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Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Gestreuten Pinsel erstellen

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Die Erstellung eines gestreuten Pinsels dient dazu, die Kanten bei der Arbeit mit Masken zu optimieren.
04:52

Transkript

Im Arbeiten mit Masken und mit normalen Pinseln kann es sehr leicht vorkommen, dass die Kante, an der man malt, nicht gerade optimal ist, weil sie einfach zu optimal ist. Was meine ich damit? Hier malen wir jetzt mit einem normalen Pinsel in dieser Maske. Dann bekomme ich so eine richtig schöne gerade Kante. Das ist in Wahrheit eher nicht so. So eine Maskenkante fällt eher auf. Damit man das umgehen kann oder schönere Ergebnisse erzielt, empfiehlt es sich, ein bisschen Zufall in seine Bilder zu bekommen. Zufall kann ich auch beim Malen haben. Das zeige ich jetzt einmal. Ich erstelle mir eine neue, leere Ebene, gehe auf den Pinsel und starte mit einer normalen Pinselvorgabe. Pinseldurchmesser 40, Härte 50, also ein bisschen hart, ein bisschen weich, genau in der Mitte. Und der Druck am Grafiktablett steuert die Deckkraft. Basierend auf dem Pinsel möchte ich mir einen neuen erstellen, der ein bisschen Zufall hat. Also gehe ich in das Pinsel-Bedienfeld. Die Deckkraft möchte ich mit dem Zeichenstiftdruck steuern, das passt so. Jetzt möchte ich einerseits die einzelnen Pinsel-Punkte über einen Zufalls-Jitter steuern. Also Zufall von jedem einzelnen Punkt. Ein Pinsel macht ja nicht nur eine Linie, wie es hier gerade ist, sondern, wenn ich hier auf Abstand gehe, dann macht er lauter Punkte. Über den Fluss-Jitter kann ich steuern, dass jeder einzelne Punkt von der Deckkraft unterschiedlich ist. Ich habe jetzt also beim Transfer, beim Fluss, einen Jitter eingestellt. Per Zufall. Zusätzlich möchte ich bei der Streuung eine Streuung einstellen. So heißt das jetzt, wenn ich hier die Streuung aktiviere, dass links und rechts von meiner Linie, die ich zeichne, der Pinsel erstellt wird. Also automatisch. Das kann ich etwas zurücknehmen. Jetzt sieht man, dass die Kante schon fast ausgefranst wirkt. Ich gehe noch mal in die Pinselformen und wähle den Abstand etwas größer, so dass da nicht ganz so viele kommen. So zum Beispiel. Genau. Jetzt kann ich bei der Streuung ein bisschen kleiner gehen. Genau. Und ich erhalte jetzt so eine Linie, die einfach keine gerade, gleichmäßige Linie ist. Ich habe also einen gestreuten Pinsel. Das gefällt mir ganz gut, denn damit kann ich jetzt mit den Masken arbeiten. Ich erstelle mir also eine neue Werkzeugvorgabe. Die Farbe brauche ich nicht einschließen. Die nenne ich jetzt b für Brush. Durchmesser ist nach wie vor 40. Steht oben links. Das Ganze nenne ich jetzt gestreut. Drücke auf Enter und habe jetzt hier meinen Brush erstellt. Diese Hilfsebene kann ich jetzt entfernen. Ich lösche die einfach. Jetzt kann ich mir die Flammen herauspicken. Am besten mit dem Verschieben-Werkzeug, wenn hier im oberen Bereich Ebene ausgewählt ist. Denn jetzt kann ich mit STRG-Klick auf diese Ebene klicken und ich erhalte automatisch diese Ebene selektiert. Das ist sehr praktisch. STRG-Klick auf diesen Bereich. Dann auf die Maske gehen und mit diesem gestreuten Pinsel ... ein bisschen kleiner ... kann ich jetzt anfangen, hier diese Bereiche – das war die falsche Flamme. Ich blende mal die anderen aus – diese Bereiche entweder mit Zufallscharakter, entweder einmal mit weißer Farbe, zum Beispiel so, oder mit schwarzer Farbe wieder rauszumalen. Das mache ich für diese Flamme. Dann gehe ich auf die hier. Schwarze Farbe. Das Ganze soll ein wenig zufällig starten. So zum Beispiel. Die haben wir schon gemacht. Da gefällt mir jetzt der helle Bereich nicht so, darum maskiere ich ihn gesamt aus. Vielleicht etwas größer. So. Ich fahre da mal drüber. OK. Auch auf dieser Flamme – wiederum mit ALT-Klick ein wenig kleiner – hier außen kann es schon bleiben. Jetzt mit weißer Farbe, da sieht man, wie die Flamme so richtig reinkommt. Und mit schwarzer Farbe die Kante entsprechend anpassen. Sagen wir mal zum Beispiel so. Das ist die Flamme. Das ist jene. Das war die in der Mitte. Die möchte ich jetzt noch einzeln haben. Ich gehe mal mit Weiß rüber. So. Hier mit Schwarz, da sie hier nicht startet. Wiederum mit Weiß, das lasse ich da anfangen. Ich gehe hier entlang von dieser Kante. Dieser gestreute Pinsel bringt einem hier einen Zufallscharakter rein. Wenn ich dann alles einblende, schaut das schon relativ OK aus. Jetzt kann man eigentlich weiterarbeiten und noch ein paar weitere Flammen platzieren.

Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Sehen Sie, wie Schritt für Schritt eine Fotomontage in Photoshop entsteht – von der Retusche über das Freistellen bis hin zur Verwendung von Standbildern aus einem Video.

4 Std. 3 min (45 Videos)
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