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"Ge-photoshopt": Alternative Bildschirminhalte mit Smartobjekt flexibel erstellt

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Transkript

Heute schauen wir uns an, wie wir auf einem Monitor eine Spiegelung erstellen können. Und zwar werden wir Dinge kennenlernen, wie das korrekte Seitenverhältnis des Monitors aufnehmen, in dieses Seitenverhältnis dieses Rechtecks, das wir als Smartobjekt erstellen, wie wir da dann ein Bild einfügen können und wie wir mit einem speziellen Verlauf eine Spiegelung auf den Monitor draufbekommen. Und damit das Ganze auch noch fotografisch korrekt ist, werden wir diesen Monitor, also dieses Bild, diese Spiegelung mit einer Weichzeichnung an die Gegebenheiten des Bildes anpassen. Also, wir haben einiges vor. Starten wir gleich damit! So, beginnen möchte ich jetzt damit, dass ich hier jetzt für diesen Monitor das richtige Seitenverhältnis anlege. Und das mache ich in diesem Fall einfach, indem ich mir hier ein Rechteck nehme und einmal ins Bild klicke. Denn hier kann ich dann das Seitenverhältnis oder die Pixelmaße angeben, und ein MacBook Pro hat 1920 x 1200 Pixel. So, und das ist jetzt hier mein Seitenverhältnis, und das kann ich beliebig groß skalieren. "Cmd+T" oder "Strg+T" auf Windows und jetzt skaliere ich das Ganze einfach einmal relativ groß, und zwar so, dass es auf jeden Fall größer ist, als der Monitor. Bestätige das Ganze mit Enter. Und nenne dieses Rechteck gleich einmal in "Screen" um. So, im nächsten Schritt geht es darum, dass ich dieses Screen, also diese Ebene in ein Smartobjekt konvertiere. Also Rechtsklick drauf und hier "In Smartobjekt konvertieren". Und jetzt kann ich schon in dieses Smartobjekt direkt reingehen. Und zwar mit einem Doppelklick. So, jetzt bin ich hier in diesem Screen drinnen. Dieses Rechteck kann ich jetzt ausblenden, das brauche ich eigentlich nicht mehr. Ein bisschen rauszoomen, und jetzt kann ich mir aus den Bibliotheken ein Bild holen. Da kann man jetzt jedes Bild nehmen. Ich habe mir hier von Adobe Stock dieses "Fog in the forest"-Bild heruntergeladen. Das bestätige ich hier jetzt mit "OK". Und kann das jetzt in der Größe da reinskalieren. Und zwar möchte ich hier vom Wald relativ viel sehen, und das Eck soll da jetzt auslaufen, da nach oben. Jetzt bestätige ich das Ganze. Schließe hier dieses Smartobjekt und speichere auch die Änderungen. Und ich habe hier jetzt natürlich genau den Screen liegen. Beziehungsweise den Inhalt des Screens. Und den kann ich jetzt über "Strg+T" oder "Cmd+T" hier am Mac frei transformieren. Und zwar mit gedrückter Cmd- oder Strg-Taste auf ein Eck gehen und dieses Eck kann ich dann genau hier in diese Ecken reinlegen. Am Anfang mache ich das normalerweise immer eher etwas grob, sodass ich da einmal ungefähr dabei bin. Und dann im zweiten Schritt kann ich da ein wenig einzoomen und jetzt schauen, dass ich die Ecken natürlich möglichst genau erwische. Da ist es übrigens sehr sehr praktisch, wenn man beim Fotografieren des Monitors darauf achtet, dass man den Monitor relativ hell einstellt, mit dem Hintergrund, denn dann findet man die Ecken viel viel leichter. So. Aber das sollte so schon ganz gut passen. Okay, und jetzt habe ich dieses Bild da im richtigen Seitenverhältnis drauf liegen. Und den Inhalt, den möchte ich jetzt noch einmal anpassen, indem ich hier wieder reingehe mit einem Doppelklick. Und ich möchte da jetzt so eine Art Spiegelung drauf haben. Und so eine Spiegelung kann man auf verschiedensten Arten und Weisen bauen. Ich werde sie jetzt aber wie folgt erstellen. Und zwar erstelle ich mir mit gedrückter Alt-Taste eine neue Ebene, die ich "Spiegelung" nenne. So. Und auf dieser Ebene nehme ich mir jetzt das Verlaufswerkzeug und wende hier jetzt den Verlauf in der Art "Verlaufswinkel" an. Den braucht man relativ selten, ist aber hier sehr sehr praktisch. Von der Farbe nehme ich die Standardfarben. Shortcut "D" für Defaults. Schwarz nach Weiß. Und ziehe den Verlauf so auf. Und was ich jetzt habe, ist, dass ich oben einen hellen Bereich habe und unten einen dunklen Bereich. Und jetzt kann ich den Blendmodus, zum Beispiel auf weiches Licht setzen und habe hier jetzt so einen Verlauf drauf. Ich speichere das Ganze einfach mal ab. "Cmd+S", "Strg+S" auf Windows. Und jetzt sieht man, dass ich hier diese Spiegelung auch auf meinem Monitor habe. Jetzt kann ich hier wieder in dieses Smartobjekt reingehen und zum Beispiel mit den Blendmodi experimentieren. Wenn ich das Ganze aufhelle, "Cmd+S", dazu nimmt man den Blendmodus "Negativ Multiplizieren", wird das Ganze Bild entsprechend heller. Wenn ich das dunkler haben möchte, kann ich auf "Multiplizieren" gehen, "Cmd+S", wieder da raus gehen, dann sieht man, dass das Ganze dunkler wird. Das passt hier wahrscheinlich nicht so wirlich gut. Aber ich kann zum Beispeil hier jetzt auch auf "Ineinanderkopieren" gehen, ich kann auch "Hartes Licht" ausprobieren, "Strahlendes Licht" und hier einfach schauen, was wirklich gut wirkt. In meinem jetzigen Fall werde ich hier jetzt bei weichem Licht bleiben und auch noch die Deckkraft von diesem Verlauf ein wenig zurücknehmen. Wieder auf "Cmd+S" zum Speichern. Dann kann ich hier diesen Screen, also dieses Smartobjekt schon schließen, und ich habe da jetzt dieses Element wirklich korrekt drinnen liegen. Wenn ich hier jetzt das Hintergrundbild tauschen möchte, ist das auch möglich. Dazu einfach hier jetzt wieder reingehen. Ich habe hier jetzt diesen Wald als Hintergrund. Ich stelle mich da mal oben hin, gehe wieder in meine Bibliotheken rein und möchte da jetzt beispielsweise hier dieses Panorama haben. Das ziehe ich da einfach mal rein. So. Skaliere das ganze groß, in etwa so. "Cmd+0". Schiebe es jetzt in die richtige Position. Was ist die richtige Position? Ja, vielleicht diese hier. Enter. "Cmd+S" zum Speichern, damit dieses Smartobjekt wieder aktualisiert wird. Und ich habe da jetzt ein anderes Bild drinnen liegen. Ja, so schnell und einfach kann man den Inhalt austauschen. Was man jetzt immer noch berücksichtigen muss ist Folgendes. Ich zoome dafür mal ein. Und zwar habe ich dieses Bild sehr sehr offenblendig fotografiert. Ich blende mal den Screen aus. Da sieht man ganz gut, dass nämlich hier diese Bereiche scharf sind, auch hier unten ist scharf, hier oben bei der Maus ist es aber unscharf. Und das möchte ich jetzt auch simulieren, dass dieses Hintergrundbild auch wirklich unscharf wird. Und dazu kann ich jetzt auf dieser Screen-Ebene den Filter, nämlich in den "Weichzeichnergallerien", und zwar den "Tilt-Shift"-Filter. Den möchte ich hier jetzt anwenden. So, ich bin da jetzt in dieser Weichzeichnerwerkzeug-Einstellung drinnen. Und kann jetzt diese Bereiche ein wenig nach unten ziehen. Das hier ein wenig nach oben ziehen. Hier in diesem kleinen Punkt kann ich das nehmen und ein wenig schräg stellen. Und über diese strichlierten Linien kann ich einstellen, bis wohin diese Weichzeichung eben auslaufen soll. Hier zwischen diesen beiden Linien habe ich gar keine Weichzeichnung und von hier bis hier läuft die Weichzeichnung aus. Und da kann ich jetzt die Stärke dieser Weichzeichnung noch anpassen. Ich klicke da mal auf "OK". Dann wird diese Weichzeichnung auf mein Smartobjekt raufgerechnet. Kann hier wieder ein wenig einzommen und mir das Ganze anschauen. Ich orientiere mich jetzt da ein wenig am Monitor oder am Gehäusedeckel. Hier ist scharf, das passt hier auch. Hier ist es auch scharf, da wird es unscharf raus. Und hier nach oben sollte es so eigentlich ganz gut passen. Genau, das heißt diese Unschärfe liegt da jetzt rüber. Wie gesagt, wenn ich jetzt den Inhalt wieder ändern möchte, habe ich hier einerseits eben jetzt schon die Weichzeichnung angewendet, ich habe hier das Ganze perspektivisch in das Monitorbild reingelegt, kann da jetzt mit einem Doppelklick in dieses Smartobjekt reingehen, hier dieses Bild wieder ausschalten, das Smartobjekt schließen und speichern und die Weichzeichnung wird natürlich auch wiederum hier über meine aktualisierte Grafik drübergerechnet. Ja, so geht es also. Wenn man den Inhalt in einem Monitor entsprechend reinbauen möchte, das Ganze sehr sehr flexibel gestalten möchte, ist ein Smartobjekt wirklich "the way to go".