Content Management Systeme Grundkurs

Geschichtliche Entwicklung

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Die geschichtliche Entwicklung der Content-Management-Systeme koppelt sich eng an die Entwicklungen im Internet. Deren Ursprung liegt allerdings in den Printmedien.

Transkript

Es ist für mich einfacher, ein komplexes System zu verstehen, wenn ich mir ein wenig dessen Geschichte ansehe. Und das wollen wir jetzt hier auch tun. Nämlich, wenn Sie heute von Content-Management-Systemen im Online-Bereich hören, dass es so toll ist, dass Struktur und Inhalt getrennt sind, oder das es so hilfreich ist, dass es keine technischen Vorkenntnisse braucht, um damit arbeiten zu können So sind es nur angenehme Nebeneffekte, und das eigentlich zu Grunde liegende Revolutionäre, tritt erst zutage, wenn man sich eben die Geschichte anschaut. Und, wie Sie sich vielleicht schon denken können, liegt der Ursprung von Content-Management-Systemen im Bereich der Druckmedien, denn Druckmedien brauchten Verwaltungssysteme, mit deren Hilfe Sie ihre Inhalte zu Printmedien zusammenfassen konnten. Und das taten Sie mit diesem ersten Content-Management-Systemen. Es liegt aber auch auf der Hand, dass mit dem Ausbau des Veröffentlichens von Inhalten im Web die Notwendigkeit wuchs, auch Webinhalte gezielter zu organisieren. Das lag unter anderem darin begründet, dass das Internet selbst da einen ziemlich revolutionären Schub erlebte, so um die 1990 Jahre, und es einen Wechsel gab, von im Prinzip mal nur statischen Webseiten, hin zu dynamisch erzeugten Webseiten, wo in dem Hintergrund dann schon eine Datenbank lag, und daraus Inhalte generiert worden. Die dafür notwendigen Tools gab es aber eigentlich noch nicht. Es gab zwar Ansätze von Lotus oder auch von Microsoft, aber es war noch nichts da, was jetzt auch strukturierend hätte wirken können. Und eines der ersten Systeme, das dem entgegen gewebt hat, kam von der Seite von CNET. CNET entwickelte nämlich eine sehr beliebte Webseite, mit stetig wechselnden Inhalten und haben dafür dann ein System entwickelt, dass Sie Present nannten, stehend für Presentation of Real-Time Interactive Service Material. Und dieses Present war mal für CNET selbst durchaus hilfsreich. Was aber für unsere Entwicklungsgeschichte hilfreich ist, ist die Tatsache, dass eine andere Firma, nämlich Vignette, das potenziell vom Prison erkannte, es mit seinem eigenen System mischte, und dann ein Produkt herausbrachte, dass Sie Storyserver nannten, und das ist wahrscheinlich das erste Online-Content-Management-System der Geschichte. Eine Folge daraus war da, dass vor allem im proprietären Rahmen eine sehr sehr große Anzahl an unterschiedlichen Systemen auftauchten, an unterschiedlichen Firmenlösungen auftauchten. Und der Beginn der Geschichte ist also der, dass es proprietäre Systeme waren, die wiederum ihrerseits Eigenheiten mitbrachten. Zum einen, dass diese Systeme dazu neigten, sehr teuer zu sein, unter anderem deswegen, weil sie auf die persönlichen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden konnten. Das heißt, viele proprietäre Systeme wurden quasi, das waren Massanzüge sozusagen für die Bedürfnisse der Kunden. Und zu diesem Zeitpunkt blieben konnten Management-Systeme aufgrund dessen, eigentlich nur großen Seiten vorbehalten. Ein weiterer Schritt innerhalb der Geschichte kam dann mit der Jahrtausendwende, denn mit der Jahrtausendwende kam die Open-Source-Software. Die Open-Source-Software in Vorhanden vom sogenannten Lamb Steak, Das heißt, das war eine Zusammenstellung von einem Linux-System auf dem Apache Live, auf dem MySQL, als Datenbanklive und PHP als serverseitige Programmierersprache. Aus diesem sogenannten Lamb Steak entwickelten sich dann die Möglichkeiten eigene Web-Server online zu stellen, beziehungsweise daraus entsprangen dann einige Hosting-Firmen, und zwar viele Hosting-Firmen und eine sehr große Open-Source-Gemeinde. Und diese Hosting-Firmen, die also Web-Server zur Verfügung stellten, sorgten indirekt auch dafür, dass jetzt auch im Open-Source-Bereich erste Content-Managment-Systeme Fuß fassen konnten. 2001 kam auf diese Weise Drupal ins Leben, ein wirklich no community geprägtes System, dass bis heute sehr große Beliebtheit hat. Und 2005 folgte dann schon Joomla, ein weiterer Klassiker innerhalb der Content-Managment-Systeme. Mit einer weiteren Revolution des Internets hin zu diesen sogenannten Web zwei Punkt null mit einer größeren Beteiligung der Konsumenten im Internet, kam es nachher zu weiteren Ausprägungen. Das heißt, es wurde notwendig, dass ich Blogging-Systeme mitintegrieren musste, dass es eher CMS-Themen plötzlich gab, und das Ende der Geschichte zur Zeit ist einfach das, dass wir eine sehr große Anzahl an unterschiedlichen Systemen mit unterschiedlichen Schwerpunkten haben, sehr viele davon jetzt eben auch Open-Source-Software und damit frei zugänglich. Und das eigentliche Problem unter Anführungszeichen besteht jetzt eher darin, dass ich für meine eigene Bedürfnisse das Richtige finden kann. Geschichtlich betrachtet kommen also Content-Management-Systeme aus den Printmedien und haben sich ihren Weg in dem Online-Herausgeber Medien gebannt, mit dem Ergebnis, dass wir heute eine große Auswahlmöglichkeit haben.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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