Wieder ein bisschen größer, um es hier wirklich rausglühen zu lassen. Genau. Und gerade auch hier unten, in den schwarzen Gegenden, da kann man sowieso malen wie man will, weil es hier jetzt keine Strukturen gibt, denen man folgen kann. Da malen Sie einfach so rein, wie Sie lustig sind. Sie müssten nur darauf achten, auf keinen Fall in diesen Krater hier reinzumalen, weil der darf natürlich nicht glühen, der ist ja irdisches Erdreich, daher auch der Name, da kann nichts glühen. Aber hier auf jeden Fall, jede Menge Glut. So, das macht Spaß, und da können Sie sich mal ein bisschen austoben, bis genügend Glut auf diesem Ding hier drauf ist.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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Dieses Video-Training ist der Auftakt eines Zweiteilers. Im zweiten Teil "Uli Staiger – Deep Impact mit CINEMA 4D" lernen Sie, den Meteoriten mit CINEMA 4D zu modellieren.

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