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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Gesichter schnell spiegeln

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Symmetrie ist ein beliebtes, wenn auch mitunter verpöntes, Stilmittel in der Fotografie. Sie können auch einfach mal Ihre zwei Gesichtshälften miteinander vergleichen und die zwei verschiedenen Menschen entdecken, die in Ihnen selbst stecken. Genau darum geht es in diesem Tipp am Donnerstag. In dieser Folge möchte ich Ihnen einfach mal einen schnellen Weg zeigen, wie Sie Gesichter spiegeln können, wie Sie also ein Gesicht exakt symmetrisch machen können. Das kann wünschenswert sein, wenn Sie bspw. ein sehr künstliches Ergebnis erzielen möchten, also bspw., wenn Sie, wie ich es gerne mache, einen Cyborg erzeugen wollen oder dergleichen. Oder Sie wollen einfach mal vergleichen, wie unterschiedlich Ihre beiden Gesichtshälften aussehen. Das lässt sich in Photoshop sehr einfach erreichen. Und zwar müssen Sie zunächst einmal sicherstellen, dass die Nase und der Mund, also der Kopf insgesamt gerade ausgerichtet ist. Und das macht die nachfolgenden Schritte einfacher. So, und wie richten wir das Gesicht jetzt hier gerade? Das geht am einfachsten mit dem Freistellungswerkzeug. Da halten Sie die "Cmd"-Taste gedrückt, bzw. die "Strg"-Taste auf Windows, und ziehen hier eine Linie, die möglichst exakt der Nasenachse und dem Mund entspricht. Sie sehen, das Bild wird dann gerade ausgerichtet. Das können wir dann bestätigen und haben damit schon mal eine gute Ausgangsbasis geschaffen. So, und jetzt müssen wir die Ebene einmal duplizieren mit "Strg" bzw. "Cmd+J". Und die müssen wir jetzt natürlich noch spiegeln. Und dazu drücken Sie einfach "Cmd+T" oder gehen hier oben über "Bearbeiten" "Frei transformieren". Und dann setzen Sie diesen Transformationsmittelpunkt genau auf die Mitte der Nasenspitze. Oder hier die Mitte der Lippe ist auch oft ein sehr guter Indikator für die Mitte. Und das machen Sie, indem Sie einfach die "Alt"-Taste gedrückt halten und dann die Stelle anklicken, wo der Transformationsmittelpunkt liegen soll. Und dann machen Sie einen Rechtsklick und wählen einfach "Horizontal spiegeln". Und Sie sehen schon, auch das gespiegelte Ergebnis sieht anders aus. Das hängt natürlich dann auch von der Ausrichtung des Kopfes ab, während Sie das Foto gemacht haben, aber das macht das Ganze ja auch interessant, d. h., wenn Sie ein leicht verdrehtes Gesicht haben, dann erhalten Sie hier mitunter sehr witzige Ergebnisse. Aber okay, das kann ich bestätigen, die Transformation, und hänge jetzt hier eine Maske an diese Ebene, wähle mir dann das Verlaufswerkzeug und kann jetzt einfach mit gehaltener "Shift"-Taste einen horizontalen Verlauf aufziehen, der dann hier direkt eine Seite des Gesichts ausblendet. So, und wir haben dann natürlich hier einige Wiederholungsmuster. Wenn Sie es ganz genau nehmen, dann könnten Sie diese natürlich dann auch überstempeln, wenn Ihnen das jetzt gefällt. Wenn Sie einfach mal sehen möchten, wie die andere Gesichtshälfte gespiegelt aussehen würde, dann drücken Sie einfach hier bei "Aktiver Ebenenmaske" "Cmd+I". Und Sie sehen schon, das sind zwei verschiedene Personen, oder? Also, ich finde es ganz interessant und es hängt hier natürlich auch davon ab, wie weit Sie das Bild hier rüber spiegeln, also, wenn Sie nicht genau mittig machen, können Sie das hier noch beeinflussen. Ich kann z. B. hier mal das Verkettungssymbol rausnehmen und diese Ebene mit dem Verschieben-Werkzeug verschieben. Da sehen Sie schon, ich kann hier verschieden breite oder schmale Gesichter ganz einfach jetzt erzeugen, indem ich hier die Ebene einfach bewege. Und beim Verlaufswerkzeug, da sollten Sie natürlich darauf achten, dass sie hier oben weiß und schwarz eingestellt haben, also diese erste Variante, denn wenn Sie hier graue Werte eingestellt haben, dann blenden Sie das Gesicht ja nicht vollständig aus. Also einfach schwarz und weiß als Verlauf nehmen und dann in der Maske hier einen Verlauf aufziehen. Ja, und das war im Prinzip auch schon alles. Probieren Sie es mal aus an verschiedenen Gesichtern, natürlich in erster Linie frontal aufgenommen. Alles andere ist mehr eine kleine, witzige Geschichte. Also viel Spaß beim Gesichterspiegeln!