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Photoshop-Filter: Weichzeichner

Gaußscher Weichzeichner

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Der "Butter- und Brot-Filter" ist der Gaußsche Weichzeichner. Er ist nicht nur für die meisten Aufgaben geeignet, sondern liegt auch der Funktionsweise vieler anderer Filter zugrunde.
02:58

Transkript

Der wichtigste Weichzeichner in Photoshop ist wahrscheinlich der Gaußsche Weichzeichner. Und wenn ich auf alle Weichzeichner verzichten müsste und nur einen behalten dürfte, dann wäre das wahrscheinlich der Gaußsche Weichzeichner, weil der wirklich universal einsetzbar ist. Die Unschärfe, die er erzeugt, ist schön weich, also die Tonwerte, die gehen sanft ineinander über, so dass Sie damit im Prinzip für Masken-Weichzeichnung und dergleichen und auch für Hintergrund-Weichzeichnung bereits einen schönen Filter zur Hand haben, aber Sie müssen sich im Klaren sein, dass dieser Filter Details vernichtet. Auf jeden Fall ist dieser Algorithmus, den der Gaußscher Weichzeichner benutzt, auch in vielen anderen Filtern zu finden. Beispielsweise basiert der Hochpassfilter ebenfalls auf einer Gaußschen Weichzeichnung genauso wie der Unscharfmaskierenfilter. Und falls Sie sich mal gefragt haben, warum hier im Scharfzeichnungsfilter Selektiver Scharfzeichner ebenfalls die Option Gaußscher Weichzeichner vorliegt, dann wissen Sie jetzt, dass die Weichzeichnung genutzt wird, also die Gaußsche Weichzeichnung beziehungsweise hier die Objektivunschärfe oder die Bewegungsunschärfe, um einen Schärfungseffekt zu erzeugen. Also das ist so der Algorithmus unter der Haube von Photoshop, so sage ich das mal. Und wenn Sie beispielsweise eine Maske haben, und ich hänge mal einfach eine dran, dupliziere also mal die Ebene und hänge mal eine Maske dran und blende die ein, und im Eigenschaften-Bedienfeld haben Sie ja diese Möglichkeit hier, eine weiche Kante hinzuzufügen, und es wird Sie nicht wundern, auch das passiert nach der Gaußschen Weichzeichnung. Und Sie sehen schon, hier haben wir schöne weiche Übergänge. So und jetzt schauen wir uns das Ganze mal am Bild an. Mit Cmd beziehungsweise Strg+J dupliziere ich die Hintergrundebene und rufe mal den Filter auf, und den finden Sie unter den Weichzeichnungsfiltern, und zwar mitten drin den Gaußschen Weichzeichner. Und der ist im Prinzip ganz einfach aufgebaut. Sie haben einen Regler, mit dem Sie den Radius festlegen, also wie viele Pixel hier zusammengefasst werden sollen beziehungsweise mit dieser berühmten Gaußschen Glockenkurve verrechnet werden sollen. Also stellen Sie das sofort, dass Sie ein einzelnes Pixel haben. Und wenn ich jetzt, zum Beispiel, einen Radius von 10 nehme, dann werden die zehn angrenzenden Pixel sanft mit diesem Zentralpixel verrechnet, und das ist natürlich für jede einzelne Bildstelle, so dass Sie dann dieses weiche Ergebnis erhalten. Mehr gibt es dazu, eigentlich nicht zu sagen. Sie können das Ganze hier nach Sichtkontroller anpassen, je nach Effekten Sie wünschen. Und der Gaußsche Weichzeichner, der lässt sich auch für viele Spezialeffekte gut einsetzen, wenn Sie beispielsweise dann die Füllmethode ändern und so weiter. Dazu gebe ich Ihnen nachher gern noch ein paar Beispiele, aber Sie sehen, das ist doch eine schöne Unschärfe, und im Prinzip haben Sie damit den Gaußschen Weichzeichner grundsätzlich kennen gelernt. Den sollten Sie immer im Hinterkopf behalten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Weichzeichner Sie benutzen sollen, dann nehmen Sie einfach den Gaußschen Weichzeichner. [So wird etwas verkehrt]. Machen Sie damit nicht, es sei denn, Sie wollen etwas mehr von den Details bewahren, denn das kann der Gaußsche Weichzeichner nun wirklich nicht.

Photoshop-Filter: Weichzeichner

Sehen Sie, wie Sie mit den Weichzeichner-Filtern in Photoshop geringe Schärfentiefe simulieren, Bewegung durch Unschärfe darstellen oder Bilder grafisch und illustrativ stilisieren.

2 Std. 52 min (36 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.06.2017

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