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People-Fotografie: Mensch und Pferd

Geschicktes Positionieren von Pferd und Besitzerin

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In diesem Video demonstriert die Trainerin, mit welcher Pose und Positionierung sie ein Porträt mit offener Blende umsetzt und wie sich aus der Situation heraus verschiedene Motive eröffnen.
08:58

Transkript

Es gibt so ein paar Sachen, auf die ich wirklich immer achte, wenn ich fotografiere, wenn es das Pferd ermöglicht. Also es kommt wirklich darauf an, was Sie für ein Pferd von der Kamera habt. Wenn man so ein entspanntes Pferd, wie den Lucky hat, dann kann man da wirklich auch schöne Positionierungen machen. Wenn man ein Pferd hat, was an dem Tag sehr, sehr aufgedreht ist und noch nicht mal still stehen bleibt, dann wird das Ganze natürlich schwieriger. Aber trotzdem habe ich so eine Grundposition, die ich total gerne mag und die ich immer wieder Versuche zu fotografieren, wenn es den dann eben möglich ist. Und zwar ist das so, dass ich jetzt mit einem Porträt starten würde, und das total schön finde, wenn der Lucky sich jetzt einfach mit der Vorhand ein bisschen zu mir reindreht. Bewegt euch mal ein bisschen zu mir hin, genau, super, das ist gut. Genau, und Annie, dann geh du ein bisschen nach da, ein kleines Schrittchen, genau, und wenn er jetzt gleich, genau perfekt, wenn er jetzt, Ihr sieht es schon, wenn er mit dem Kopf zu ihr rübergeht, die beiden gucken sich in diesem Moment dann genau an, und ich achte wirklich darauf, dass die beiden, also Pferd und Mensch, mein Team vor der Kamera auf einer Linie ist. Ich nenne es immer Harmonielinie, dann kommt Ihr auch super mit der Schärfe hin, wenn Ihr mit einer offenen Blende fotografiert. Ich zeige das einmal. Sehr, sehr schön. Annie, gehe noch mini, mini Schrittchen zurück ruhig, genau, stopp. Gucke mal, dass der Lucky noch mal mitmacht, super. Und dann wechselt ruhig auch mal eure Position, sobald Ihr runtergeht -also du nicht, ich wechsle die Position- genau, und sobald ich runtergehe, habe ich noch mal einen ganz anderen Blickwinkel. Gut. Schauen wir mal, dass er noch mal ruhiger mit dem Kopf wird. Ja, das ist toll. Wenn es irgendwie möglich ist, Annie, probiere auch mal, ob du dich in dem Moment an ihn ranschmusen kannst, wenn er noch mal lieb mitmacht. Schauen wir mal. Genau, super, gut jetzt, das ist schön. Und schau mal an ihn vorbei. Sehr, sehr gut. Und jetzt probier mal, dass wir ihn ein bisschen, nicht dass er dich... Komm mal daraus, und jetzt probier mal, dass du ihn ein bisschen, noch mal mit der Vorhand zu mir rumdreht. Und Ihr seht, so habt Ihr schon ganz, ganz unterschiedliche Fotos, die man machen kann, in einer Stelle, wo er jetzt gerade total lieb stand. Super, gut, dreh nicht zu viel, wieder minimal rübe. Super, Lucky. Oh, er ist so lieb, ja, ein bisschen schräger hätte ich ihn gerne. (lacht) Drehe ihn einfach vorne noch ein bisschen rum. Super, das ist schön. So, und jetzt stellst du dich noch mal an den Kopf von ihm. Ja, das ist toll, ja, genau, super, das ist total schön, gut. Und dann probiere noch einmal bitte dich an seinem Hals zu legen. Ja. Und dann kann ich auch einfach meine Position jetzt wechseln, indem ich ein kleines Stückchen hier rübergehe. Genau, super, das ist schön, sehr, sehr gut. Und drehe dich mal andersrum, also dass du mit dem Rücken an seiner Brust stehst, und dann gucken wir mal, dass er den Kopf noch mal hoch nimmt, und dass ihr beiden dann in eine Richtung schaut. Ja, genau, und jetzt in diesem Moment war er nicht schön, weil er den Kopf zu mir rübergenommen hat, und dann hat er einen ganz, ganz kurzen Hals in dem Moment gehabt. Das ist eher so Kopf auf Körper. Ich zeige Euch auch noch mal eine Positionierung, die ich nicht so vorteilhaft für ihn fände, und zwar dreh ihn einmal zu mir rein, ja, dass er einmal ganz gerade steht. Also er muss die Beine jetzt nicht perfekt haben, aber dass der Körper einmal gerade zu mir geht, genau, super. Und dann stell dich noch mal neben ihm, komm mal weiter nach vorne, ja, ich probiere jetzt mal aus, ob ich es jetzt unvorteilhaft hinbekomme. (lacht) Absichtlich unvorteilhaft fotografiert. Schauen wir noch mal. Ja, es ist auch verführerisch hier auf der Wiese, ne? Ja, der Lucky nimmt den Kopf immer wieder rüber. Wenn er jetzt gerade mit dem Kopf ist, und man wirklich nur den Körper ein kleines Stückchen sieht und dann den Bauch raus, hat man auf dem Bild gar keinen Hals und das ist eher eine Position, die ich persönlich nicht so schön finde, weil es doch viel vorteilhafter ist, wenn man seinen schönen Hals mit auf dem Foto sieht, sonst ist es so ein Foto, einfach Kopf auf Körper. Ich probiere jetzt noch mal, ob wir das noch mal... Nimm noch mal seinen Kopf ein bisschen rüber. Lucky, super. Und das andere ist, dass die Annie in dem Moment viel zu weit hinten steht. Wenn sie so weit hinten am Pferd steht, ich zeige Euch das einmal kurz, einmal, ja warte, wenn sie hier einmal so weit hinten am Lucky steht, in dieser Position und Ihr mit einer offenen Blende fotografiert, kommt Ihr ganz, ganz schwer mit der Schärfe hin. Ich habe eine offene Blende, damit mein Hintergrund, heißt, das Bokeh, ganz unscharf wird. Je weiter sie vorne steht, dann sind die beiden automatisch wieder auf einer Linie. Diese Positionierung, die wir jetzt hier gerade bei den beiden haben, die eignen sich zum Beispiel total schön für Closeup-Fotos, dass man versucht, dass man das Team wirklich dann Auge an Auge zum Beispiel fotografiert. Auch ruhig, wenn er so entspannt in dem Moment ist, kann man noch die Öhrchen mal abschneiden, dass man ganz, ganz enge Bilder macht. Wir können das ja noch einmal probieren. -Geht es? -Ja. -Ja, super. Schauen wir mal. Ich fotografiere jetzt hier in dem Fall auch mal ein bisschen weiter von oben runter ruhig. Ja, vielleicht willst du ein Leckerchen haben oder geht es? Halte das so mit der Hand runter, und der Lucky wird gerade langweilig. Geh mal vielleicht noch mal auf die andere Seite von ihm, probieren wir das noch mal. Ja, jetzt das ist schön, jetzt geht es, das ist super, super schön. Und Ihr seht, ich erhöhe jetzt meine Position, dass ich die beiden weit von weiter oben fotografiere, genau, super. Er muss die Ohren gar nicht vorne haben in dem Moment, die habe ich nämlich gar nicht drauf. Genau, super, sehr, sehr, sehr schön, gut. Eine andere Positionierung, die ich Euch gerne noch zeigen würde, ist die Positionierung bei Ganzkörperbildern, heißt, wenn ich die beiden wirklich komplett auf dem Foto drauf habe. Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen, die Annie hat noch Schuhe an. Das ist auch immer ganz gut so. Erstens wirklich aus Sicherheitsgründen und zweitens, ja gut, unbequem ist die Wiese jetzt, glaube ich, nicht barfuß, aber sie steht ja doch sehr, sehr nah am Pferd dran, und wenn mal was ist, ist der Fuß wenigsten bisschen geschützter, als wenn sie jetzt gerade barfuß da stehen würde. Und man sieht bei den Porträts die Füße eh nicht, von daher ist es total egal. Bei den Ganzkörperbildern sieht man die Füße, je nachdem von wo ich fotografiere. Hier würde ich euch nämlich empfehlen, Euch wirklich mal flach auf dem Boden zu legen. Da habe Ihr eine ganz andere Perspektive, als wenn ich das jetzt im Stehen von oben runter fotografiere. Annie, kannst du ihn einmal leicht drehen, dass er noch mal seitlicher zu mit steht? Super. Ich mag das immer total gerne, super, Lucky, du machst das perfekt, ich mag das immer total gerne, wenn Pferde wirklich auch so leicht schräg stehen. Also er braucht gar nicht ganz seitlich zu mir, dass er komplett parallel mit seinem Körper in diesem Fall zu mir ist, sondern ich finde diesen Verlauf von seinem Körper nach hinten, dass der Po weiter hinten steht, total schön. Auf so was übrigens auch immer achten, fällt mir gerade noch ein. Wenn Ihr eine Weide habt, die so ein bisschen uneben ist, guckt auch wirklich, dass das Pferd nicht mit dem Po so weit nach oben steht, dann habt Ihr nämlich Po über Ohren hinterher auf Eurem Foto, und das sieht nicht so schön aus, finde ich. Genau, und auch hier versuche ich jetzt die Annie wieder von einer Linie mit Luckys Kopf zu fotografieren. Ich mache das einmal von oben runter bisschen. Genau, das sieht jetzt so aus. Ihr seht, die Beine vom Lucky sehen viel, viel kürzer aus, als wenn ich das Ganze im Liegen fotografiere. Im Liegen habt Ihr auch automatisch viel mehr Verlauf vom Boden noch drauf. Genau, was jetzt schön wäre, und da würde ich mal meinen Assistenten fragen, lieber Marco, ob er da vorne mal rascheln würde, dass der Lucky einfach mal gerade nach darüber guckt, Dass die beiden sich noch mal angucken können. Und Ihr seht schon, man sieht die Schuhe gar nicht. Grad wenn ich hier so flach auf der Erde liege, man sieht überhaupt nicht, was sie an den Füßen anhat. Genau, Annie, und gucke du den Lucky ruhig noch mal an. Genau, super, das ist schön, sehr, sehr gut. Der ist so lieb, sehr gut, sehr schön. Da habe ich mein Bild, was ich haben wollte. Jetzt muss ich ja selber hochgekrabbelt kommen. Also, achtet beim Fotografieren wirklich schon einfach auf die Positionierung vom Pferd. So schafft Ihr es dann wirklich harmonische Bilder zu machen. Also einmal drauf achten, wie steht das Pferd, in welcher Position. Wie ist Eure Position? Bewegt Euch ruhig beim Fotografieren. Ich versuche in meinen Fotos die Pferde wirklich so wenig wie möglich zu bewegen, wenn sie den so lieb stehen bleiben wie er. Das ist natürlich immer total pferdabhängig, aber je mehr wir ihn bewegen und je mehr wir ihn jetzt rumschicken, das haben wir jetzt hier für den Videodreh natürlich relativ viel gemacht, aber desto nervöser wird ein Pferd auch irgendwann, wenn man dann zu viel macht. Nur deswegen. Ich bewege mich sehr, sehr viel und versuche, wenn das Pferd in dem Moment lieb steht, ihn gar nicht so viel zu bewegen. Genau, also, achtet auf Eure Positionierung, achtet drauf, wie das Pferd steht, und ganz wichtig, denkt an die Harmonielinie, so kommt man super mit der Schärfe hin, heißt, Pferd und Mensch ungefähr auf Augenhöhe fotografiert.

People-Fotografie: Mensch und Pferd

Erfahren Sie, wie Mensch und Pferd einfühlsam in Szene gesetzt und portraitiert werden – vom Equipment über die richtige Location und diverse Posen bis hin zur Nachbearbeitung.

2 Std. 33 min (35 Videos)
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