Calvinize V

Glamour-Look oder Hochzeits-Look

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Mit der nachfolgenden Technik lassen Sie Ihre Motive verträumter oder glamouröser erscheinen. Die Schärfen im Bild werden reduziert und die Farben werden zum Leuchten gebracht. Zum Einsatz kommt dies häufig bei der Hochzeits- oder Beauty-Fotografie.

Transkript

Nun kommen wir zu einem Effekt, den ich schon seit vielen, vielen Jahren nutze. Ich nenne ihn gern den Hochzeitseffekt beziehungsweise einen Glamour-Look. Ja, warum das Ganze? Weil der Effekt das Bild etwas glamouröser wirken lässt. Verträumter dann zum Beispiel bei Hochzeiten oder in der Beauty-Fotografie dann auch ein bisschen glamouröser. Die Farben leuchten ein klein wenig mehr. Alles wirkt nicht mehr ganz so scharf, leicht verschwommen, die Farben glühen, die Lichter fressen manchmal ein klein wenig aus. Ich möchte das einfach mal zeigen. Da starte ich jetzt mit einem Filter von Nik Software, um euch da ganz kurz den reinen Effekt zu zeigen. Ich zeige euch das natürlich in Photoshop, wie man den in Photoshop erstellt. Aber in Nik Software, mit diesem Programm, da gibt es schon einen Filter, der heißt Glamour Glow. Einfach dass ihr mal seht, was hier passiert. wenn man da einen Schein hinzugefügt. Das kann man sehr gut im Vorher/nachher-Vergleich erkennen, was da eigentlich im Bild passiert. Wir können noch ein bisschen mehr sättigen. Das Ganze wird etwas weicher. Es wird definitiv nicht unschärfer, das sieht man da unten an den Haaren, an der Lupe. Also alles bleibt noch scharf, aber die Tonwerte verschmelzen ein klein wenig miteinander. Die Aufnahme wird manchmal auch ein bisschen dunkler. Und es wird dann ein bisschen; nennen wir es einfach mal ein bisschen glamouröser. Ich zeige euch das nochmal in Photoshop, den Vorher/nachher-Vergleich, wie das Ganze aussieht. Und ich mag den Effekt wirklich sehr. Er passt nicht bei jedem Bild. Also er passt eher bei Bildern, die dann auch ein bisschen weicher wirken sollen. Hier sehen wir das ganz gut. Wir müssen das jetzt nicht aufs ganze Bild anwenden. Wir können uns jetzt das Gesicht etwas ausmaskieren und dann so den Effekt selektiv anwenden. Ja, aber wie geht das mit Photoshop, und vor allen Dingen wie steuert man diesen Effekt dann? Und vor allen Dingen wie kann man ihn etwas nicht destruktiver anwenden? Ja, das zeige ich euch jetzt. Der Bild-Look von diesem Effekt, der entsteht hauptsächlich dadurch, dass man sich eine Ebene dupliziert, diese Ebene weichzeichnet mit dem Gaußschen Weichzeichner, ich nehme jetzt hier mal etwa 70 Pixel, und dann diese Ebene in eine andere Füllmethode bringt. Wenn man jetzt zum Beispiel hier die Füllmethode Weiches Licht nimmt, dann sorgt diese Füllmethode dafür, dass helle Bildpixel dieser Ebene für eine Aufhellung des darunter liegenden Bildes sorgen. Dunkle Bildpixel, die sich auf dieser Ebene befinden sorgen für eine Abdunklung des darunter liegenden Bildes. Und da wir jetzt zweimal das identische Bild haben, aber das darüber liegende etwas verschwommen ist, entsteht dieser, ich nenne ihn jetzt mal diesen Glow. Das sehen wir jetzt, wenn wir die Füllmethode auf Weiches Licht stellen. Dann schaut euch das mal an. Dadurch, dass das Ausgangsbild ein sehr dunkles Bild ist, also grundsätzlich aus dunklen Tonwerten besteht, wie zum Beispiel hier außen, sorgt der Haupt-Look auch dafür, dass das Bild etwas dunkler wird. Nehmen wir jetzt zum Beispiel mal die Füllmethode Negativ multiplizieren, dann haben wir den gleichen Effekt, aber aufhellend. Jetzt sieht das Ganze total verträumt aus. Und ich will euch jetzt diesen Effekt nochmal ein klein wenig in der Praxis zeigen, etwas modifizierter, mit einem coolen Kniff, den viele gar nicht kennen. Und dazu werde ich das Ganze einfach nochmal machen. Ich dupliziere mir die Ebene. Und wandle jetzt diese Ebene aber um in ein Smartobjekt über den Befehl Und jetzt kann ich diese Ebene weichzeichnen mit dem Gaußschen Weichzeichner. Das machen wir nochmal. Und jetzt nehme ich einfach mal die Füllmethode Weiches Licht. Jetzt denke ich mir, na ja, das Bild ist ein klein wenig zu dunkel. Schauen wir mal, Negativ multiplizieren. Besser, aber hier ist es zu hell. So eine Mischung aus beidem wäre ganz gut. Aber wir können einfach keine zwei Füllmethoden auf eine Ebene bringen. Oder doch? Können wir. Wenn ich jetzt zum Beispiel die Füllmethode hier Negativ multiplizieren wähle. Und dann habe ich nämlich noch die Möglichkeit, beim Gaußschen Weichzeichner hier mit einem Doppelklick hier auf diesen Dialog da hinten kann ich den Filter auch nochmal in eine Füllmethode bringen. Und jetzt kann ich diese beiden Füllmethoden miteinander kombinieren. Ich könnte es auch umgekehrt kombinieren oder sogar mit zweimal Weichem Licht. Jetzt klicken wir hier drauf und nehmen hier Negativ multiplizieren. Ihr seht, der Effekt ist ein bisschen anders. Ich finde ihn so besser. Das heißt, die Ebene, die Pixel werden auf die Füllmethode Weiches Licht gesetzt und der Gaußsche Weichzeichner auf die Füllmethode Negativ multiplizieren. Und dann haben wir hier einen wunderbaren Glow, wo wir auch noch Zeichnung in den Tiefen haben. Da lohnt es sich, ein klein wenig zu experimentieren, ob man jetzt die Ebene auf diese Füllmethode Weiches Licht bringt oder den reinen Filter. Das kann bei jedem Bild ein klein wenig unterschiedlich sein. Wichtig ist, auch noch zu wissen, dass ihr den Filter selbst natürlich auch noch in der Deckkraft reduzieren könnt. Und dadurch entsteht dann auch nochmal eine etwas andere Bildwirkung. Ich möchte euch nochmal eine andere Variation zeigen. Und dazu werde ich mir ein anderes Bild öffnen, wie zum Beispiel dieses hier von einem verliebten Pärchen in einem Park. Hier werde ich jetzt auch die Ebene duplizieren, werde jetzt aber noch einen anderen Weg wählen. Das heißt, zuerst einmal werde ich diese Ebene wieder weichzeichnen mit dem Gaußschen Weichzeichner. Nehmen wir hier auch mal 70 Pixel. Und jetzt wähle ich hier die Füllmethode Weiches Licht. Und dann sehe ich, das sieht schon ganz gut aus. Durch die Füllmethode Weiches Licht werden die Pixel auch etwas gesättigter. Und das gefällt mir jetzt zum Beispiel nicht. Hier ein weiterer Kniff: Legt euch eine Farbton/Sättigung-Einstellungsebene an. Und wählt dann Schnittmaske. Mit einem Rechtsklick auf diesen Bereich hier hinten könnt ihr dann wählen Schnittmaske erstellen. Das bedeutet, diese Einstellungsebene wirkt sich nur auf das weichgezeichnete Ebenenduplikat aus. Und jetzt könnt ihr dieses Ebenenduplikat erstmal ein klein wenig entsättigen. Und ihr könnte auch noch wunderbar die Helligkeit steuern. Ob ihr mehr so einen hellen Glow wollt oder vielleicht sogar einen dunkleren. Das heißt, ihr habt da eine wirklich gute Kontrolle über diesen Glow-Effekt. Wir schauen nochmal den Vorher/nachher-Vergleich an. So sah das vorher aus, so nachher. Und jetzt könnten wir natürlich auch noch die Deckkraft ein klein wenig reduzieren. Eine weitere Möglichkeit ist auch noch, dass ihr die Methode Färben klickt. Und dann könnt ihr hier gern mit dem Farbton noch ein bisschen experimentieren und zum Beispiel hier noch mehr diesen Orangeton mit reinbringen. Und dann habt ihr diesen Glow-Look vielleicht noch ein bisschen in den Farben verstärkt, etwas Wärme hinzugefügt. Das kommt ein klein wenig aufs Bild an. Schauen wir uns den Vorher/nachher-Vergleich an. Und jetzt können wir vielleicht von dieser Glow-Ebene auch noch die Deckkraft ein bisschen rausnehmen. Ja, vielleicht so in etwa. Experimentiert da definitiv ein wenig. Das ist meine Methode, die ich am liebsten nutze. Bietet mir auch eine volle Kontrolle. Ich habe eine Pixel-Ebene mit dem Glow-Effekt und kann dann mit einer Einstellungsebene entweder im Modus Färben oder im normalen Modus diesen Effekt anpassen, sowohl in der Helligkeit, in der Sättigung, als auch in Farbe. Probiert es einfach mal aus.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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