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DaVinci Resolve Grundkurs

Gesamte Schnittsequenz exportieren

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Beim Export einer kompletten Schnittsequenz rendert DaVinci Resolve sämtliche Einzelclips und speichert sie auf der Festplatte. Dabei verbindet das Programm diese mit Hilfe einer XML-Datei mit einem beliebigen Schnittprogramm.
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Transkript

Neben dem Einzel-Export von Clips als QuickTime-Datei, haben Sie die Möglichkeit, Ihre gesamte Schnittsequenz zu exportieren. In diesem Fall wird jeder Clip als Einzelclip ausgerendert, auf Ihrer Festplatte gespeichert und dann via XML mit einem beliebigen Schnittprogramm verbunden. Hierfür ist es notwendig, dass Sie im Delivery-Raum sind natürlich und da ich ja nicht nur einen einzelnen Clip, oder eine Gruppe von Clips exportieren möchte, sondern meinen gesamten Timeline-Inhalt, setze ich auch In- und Out-Punkte vom ersten bis zum letzten Frame. Nun wechsle ich in meine Ausgabeoption und wähle hier oben über Easy Setup das Final Cut Pro XML Round-Trip. Das müssen Sie nicht machen, hat aber den Vorteil, dass bestimmte Einstellungen für Sie schon vorab getätigt werden, das heißt Sie können nur noch einen geringeren Teil der Einstellungen tatsächlich manuell verwalten, was aber dazu führt, dass dadurch natürlich, auch die Fehlerquote geringer wird. In unserem Fall ist es die beste Wahl, dieses Easy Setup jetzt zu wählen, weil wir wissen ja, dass wir eine XML ausgeben möchten. Dementsprechend habe ich hier beim Output auch gar keine Chance den Film als Single Clip auszugeben, sondern ich muss ihn als individuelle Source Clip, also als Einzelclip ausgeben. Des Weiteren wird hier die Framerate vorgegeben, nämlich genau die Rate, die auch meiner Timeline entspricht. Ich möchte den Film natürlich im QuickTime ausrendern und auch wieder in ProRes 422, weil das ja meinem Bearbeitungsformat entspricht. Ebenfalls kann ich sagen, dass ich da ich hier interlaced Material habe, das Ganze mit Feldern ausgeben möchte, also das Field-Rendering aktivieren. Sollte ich diesen Clip jetzt fürs Fernsehen machen, könnte ich auch sagen, ich hätte gerne legales Video, also sendesicheres Video. In unserem Fall müssen wir das aber nicht machen, deswegen lasse ich es auf Auto. Innerhalb der Ausgabeoption kann ich auch hier weiterhin noch mein Render-Ordner neu bestimmen, den belasse ich aber bei meinem DaVinci-Ordner auf meinem Schreibtisch. Die restlichen Daten sind für uns hier nicht so relevant. Was Sie hier noch sehen können ist der momentan gebrauchte Speicherplatz und der Speicherplatz der gebraucht wird, nachdem Ihr Clip ausgerendert ist, wobei das nur eine grobe Empfehlung ist, also das stimmt nicht wirklich, was hier steht. Anschließend kann ich in den File Names noch einen individuellen Startclip angeben, das brauchen wir aber nicht. Was grundsätzlich bei dem Round-Tripping der Fall ist, ist das die Clips mit dem originalen Namen exportiert werden, das heißt, wenn Ihr Clip vorher Schwenk Totale Seattle hieß, dann wird er nach dem Rendering noch Schwenk totale Seattle heißen. Das einzige, das sie noch definieren können, und das ist ganz praktisch, das sind individuelle Filenamen. Das bedeutet dass DaVinci dem Clip eine individuelle Zahlen-Buchstaben-Kombination auf den Weg gibt, was den Vorteil hat, wenn Sie eine XML-Datei exportieren mit diesem individuellen Code, dann weiß das Schnittprogramm, dass es tatsächlich auch auf die von DaVinci gerenderten Dateien zurückgreifen soll und nicht auf die Originaldateien. Sollten Sie die Clips mit dem Originaldatei-Namen ausrendern, so kann es sein, dass wenn das Schnittprogramm nach den Medien sucht, dieses auf das Originalmaterial, also das unkorrigierte Material zurückgreift und nicht auf das von DaVinci gerenderte Material, was natürlich dann zwangsläufig ein Fehler in Ihrer Timeline bewirkt. Von daher ist es ganz praktisch, hier die automatische Angabe eines Präfixes mit rauszurendern. Die weiteren Optionen hier unten sind für uns momentan nicht wichtig. Wenn alle Einstellungen getätigt sind, klicke ich hier auf Add Job to Render Queue. Jetzt habe ich hier allerdings zwei Clips in meiner Render Queue, nämlich einmal den ersten Clip, den ich bereits ausgerendert habe und hier diese Schnittsquenz, die ich ausrendern möchte. Entsprechend lösche ich den ersten Job aus der Render Queue, weil ich will ihn kein zweites Mal rendern und klicke hier auf Start Render. Das Rendering beginnt jetzt und je nachdem, wie schnell Ihr Rechner ist und wie komplex Ihre Effekte sind, dauert das entsprechend länger oder kürzer. Und nachdem das Rendering durch ist, sehen Sie hier unten Finished Job 100% completed. Nun muss ich natürlich noch die entsprechende XML-Datei dafür exportieren. Dafür wechsle ich in mein Edit-Raum. Die XML-Datei wird nicht automatisch generiert nach dem Rendern. Das ist wichtig zu wissen. Entsprechend ist es auch wichtig zu wissen, dass Sie es nicht vergessen nach dem Delivery auch die XML zu exportieren, weil wenn Sie DaVinci ausmachen und dann merken, ich habe jetzt vergessen die XML-Datei auszurendern, dann kann es sein, dass DaVinci die XML-Datei nicht mehr korrekt ausgibt, weil es sich nicht gemerkt hat, wo denn die tatsächlichen Render-Dateien liegen. Von daher denken Sie dran, nach dem Delivery, also nach dem Ausrendern eine XML-Datei auszugeben, das machen Sie über FileExport XML Diese Datei speichere ich wieder auf meinem Schreibtisch und zwar nenne ich sie "Westkueste_01_DaVinci.xml", klicke anschließend auf Save und nachdem der Export der XML-Datei, was ja eigentlich nur eine Textdatei ist, vonstattengegangen ist, ... weil es nur eine Textdatei ist, geht das auch relativ schnell ... kann ich DaVinci verlassen. Nun wechsle ich in Premiere und schaue mir an, ob ich diese Datei jetzt tatsächlich auch importieren kann, beziehungsweise würde jetzt in einem Real-Life-Workflow mit der Datei weiterarbeiten und gegebenenfalls zusätzliche Effekte oder Audiomischungen hinzufügen. Ich öffne mal die Schnittsequenz aus der heraus ich es exportiert habe. Nun wechsle ich in Premiere auf den Import sage Importieren. Und zwar möchte ich jetzt hier meine Westkuesten-Datei importieren. Und zwar wichtig ist, dass ich natürlich die Datei importiere, die hier hinten den Zusatz DaVinci hat, klicke auf Import erhalte jetzt hier eine neue Schnittsequenz. Das Material wird ebenfalls für mich aktualisiert. Anschließend öffne ich meine Sequenz und hier können Sie jetzt sehen, dass es sich um das gegradete Material handelt und zwar speziell hier hinten an dem Sonnenuntergang. So sieht das Material aus, welches aus dem DaVinci kam, und so sieht das Originalmaterial aus, was wir zum DaVinci geschickt haben. Wie Sie jetzt hier sehr gut erkennen können, haben wir eins, zwei, drei vier, fünf, sechs, sieben, acht Schnitte und genau dieselben Schnitte, haben wir jetzt auch aus der DaVinci-Datei, nämlich eins, zwei, drei vier, fünf, sechs, sieben, acht. Wir haben also nichts verloren, sondern nur durch den Export eine XML-Datei, regradetes und farbkorrigiertes Material gewonnen. Hiermit sind wir auch schon am Ende unseres Trainings angekommen. Ich hoffe Sie hatten Spaß und haben Einiges zum Thema Einstieg in DaVinci Resolve und in die Farbkorrektur gelernt. Vielen Dank!

DaVinci Resolve Grundkurs

Lassen Sie sich bei den ersten Schritten mit DaVinci Resolve begleiten und lernen Sie die Benutzeroberfläche, Schnittfunktionen und grundlegende Farbkorrekturen kennen.

3 Std. 27 min (42 Videos)
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Geeignet ab Version 10, für DaVinci Resolve und DaVinci Resolve Lite

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