Muse CC 2018 Grundkurs

GIF-, PNG- und PSD-Dateien

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In Adobe Muse können Sie weiterhin GIF-, PNG- und PSD-Dateien nutzen. Der Trainer erläutert die Vor- und Nachteile dieser Formate.

Transkript

Neben dem JPG-Grafikformat gibt es noch drei andere Grafikformate, die ich im Rahmen dieses Video-Trainings erläutern möchte. Fangen wir an mit dem Grafikformat GIF. Und zwar, die Vorteile bei dem GIF-Format ist, dass wir hiermit sehr, sehr kleinen Dateigrößen zu tun habe. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir hier so kleine Animationen haben können. Wenn sie im Internet schon mal so ein kleines, laufendes Männchen irgendwo gesehen haben, mit so einem kleinen Piktogramm, dann war das mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenso eine GIF-Datei. Des Weiteren, bei GIF--Dateien können wir mit Transparenzen arbeiten. Wir können also einem Pixel, an einer bestimmten Stelle, nicht nur sagen: „Du hast die Farbe A.“ Sondern wir können ihm sagen: „Nein, an dieser Stelle bist du transparent.“ Also das Bild, was da drunter liegt, scheint dann an dieser einen Stelle durch. Des Weiteren ist das Dateiformat GIF sehr, sehr gut für Logos geeignet. Weil bei dem GIF-Format, wir wirklich bei jedem Pixel einzeln den Farbwert festlegen können und deswegen, nicht wie bei dem JPG-Dateiformat, solche JPG-Artefakte haben. Wo Vorteile sind, gibt es auch Nachteile. Bei dem GIF-Dateiformat gibt es nur eine Form von Transparenz. Ich kann dem einzelnen Pixel nur sagen: „Du bist transparent“ oder „Du bist nicht transparent.“ Ich habe nicht die Möglichkeit zu sagen: „Du bist so ein bisschen transparent.“ Warum das ein Problem ist, werden wir uns gleich anschauen. Des Weiteren, innerhalb von diesem GIF-Format, haben wir nur die Möglichkeit 256 unterschiedliche Farben in dieser Datei zu verwenden. Die 256 Farben sind aber nicht vorher festgelegt. Wenn Sie wollen, können Sie 256 unterschiedliche Grüntöne in Ihrer Datei haben, aber wenn Sie 256 Grüntöne haben können sie nicht noch einen 257sten Farbton hinzutun, beispielsweise ein rot. Sie haben eben die Möglichkeit, aus 16,1 Millionen Farben, sich 256 beliebige Farben auszuwählen und die dann zu verwenden. Natürlich macht man das nicht von Hand. Das macht das Grafikbearbeitungsprogramm, aber das sind letztendlich die Grenzen, mit denen hier ihr Grafikprogramm arbeiten muss. Schauen wir uns mal ein Logo an und zwar hier, dieses Logo. Was man jetzt hier sieht ist, dass dieses Logo einen Schlagschatten hat. Und damit das hier mit diesem Schlagschatten gut funktioniert, benötigt man in der Tat Transparenz. Jetzt liege ich allerdings mal noch etwas Farbiges in den Hintergrund und jetzt sieht das auf einmal nicht mehr so richtig schön aus. Nämlich hier haben wir jetzt genau mit dem Problem zu kämpfen, dass wir einem bestimmten Pixel sagen können: „Du bist durchsichtig oder du bist nicht durchsichtig.“ Wir können aber nicht sagen: „Du bist so ein bisschen durchsichtig.“ Und deswegen, was sich auf den ersten Blick sehr, sehr gut anhört, dass man nämlich mit Transparenzen arbeiten kann, ist auf den zweiten Blick dann meistens nicht mehr ganz so gut, wie man es sich auf den ersten Blick vorgestellt hat. Weil wenn ich jetzt hier zum Beispiel dieses Logo gestaltet habe und ich weiß, dieses Logo wird auf einem weißen Hintergrund verwendet, ist alles gut. Wenn ich aber später dieses Logo vielleicht auf einer Webseite verwenden möchte, bei dem ich einen blauen Hintergrund habe, dann funktioniert das nicht. Dann muss ich wieder in mein Bildbearbeitungsprogramm gehen, muss den blauen Hintergrund erstellen und muss dieses Bild erneut exportieren und genau da kommt unter anderem das Dateiformat PNG ins Spiel. Bei den PNG-Dateien, dort haben wir 256 Stufen von Transparent. Wir können dort also wirklich sagen: „Du bist ein bisschen transparent, du bist ein bisschen mehr transparent, du bist richtig transparent oder du bist gar nicht transparent.“ Aber eben das Ganze in 256 unterschiedlichen Stufen. Des Weiteren, bei den PNG-Dateien haben wir eine verlustfreie Kompression. GIF-Dateien werden im eigentlichen Sinne gar nicht komprimiert, die GIF-Dateien sind so klein, weil wir nur 256 Farben zur Auswahl haben. Bei dem PNG-Format ist das nicht so, dort können wir wirklich aus 16,1 Millionen Farben schöpfen, aber die Dateien werden komprimiert, aber eben nicht wie bei JPG verlustbehaftet, sondern verlustfrei komprimiert. Dadurch werden sie leider nicht ganz so klein, wie die JPG-Dateien, aber der Vorteil ist eben die recht hohe Qualität, weil beim Komprimieren keine Verluste entstehen. Ein Kontrapunkt hier bei den PNG-Dateien ist, dass es möglicherweise Probleme gibt, wenn man sich die Dateien im Internet Explorer 6 anschaut. Zum Glück muss man sagen, ist der Internet Explorer 6 mittlerweile wirklich sehr, sehr, sehr, sehr selten noch im Einsatz, aber es gibt in der Tat Firmen oder auch Behörden, wo er nach wie vor noch im Einsatz ist und das gilt es einfach zu beachten. Des Weiteren, das was ich gerade schon auch mal ein wenig erläutert habe, die Dateien werden durchaus ein bisschen größer. Sie sind nicht unerheblich größer als JPG-Dateien und sie sind vor allem auch ein gutes Stückchen größer als PNG-Dateien. Wenn wir uns das ganze nun einmal an einem Beispiel anschauen, dann haben wir hier wieder dieses Logo und hier habe ich jetzt aber wirklich mit 256 Transparenz-Stufen gearbeitet und deswegen kann ich jetzt hier problemlos den Hintergrund austauschen und das Logo funktioniert immer noch. Ich muss es also hier wirklich aus meinem Grafikprogramm nur einmal exportieren und ob der Hintergrund später weiß ist, ob der Hintergrund blau ist, möglicherweise kann der Hintergrund sogar gestreift sein, es spielt keine Rolle. Das funktioniert hier sehr, sehr problemlos mit diesen PNG-Dateien. Kommen wir zum letzten Dateiformat hier in dieser Aufzählung, dem PSD-Format. Das ist das native Format von Photoshop. Wenn man mit Photoshop arbeitet und man dort die Datei abspeichern, dann wird die Datei erstmal, in der Regel im PSD-Format abgespeichert. Und das ist eben ideal im Vorfeld, wenn man etwas aufbereiten will, wenn man etwas vorbereiten will, um seine Grafiken zu erstellen. PSD-Dokumente unterstützen Ebenen, man kann die Ebenen später noch verschieben, man hat wirklich alle Möglichkeiten, die einem Photoshop bietet. Die kann ich gar nicht alle hier aufzählen, dann würde diese Liste wirklich sehr, sehr lang werden. Jeder der mit Photoshop umgehen kann, weiß wovon ich rede. Der Nachteil von diesem Format ist allerdings, dieses Format ist nicht Internet Browser-kompatibel. Wenn Sie eine PSD-Datei auf eine Webseite stellen, dann kann der Besucher dieser Webseite, dieses Bild nicht sehen. Er kann die PSD-Datei herunterladen und im eigenen Photoshop, auf dem eigenen PC öffnen. Aber auf einem Smartphone ist das schon in der Regel nicht mehr möglich. unabhängig davon, dass man das ja meistens auch gar nicht will, die original Photoshop-Datei anderen Leuten zur Verfügung zu stellen. Letztendlich müssen die Grafiken immer konvertiert werden, um damit zu arbeiten. Aus Photoshop heraus wiederum, kann ich die Dateien, in das JPG-Format konvertieren, ich kann sie in das PNG-Format konvertieren, ich kann sie in das GIF-Format konvertieren. Das ist alles möglich, aber es ist schlicht und ergreifend ein zusätzlicher Schritt, den man machen muss. Aber, ich kann sich hier beruhigen, die Software Muse unterstützt Sie. Wenn Sie in Muse eine Photoshop Datei platzieren dann funktioniert das innerhalb von Muse und in dem Moment, wo man dann die Muse -Webseite exportiert, in dem Moment, wo man sie auf den eigenen FTP-Server per auflädt, sorgt Muse dafür. dass diese Datei automatisch konvertiert wird und dass an dieser Stelle dann alles funktioniert. Deswegen ist das jetzt hier noch mal auf der linken Seite, als positiver Punkt bei diesem Dateiformat aufgeführt.

Muse CC 2018 Grundkurs

Lernen Sie mithilfe von Muse CC 2018 Websites zu gestalten ohne Programmier-Vorkenntnisse haben zu müssen.

7 Std. 0 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.03.2018

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